Die ersten 10 000 Aufnahmen sind die schlechtesten. Helmut Newton

Schlüsselblumen (Primula veris) findet man nach ersten sonnigen Tagen im Frühjahr gerne in lichten Wäldern oder auf Magerwiesen.

Ihre Blüten schmecken honigsüß und können gerne als Dekoration für Süßspeisen verwendet werden; junge Blätter schmecken gut als Salat oder Spinatersatz.

In der Pflanzenheilkunde wird die Schlüsselblume als Tee oder Tinktur vielfältig eingesetzt, z.B. gegen Pickel oder Akne, Husten, Fieber oder Kopfschmerzen.

Das Leberblümchen (Ranunculaceae) zeigt sich sehr früh im Jahr in halbschattigen Waldlagen. Da es sehr selten geworden ist, steht es unter Naturschutz und darf nicht abgerissen und gesammelt werden.

Als eine der wichtigsten Heilpflanzen der Naturheilkunde ist es als frische Pflanze sind giftig, getrocknet ungiftig.

Die getrocknete Pflanze hat als Tee oder Tinktur vielfältige Heilwirkungen, so z.B. gegen Leber- und Gallenerkrankungen, Bronchitis, Husten, Rheuma, Verdauungsbeschwerden u.a.

Unglaublich, wie viele volkstümliche Namen die Menschen dem blauen Sternchen gegeben haben: Auswärts, Blaumblume, Ebenauskraut, Edel-Leberkraut, Fastenblume, Feigerl, Guldenleberkraut, Güldenleberkraut, Haselmünichkraut, Hasenwurz, Blaue Herzblume, Blaues Herzblumenkraut, Herzfreude, Herzkraut, Herzleberkraut, Himmelsterndln, Hirschklee, Herzblümli, Hümmistern, Josefibleamel, Leberblattl, Leberblümchen, Leberkraut, Leberwindblume, Märzblom, Märzblümchen, Osterbleaml, Schneekadeln, Blaue Schlüsselblumen, Schwarzblätterkraut, Sohn-vorm-Vater, Staudenbleaml, Sternleberkraut, Vorwitzchen, Vorwitzerchen, Vorwitzkraut, Blaue Windblume, Windrosenkraut.

Seinen Namen hat es übrigens, da seine Blätter die Form der menschlichen Leber haben.

Die leuchtend gelben Blüten des Scharbockskrauts (Ranunculaceae) sind mit die ersten, die im ganz frühen Frühjahr an sonnigen Stellen in Wäldern zu finden sind.

In den Blätter des Scharbockskrauts steckt viel Vitamin C, es wird u.a. gegen Frühjahrsmüdigkeit, Hautunteinheiten oder auch Warzen angewendet.

Der Huflattich (Tussilago farfara) ist eine der ersten Frühjahrsblumen und was ihn auch besonders macht: zuerst erscheinen die Blüten und erst später die Laubblätter.

Besonders bekannt ist der Huflattich als Heilmittel bei Husten und andern Atemwegserkrankungen.

Auf jeden Fall lächelt er nett und wünscht euch einen schönen Sonntag!

Passt bitte alle gut auf euch auf und bleibt gesund! #bleibtzuhause #flattenthecurve

Weißdorn (Crateagus monogyna)

Der Weißdorn blüht ganz früh im Jahr und ist mit seinen vielen zarten weißen Blüten eine erste wunderbare Bienenweide.

Weißdorn ist ein altes Heilmittel, hilft u.a. bei Bluthochdruck, Beklemmungen oder nachfassender altersbedingter Herzleistung, außerdem auch bei Herz-Kreislauf-Problemen infolge von Überhitzung.

… gefunden bei der Kontrolle im Wirsing aus Frankreich. Nun lebt sie in Oberschwaben. ☺️

Manni von Mannis Fotobude hat dieses schöne Projekt ins Leben gerufen und da will ich natürlich auch ein Teil davon sein. Hier mit einem traumhaften Sonnenuntergang in Istrien an der kroatischen Adria.

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