Die ersten 10 000 Aufnahmen sind die schlechtesten. Helmut Newton

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Stuttgart – Stadtbibliothek IV

In der barrierefreien Stuttgarter Stadtbiblothek kann man selbstverständlich alle Stockwerke bequem mit Aufzügen erreichen. Über dem „Herz“, einem schmucklosen Innenraum in den ersten vier Stockwerken, befindet sich der nach oben von einem Glasdach begrenzte und ebenfalls vier Etagen messende Galeriesaal, der zugleich Lesesaal und Lichtquelle für den unter ihm liegenden Innenraum ist. Der Galeriesaal ist wie eine auf dem Kopf stehende Pyramide gestaltet: Geschoss für Geschoss weichen die Wände und Bücherregale mehr zur Außenseite zurück; das ganze Gebäude scheint sich nach oben hin zu weiten.

Jetzt hab ich Euch drei Tage lang Appetit auf diesen tollen Anblick gemacht … bitteschön:

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Stuttgart – Stadtbibliothek III

Im „Herz“ der Stadtbibliothek Stuttgart ist nichts außer die blanken Sichtbetonwände mit schmucklosen Fenstern in die jeweiligen Geschosse und mittig im Boden ein ca 1 x 1 m großes blau erleuchtetes Wasserbecken mit Mini-Fontäne. Der gesamte Raum wird zum größten Teil durch das Oberlicht der offen über ihm liegenden weiteren vier Geschosse erleuchtet.

Stuttgart – Stadtbibliothek II

Knapp 80 Mio. Euro investierte die Stadt Stuttgart in die Errichtung der neuen Stuttgarter Zentralbibliothek. Baubeginn war im Juni 2009 und schon 2 1/4 Jahre später, im Oktober 2011 konnte das nach dem Gewinnerentwurf des südkoreanischen Architekten Eun Young Yin errichtete Gebäude eröffnet werden. Der Quader mit einer Grundfläche von 44 x 44 m und einer Höhe von 40 m hat eine Doppelfassade, die äußere Hülle besteht aus Sichtbeton mit Glasbausteinen, die innere Fassade aus. Das Gebäude hat 11 Stockwerke, 2 davon unterirdisch, hier gibt es u.a. auch einen Saal für bis zu 300 Personen. Links oben am Fries aller vier Gebäudeseiten ist das Wort Bibliothek in verschiedenen Sprachen (deutsch, englisch, arabisch und koreanisch) zu lesen.

Tritt man in die Bibliothek ein, gelangt man direkt in den Servicebereich und von hier wenige Schritte weiter geradeaus in einen 14 x 14 x 14 m großen leeren Raum, der die Höhe der ersten vier Etagen einnimmt, die Wände aus hellem Sichtbeton; lt. Architekt das Herz des Gebäudes und „… ein negativer Monolith – ein absolut geometrischer, geordneter, weißer Raum als vollkommener Kubus …“. In ihm zu stehen ist absolut nicht bedrückend, eher hell und warm.

Außen um die Wände des „Herzens“ befinden sich verschiedene Programmflächen und Themenräume, so auch Infopunkte oder die Ausleihe der Montag bis Samstag zwischen 09.00 und 21.00 Uhr geöffneten Bibliothek.

 

 

Stuttgart – Stadtbibliothek I

Im September letzten Jahres haben wir zu meinem Geburtstag einen Familienausflug in unsere Landeshauptstadt Stuttgart gemacht. Ich freue mich immer sehr viel mehr über gemeinsam verbrachte Zeit, kleine Ausflüge oder eine kurze Städtereise als über irgendein Geschenk. Ich hatte für die 2 1/2 Tage einiges vorbereitet: neben einer Stadtrundfahrt per E-Bike (großes Klasse) standen kulinarische Genüsse in der Markthalle (lecker), der Besuch des Killesbergparks (herbstblumenbunt) und am Abend ein Besuch des Musicals „Der Glöckner von Notre Dame“ (toll) auf dem Plan. Den Stuttgarter Zoo (sehr sehenswert) kannten wir schon von mehreren früheren Besuchen und auf dem Fernsehturm (unbedingt mal machen) waren wir letztes Jahr!

