Die ersten 10 000 Aufnahmen sind die schlechtesten. Helmut Newton

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Sonniges Neustadt in Holstein

Ein Wahrzeichen von Neustadt in Holstein ist das Kremper Tor, das einzige erhaltene mittelalterliche Stadttor außerhalb Lübecks an der Lübecker Bucht. Bei seiner Renovierung 1907 erhielt es den markanten Treppengiebel. Um einen Stein mit einem Hundepfotenabdruck im Durchgang des Tores rankt sich eine Geschichte, die man am besten selber erfährt, wenn man mal dort ist.

Außerdem gibt Neustadt in Holstein natürlich noch mehr zu sehen. Zum Beispiel den schönen Hafen, hübsche Häuschen oder den daran angrenzenden Kunstkilometer mit vielen Kunstwerken. Die Bronze „Zwei Fischer“ auf dem Marktplatz habt ihr schon gestern kennengelernt.

Zwei Fischer mit Mundschutz in Neustadt in Holstein

Diese „Zwei Fischer“ sind eines der Wahrzeichen der kleinen Stadt Neustadt in Holstein. Die lebensgroße Bronze von Serge Mangon wurde 1994 von der Reederei Deilmann zum des 750-jährigen Stadtjubiläums gestiftet und steht auf den Neustädter Marktplatz.

„Zwei Fischer in wetterfester Arbeitskleidung stehen eng beeinander, einer mit den Händen in den Taschen, einer mit nach vorn gestreckter, wegweisender Hand. Beide schauen entschlossen mit festem Blick nach vorne. Sie wollen nicht nur den Naturgewalten trotzen, sondern auch allen anderen Herausforderungen des Lebens.“ Quelle

Sonntagslächeln eines Marzipanmädchens 🥰

Sie ist eine der 12 lebensgroßen aus Marzipan gefertigten Figuren des Marzipantischs im Museum des Café Niederegger in Lübeck und wünscht einen schönen Sonntag. 😊

Lübeck … ist Marzipan 💗

Mein Mann würde für Marzipan töten. 😉

Darum hatte ich im Café Niederegger frühzeitig einen Tisch reserviert. Es stellte sich heraus, dass das eine schlaue Idee war, denn in dem wirklich großen Café im 1. Stock überm Laden und unterm Marzipan-Museum war wegen des Abstandsgebots nur jeder 3. Tisch freigegeben.

Natürlich hatte er ein Stück der berühmten Niederegger Marzipantorte und ich habe mir aus grob geschätzten 40 anderen Torten ein Joghurttörtchen mit Früchten ausgesucht.

Im Marzipanmuseum im 2. Stock kann man alles über die Marzipanherstellung oder die Geschichte der Familie Niederegger – der Gründer Johann Georg wurde übrigens 1777 in ULM geboren – erfahren und den Marzipantisch mit 12 lebensgroßen Figuren, in 3.500 Arbeitsstunden aus 500 kg Marzipanmasse gefertigt, bestaunen.

Und für die Weiterfahrt und die nächsten Tage deckt man sich am besten auch schnell noch ein! 😉

Lübeck … das Holstentor kennt ja jeder 😉

… und es ist wirklich beeindruckend!

Das Lübecker Wahrzeichen ist das wohl bekannteste und bedeutendste erhaltene spägotische Stadttor Deutschlands. Zwischen 1464 und 1478 erbaut, diente es sowohl der Verteidigung wie auch der Repräsentation. Die goldene Inschrift „CONCORDIA DOMI FORIS PAX“ bedeutet „Eintracht drinnen, Frieden außen“ und wurde 1863 angebracht.

Wer weiß noch, auf welchem „Gebrauchsgegenstand“ das Holstentor mal war?

In Lübeck gibts natürlich noch mehr zu sehen: das Buddenbrookhaus, das Historische Rathaus, einige Kirchen, den kleinen Teufel vor der Marirnkirche, der lt. einer Legende fast dafür gesorgt hat, dass der Kirchenbau misslang, bis die Bürger ihm ein Weinlokal daneben errichtet haben.

Lübeck ist natürlich noch für etwas ganz anderes bekannt, als für das Holstentor … natürlich: Marzipan! Dazu morgen mehr!

🐸 Franjo reist … nach Hamburg 🐸

Frosch Franjo war natürlich auch mit in Hamburg und ihm hat es suuuper gefallen. Besonders die Elbphilharmonie, Lessing mit Mundschutz und der Cinnamon-Tower:

Lessing lebte von 1767-1770 in Hamburg, arbeitete hier als Dramaturg am Hamburger Theater und führte sein Stück „Minna von Barnhelm“ urauf.

