Die ersten 10 000 Aufnahmen sind die schlechtesten. Helmut Newton

Archiv für die Kategorie ‘Stadt’

Das Monatsmotto „Buchstaben“ – „G“ im Juli

„G“ ist also der Buchstabe des Monats Juli bei meinen Monatsmottos.

„G“ wie Großstadt.

Dieses Großstadtfoto entstand bei unserer Londonreise vor ein paar Tagen auf der Golden Gallery (schon wieder zwei G ☺️) der St. Pauls Cathedral in London. Die Kathedrale alleine ist ja schon ein echtes Highlight, was man aber wirklich nicht auslassen sollte, ist die in 85 m Höhe und durch 528 Stufen erreichendbare Goldene Galerie. Die ganze Stadt liegt einem zu Füßen, man sieht und hört, wie sie vibriert, ist hier oben aber irgendwie meilenweit davon entfernt.

… du, lieber Leser bist herzlich eingeladen mitzumachen und zum Motto selbst auf deinem Blog etwas zu posten und mir in die Kommentare meines Monatsbeitrages deinen Beitrag zu verlinken. Dabei ist es ganz egal, ob du ein Foto vom „Monatsbuchstaben“ oder von einer Sache, einem Ding, einer Begebenheit, die mit dem Buchstaben beginnt, bloggst. Vielleicht findest du ja auch etwas in deinem Archiv?! Ich würde mich jedenfalls sehr darüber freuen. Eine Bitte habe ich noch: Getreu meinem Blognamen „ONE photo a day“ sollte es sich nur um EIN Foto pro Beitrag handeln.

🇬🇧 London – Please mind the gap between the train and the platform! 🚇

Sich in London fortbewegen … nichts leichter als das! Es gibt die großen roten Doppeldeckerbusse, die hübschen Taxis oder natürlich alle paar hundert Meter Underground Stations.

Alles ist perfekt ausgeschildert, sauber, (bis auf 18:00 Uhr in Green Park 🤪) nicht überfüllt und man wird immer durch eine freundliche Lautsprecherdurchsage darauf hingewiesen, nicht in den Spalt zwischen Zug und Bahnsteig zu fallen:

🇬🇧 London – ein leckerer Rundgang mit Tom, The Storyteller 🍫🥧🍺🧁

Bereits in meinem gestrigen Beitrag hatte ich ja berichtet, dass wir uns über die Internetplattform „withlocals“ mit Tom, The London Storyteller, einem sehr versierten Stadtführer getroffen haben, um mit ihm einen Stadtrundgang mit kleinen Leckereien zu unternehmen. Tom ist besonders auf Londons Geschichte, Literatur und Film spezialisiert.

Unser Treffpunkt an der The Globe Tavern lag mitten im Gelände des Borough Market und begann dort, wo Bridget Jones wohnte. Passend dazu gab es aus dem gegenüberliegenden Laden leckere Schokolade.

Mit viel Input zu Londons Geschichte, so zum Beispiel Hintergründen, wie James Bond zu seinem Decknamen 007 kam, spazierten wir weiter an der Themse entlang, vorbei am berühmten The Globe Theater mit Informationen über selbiges und zu William Shakespeare und kamen zu unserer zweiten Kostprobe. Im Gelände von Gabriel’s Wharf direkt an der Themse gelegen gab es für und beim Pieminister leckere Pies, eine namens „Moo“ mit Steak and Ale und eine namens „Kate & Sidney“ mit Beef and Kidney. Beides sehr lecker!

Wir spazierten weiter, überquerten die Themse über die Waterloo Bridge und steuerten mit einigen Geschichten zu Arthur Conan Doyle das Pub „The Sherlock Holmes“ an. Hier gab’s ein Ale, eine nette Geschichte über den Hund von Baskerville, dessen Kopf in einem Kasten über unserem Tisch hing und noch den Besuch von Conan Doyles Arbeitszimmer im 1. Stock des Gebäudes.

Unser Weg führte uns weiter – vorbei am altehrwürdigen Savoy Hotel und passend dazu natürlich wieder reichlich Input zu James Bond Filmen, James Bond Girls und James Bond Autos – weiter durch den berühmten Apple Market in Covent Garden und endete in Brigit’s Bakery mit typisch britischen frischen und warmen Scones mit Clotted Cream und Jam. Superlecker!!!

Danke Tom! 👍👍👍

🐸 Franjo reist … nach London 🇬🇧

Letzte Woche war ich mit meiner Familie in London … grooooße, tolllle Stadt!!! 👍🏼👍🏼

Meine Familie war 2012 zur Olympiade schon mal dort und nun wieder, weil das Teenie-Töchterlein (absoluter Fan!) von ihren echt netten Eltern einen Besuch in den Warner Bros. Studios mit der riesigen Harry Potter-Ausstellung, Original-Kulissen und Requisiten zum 15. Geburtstag bekommen hat – zusammen mit dieser Geburtstagstorte!