Da unsere Teenie-Tochter in der „großen Stadt“ auch ein wenig shoppen wollte, starteten wir im Zentrum in einem großen Einkaufszentrum. Darum soll es aber nicht gehen, sondern um die daneben befindliche Stadtbibliothek am Mailänder Platz, in die wir diese Woche auf meinem Blog mal näher hineinschauen wollen.

Sie ist Stuttgarts Zentralbibliothek und bietet auf 20.200 m² Grund- und nochmals 11.500 m² Programmfläche über 500.000 Medien an.

Morgen gibts noch mehr Fakten und wir gehen hinein.

Bozen ist absolut eine Reise wert!

Wer nach Südtirol kommt, sollte die Landeshauptstadt Bozen nicht verpassen … und wer hier ist, sollte einiges Sehenswerte nicht verpassen! Allem voran das in der Museumstraße 3 gelegene Südtiroler Archäologiemuseum mit der Mumie des 5.200 Jahre alten Ötzi. Das Museum erklärt lebhaft, wie er gefunden wurde, immer wieder mit neuester wissenschaftlicher Technik untersucht und so in sein Leben geschaut wird und: das Museum macht richtig Spaß!

Gleich linkerhand vom Museum kann man über die Talferbrücke gehen, den Ausblick auf die bergige Südtiroler Landschaft genießen und das am anderen Ende der Brücke gelegene über 20 m hohe marmorne Siegesdenkmal betrachten.

Nicht zu übersehen: Der ursprünglich aus dem 12. Jh. stammende Dom Maria Himmelfahrt direkt am Waltherplatz, Stadtpfarrkirche und Bischofskirche der Diözese Bozen-Brixen mit seinen bunten Biberschwanz-Dachziegeln. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall.

Natürlich darf bei einem Städtebesuch auch ein anständiger Wochenmarkt nicht fehlen. Der täglich geöffnete Obstmarkt auf dem Obstplatz ist ideal, um an kleinen Ständen frisches Obst und Gemüse, Fisch und besten Käse und Schinken zu probieren und zu kaufen.

Auf einen kleine Apero einkehren sollte man direkt ums Eck in Cobos Fischbänken in der Dr.-Streiter-Gasse, um frisch gestärkt durch den halbrunden Durchgang des Zallingerturms weiter netten Geschäften, hier Lauben genannt, entgegen zu flanieren.

Eine bunte Stadt voller Leben!

Franjo reist … nach Bozen 🐸

Im Frühjahr 2018 hat meine Familie ja einige Tage Südtirol besucht und ich war selbstverständlich auch dabei. Wir wohnten in Meran und sie haben mich auf schönen Ausflügen und Wanderungen z.B. auf Waalwegen oder hoch hinauf zum Knottnkino getragen. Wer mag, kann in der Kategorie „Südtirol“ einiges erfahren.

Städtebesuche gehören natürlich dazu und so waren wir auch in Bozen. Hier bin ich auf dem in der historischen Altstadt gelegenen Waltherplatz. Hier steht auf einem Denkmal der berühmte mittelalterliche Dichter und Minnesänger Walther von der Vogelweide. Man nimmt an, dass der um 1170 geborene Dichter hier in Bozen zur Welt kam, was aber nicht belegt ist. Die Bozener stellten ihm dennoch dieses Denkmal auf. Was man hat, hat man! ☺️

Ötzi haben wir auch besucht. Ziemlich COOL ❄️! Den zeig ich euch morgen!

Sonntagslächeln aus Nördlingen

Die letzten Tage bin ich mit Euch durch Nördlingen gegangen. Gestern waren wir in der Stadtpfarrkiche St. Georg und haben uns unter anderem ausgewählte Teile des das über 500 Jahre alte kunstvoll geschnitzte Chorgestühls angeschaut. Und neben den wildesten Fabelwesen, Tier- oder auch entstellten Menschenköpfen lächelt SIE uns heute das Sonntagslächeln entgegen:

Wer sie wohl war? Ob der Künstler unglücklich in sie verliebt war und sie hier verewigte???

Schönen Sonntag!

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