Zum 77 m hohen Cinnamon-Tower in der Hafencity ist wissenswert, dass in dem 14stöckigen Gebäude nicht 40, nicht 30 oder 25 Wohnungen sind, sondern ganze 10. Das Penthouse hat schlappe 320 qm über 3 Etagen. 🧐

Eine bekannte deutsche Sängerin ging hier in ihrer Wohnung schon „atemlos“ hin und her, bis sie selbige aber wieder hergab, da sie sowieso immer unterwegs und nie da ist.

Hamburg ist … nicht nur Matjesbrötchen 😉

… allerdings sollte der geneigte Fischliebhaber es wirklich auf keinen Fall verpassen, hier ein superfrisches leckeres Fischbrötchen, am besten mit jungem Matjes, zu probieren. Dazu gab es für mich ne saure Gurke. ☺️

Während unserer Tage in Hamburg „nach Corona“ haben wir uns ganz bewusst für Events außer Haus und ohne Mundschutz entschieden. Am ersten Tag hatte ich eine 3 1/2stündige Radtour durch Hamburgs Stadtbezirke gebucht. Die war wirklich toll, mit dem Rad kommt man „richtig rum“ und der Guide hat viele Insider-Infos. Für abends hatte ich im Hamburger „Café Katzentempel“ reserviert, da gibt es leckere vegetarische und vegane Gerichte in netter Umgebung: Katzen, auch zum Streicheln. 😻

An Tag zwei waren wir zu einem kulinarischen Stadtrundgang durch die Speicherstadt und Hafencity unterwegs. Bei dieser 3stündigen Tour gab es neben vielen interessanten Geschichten feines italienisches Eis, tschechisches Trdelnik, vor der Elbphilharmonie Hamburgs die lt. unserem Guide leckersten Matjesbrötchen und mit super Blick auf die Elphi Bruscetta, Salat und einen schönen Rotwein. Ford den Abend hatte ich einen Tisch im AHOI by Steffen Henssler reserviert und mir dort eine ausgezeichnete Bento Box gegönnt.

Hamburg ist … die Speicherstadt

Die Hamburger Speicherstadt ist ein Teil der hafennahen Innenstadt und heißt so, weil dort die Lagerhäuser, die Speicher also, des Hamburger Hafens standen und teils auch heute noch stehen. Die Speicherstadt ist seit 2013 UNESCO-Weltkulturerbe. 

Wer Hamburg besucht, darf die beeindruckenden Backsteingebäude, Brücken und Fleete auf keinen Fall verpassen.

Rathaus der Speicherstadt (o.l.), einige der 2.472 Brücken über Fleete, die Kibbelstegbrücke mit Smiley und der Blick in den Hamburger Himmel im einzigen Innenhof der Speicherstadt.

Hamburg ist … der Michel

St. Michaelis heißt die allen nur als „Michel“ bekannte Hauptkirche Hamburgs.

Lange Zeit war der 132 m hohe Michel das erste und letzte, das Seeleute von Hamburg sahen. Mehrfach abgebrannt und zuletzt im 2. Weltkrieg fast komplett zerstört, wurde er auf Wunsch der Hamburger Bürgerschaft dem Original nachempfunden von 1983 bis 2009 wieder aufgebaut. Die jetzt noch dunkel erscheinende Ummantelung des Turmes wird sich – da sie aus Kupferblech ist – in den nächsten Jahren noch grün verfärben.

Die Turmuhr ist übrigens Deutschlands größte, der große Zeiger ist 5 m lang.

Hamburg ist … die Elbphilharmonie

Natürlich! Die Elbphilharmonie hat den Michel als Wahrzeichen Hamburgs ganz schnell abgelöst! Geplant für 77 Mio. € wurde sie zwar zeitlich planmäßig aber mal locker zum mehr als 10fachen Preis im November 2016 fertiggestellt und jeder will hin! Ich auch! Momentan – man kann seit 24. Mai wieder auf die Plaza – macht das, von der Mund-Nasen-Maske abgesehen, auch richtig Spaß, denn es ist kaum jemand da. Man steht nicht an und hat die ca. 400 m lange Plaza, einen Rundgang direkt unterm Glasaufbau, fast für sich alleine.

Die Elphi ist lt. dem, was uns unser Guide bei einer Kulinarischen Tour durch Speicherstadt und Hafen-City so alles erzählt hat, ein einziges Superlativ, ganz viele Infos, Daten, Maße und Zahlen gibt’s hier.

Es lohnt sich wirklich, denn der Blick egal ob auf die Elphi selbst oder herab auf Hafen-City, Richtung Altstadt oder natürlich auf den Hafen ist überwältigend.

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