Ich fand London echt cool! Hier sitze ich übrigens vor der Millenium Bridge über die Themse, auf der einen Seite die St. Pauls Kathedral (da war ich gaaaanz oben – suuuuper Ausblick!), auf der anderen Seite die Tate Modern, eine riesige Ausstellung moderner Kunst (hab ich mir auch angeschaut … verrückt!). Wer die Harry Potter Filme kennt, kennt auch diese Brücke!

In den nächsten Tagen gibts hier einiges von den 5 Tagen bei den Briten zu lesen! Viel Spaß dabei!

Ulm – Unter der Valentinskapelle

Am südlichen Turm des Ulmer Münsters steht die einzige Kapelle außerhalb des Münsters. Derzeit ist sie für mindestens zwei Jahre eingerüstet und wird restauriert; ein Foto ohne Gerüst sieht man hier.

1458 als Grablege der Patrizierfamilie Rembold erbaut hat die kleine Kapelle eine sehr wechselvolle Geschichte:

An der Stelle lag vorm Bau der Kapelle der Pfleghof der Zisterziensterabtei Bebenhausen und unterirdisch große Kellerräume; hier erbaute der reiche Patrizier Rembold die Kapelle und eine Grablege für seine Familie. Während der Reformationszeit wurde auch diese Kapelle entweiht und diente weiterhin als Schmalz- später als Bierlager. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Kapelle für russisch-, später griechisch- und serbisch-orthodoxe Gottesdienste genutzt. Seit 1994 ist hier die Russisch-Orthodoxe Kirche des Moskauer Patriarchats untergebracht.

Die kleine Kapelle besitzt Kellergewölbe, die viel größer sind als der Raum der Kapelle selbst. Hier unten herrscht immer die gleiche Temperatur von um die 12 Grad, sommers werden schon mal Veranstaltungen und kleine Konzerte gegeben. Hinter einer Mauer und deutlich gekennzeichnet durch einen Totenschädel liegen Gebeine von mindestens 200 Menschen, die auf dem 1526 geschlossenen Münster-Kirchhof beerdigt waren.

 

 

 

Ulm – Die Kanzel im Ulmer Münster

Links im Mittelschiff angebracht ist die 1510 von Jörg Syrlin dem Jüngeren aus weichem Lindenholz geschnitzte Kanzelabdeckung. Sie ist über 20 m hoch und wirklich besonders, denn schaut man genau hin, erkennt man im Inneren der wertvollen Schnitzerei im Schalldeckel eine Wendeltreppe zu einer zweiten, kleineren Kanzel weit oben. Gedacht ist dies so, dass auf ähnlicher Treppe wie der Prediger Gott hinauf in die zweite Kanzel steigt und von dort oben herab predigt.

Bei den Gläubigen gibt es hierfür zwei Denkweisen: Predigt der Geistliche etwas, worüber man eigentlich den Kopf schütteln müsste, schaut man hinauf zum unsichtbaren Gott in seiner Kanzel und denkt sich „Das hättest DU aber besser gemacht!“ Predigt der Geistliche in der Ansicht des Gläubigen Gutes, schaut man hinauf und denkt: „Gut, dass DU Deine Gedanken sendest!“ 😉

 

 

Ulm – Zwei Kapellen im Ulmer Münster

Das durch den höchsten Kirchturm der Welt berühmte Ulmer Münster hat sehr vieles zu bieten. Ich habe dazu schon einige Blogartikel verfasst, z.B. „Vom Gugele und seiner Frau“, vom „Wildschwein im Münster“, aus dem Chorraum, vom „Gang über den Kirchenraum“ oder auch vom herrlichen Blick über das Dach des Münsters.

Beim Gästeführertag habe ich wieder viel Neues erfahren, so z.B. von den beiden Kapellen, die links und rechts an den Chorraum anschließen. Links die Neithardt-Kapelle zu Ehren der Biberacher Patrizierfamilie Neithardt, die zum Bau des Münsters viel Geld spendete und sich somit sowohl die Kapelle mit eigenem Seiteneingang als auch einen darüber liegenden Raum, der als Bibliothek der 300 Bücher der Familie diente und einer Gruft unter der Kapelle sicherte.

Rechts neben dem Chorraum liegt die Konrad-Sam-Kapelle, winters als einzig heizbarer Raum für die wöchentlichen Gottesdienste genutzt. Benannt ist die Kapelle nach Konrad Sam (1483 – 1533), Theologe aus Rottenacker und Reformator der Stadt Ulm.

In beiden Kapellen hängen sehr viele Kunstgegenstände und Geschenke an das Münster teils unschätzbaren Werts, darunter Altäre und wunderbare Wandbilder, z.B. aus aufgelösten Klöstern.

 

 

 

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