Die ersten 10 000 Aufnahmen sind die schlechtesten. Helmut Newton

Fundstück der Woche

… gefunden in Ulm, Fischerviertel 😂

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Es gibt so endlos viel zu bestaunen im Petersdom. Man muss aufpassen, dass man nicht ständig mit offenem Mund herumläuft. 😳 Hier eine der vielen Kuppeln, da ein 5 m hohes bronzenes oder marmornes kunstvoll gestaltetes Standbild, Engel über Engel, wunderschöne Holzarbeiten, Gold und Silber, Kapellen und Altäre, kunstvolle Säulen, das Grab des 2005 verstorbenen Papstes Johannes Paul II., die Statue des Heiligen Petrus, der wir natürlich auch über den gold glänzenden Fuß gestrichen haben – das heißt, wir kommen wieder! Einfach unglaublich und unglaublich schön!

Hierzu fällt mir ein Spruch aus dem Kirchenführer der Wallfahrtskirche Steinhausen – ganz in meiner Nähe gelegen und „Schönste Dorfkirche der Welt“ genannt – ein, der wieder einmal zu 100 % passt:

Wenn du glaubst, bete;
wenn du nicht glaubst, bewundere;
wenn du gebildet bist, zeige Ehrfurcht!

(aus: Kleiner Kunstführer Nr. 203, Verlag Schnell & Steiner GmbH Regensburg)

Der Fußboden des Petersdoms ist ein Meisterwerk für sich: Kostbarer farbiger Marmor aus verschiedenen Regionen der Welt wurde hier zu einer in der Welt einzigartigen geometrischen Intarsienarbeit zusammengefügt.

Um die Länge des Petersdomes mit 211 m zu verdeutlichen, sind am Fußboden des Hauptschiffes Markierungen angebracht, die die inneren Längen von 31 großen, an verschiedenen Orten der Welt stehenden Kirchen wiedergeben, so z. B. Westminster Abbey (162 m – übrigens genau so lang wie das Ulmer Münster) oder der Kölner Dom (157 m). 

119 m misst die innere Höhe der großen Kuppel des Petersdoms. Man kann – leider fehlte uns hier die Zeit – auch hinauf und sogar ganz oben hinaus aufs Dach. Nächstes Mal! 😁

Im inneren Kuppelfries steht in 2 m hohen Buchstaben das Zitat aus dem Matthäus-Evangelium: „Tu es Petrus et super hanc petram aedificabo ecclesiam meam et tibi dabo claves regni caelorum„: “ Du bist Petrus und auf diesem Felsen werde ich meine Kirche bauen und Dir werde ich die Schlüssel zum Himmelreich geben.“

Michelangelo Buonarroti, der auch die Sixtinische Kapelle schuf, wurde von Papst Paolo III Farnese mit dem Bau der Kuppel betraut, als er schon 70 Jahre alt war. Er baute ein 5 m hohes Modell, damit auch nach seinem Tod alles in seinem Sinne fertiggestellt werden konnte. Seiner Meinung nach war die Kuppel das wahre Symbol der Basilika und das Wahrzeichen der Christenheit. Und tatsächlich verstarb Michelangelo, bevor die Kuppel fertiggestellt war, was danach noch weitere 20 Jahre dauerte, 800 Arbeiter, 100.000 Balken, ganze Stämme, 1500 Seile, über 1000 Steigeisen sowie Millionen von Ziegeln brauchte. Das Resultat ist eine 14.000 Tonnen schwere Kuppel, die 1593 mit Kanonendonner und Glockenläuten eingeweiht wurde.

Wenn ich alles Große genau betrachte, so sehe ich,
dass es aus lauter Kleinigkeiten zusammengesetzt ist.
Und wenn ich ganz genau hinsehe, erkenne ich,
dass es so etwas wie eine Kleinigkeit gar nicht gibt.

Michelangelo (1775 – 15649)

Heute möchte ich von unserer Pfingstkreuzfahrt durchs Mittelmeer weiter berichten. Hier könnt ihr nochmal nachlesen, was bisher geschah. Zuletzt sind wir in den Petersdom eingetreten und haben den Päpstlichen Hochaltar bestaunt.

Heute schauen wir hinter den Päpstlichen Hochaltar.

Dort finden wir die Cathedra Petri, ein riesiges barockes Kunstwerk mit einem Thron im Zentrum. Über dem Thron öffnet sich der Himmel und in der Mitte – umgeben von einem großen Chor vergoldeter Engel aus Stuck und Bronze – erscheint eine Taube im Strahlenkranz – das Symbol des Heiligen Geistes. Die sicherlich fast jedem bekannte Glasmalerei liegt in einem ovalen, weiß-gelblichen Fenster aus Alabaster.

Sonntagslächeln

Schönen Sonntag! 😍

Rilke

Das Leben und dazu eine Katze, das ergibt eine unglaubliche Summe, ich schwör’s euch!

Rainer Maria Rilke (1875 – 1926)

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