Die ersten 10 000 Aufnahmen sind die schlechtesten. Helmut Newton

Archiv für die Kategorie ‘Wasser’

Vietnam Tag 2 – eine Bootsfahrt in der Trockenen Halong-Bucht im Van Long Nationalpark

Es geht weiter ins Van Long Naturreservat – lt. Reiseführer einer der Nationalparks, der von Touristen noch nicht überlaufen ist und das stimmt auch, auf dem Parkplatz nur wenige Autos und sicherlich 20 Boote, die auf Mitfahrer warten.

Nach dem ersten überwältigenden Blick auf die Flusslandschaft

bestiegen wir jeweils zu zweit ein kleines Ruderboot, das ca. 1 1/2 h lang von einer Vietnamesin gemütlich entlang der Bilderbuch-Zuckerhut-Berge gerudert wurde. Es war einfach traumhaft, in dieser Stille – man hörte nur die Affen schreien, sah Reiher und andere Vögel vorbeifliegen – fast schwerelos auf dem Wasser zu gleiten … es ging sogar in eine Höhle:

Trocken ist die Trockene Halongbucht nun gerade nicht, an sich ist sie ein Labyrinth von Flüssen mit unendlich vielen aus dem Wasser ragenden Karstbergen. Im Gegensatz zur Halongbucht im Nordosten des Landes, deren knapp 2.000 Karstfelsen im Meer liegen, ist es hier jedoch viel trockener, es gibt zwischen den Flüssen unendliche Reis- und Lotusfelder und natürlich Wasserbüffel, dazu morgen mehr.

Regentag

Regentage gibt’s auf Erden,
doch der schönen gibt es mehr.
Will man da gleich mutlos werden,
ach, so fehlt man gar so sehr.

Nur mit Ruhe sich ergeben
und es lacht ein lichter Tag
und noch Schön’res bringt das Leben,
als man öfters glauben mag.

Franz Richter (1882 – 1917)

… wie war euer Sonntagswetter? Hier die meiste Zeit stürmischer Regen … aber das ist kein Problem! Zeit zum Teetrinken, unter die Decke kuscheln und ein wenig Makrofotografie. 😊

Mit dem E-Bike durch Stuttgart … IX – Kirche ohne Turm

Was für ein Anblick … das sieht ja aus wie im Märchen. Die Johanneskirche am Feuersee in Stuttgart.

Die evangelische Johanneskirche wurde als erster Kirchenneubau nach der Reformation in Stuttgart von 1864 bis 1876 im neugotischen Stil idyllisch auf einer Halbinsel im Löschteich Feuersee erbaut. Im Zweiten Weltkrieg wurde sie schwer getroffen und danach von 1948 bis 1966 wiederaufgebaut. Der ursprünglich 66 m hohe Turm – beim Wiederaufbau durch eine Plattform mit Brüstung ersetzt – gilt auch heute noch als Mahnmal gegen den Krieg.

Ursprünglich sah die Kirche so aus.

 

Auf Stegen durch die Breitachklamm

Auf sicher ausgebauten Wegen und Stegen gehts durch die Klamm. Das – wegen des wenigen Wassers diesen Sommer lächerlich wenig Wasser führende – Flüsschen schießt dennoch mit uriger Kraft durch die Engstellen und rauscht ohrenbetäubend.

Kaum vorstellbar: An einer der kleinen Brücken über die Schlucht ist ein Schild angebracht, auf dem beschrieben ist, dass der Wasserstand, der momentan geschätzte 10 – 12 m unter uns liegt, tatsächlich bis 6,60 über uns gemessen wurde. 😳

Am Anfang der Breitachklamm

Anfangs gehen wir einen gemütlichen Weg durch den Herbstwald. Die Breitach, ein Zusammenfluss mehrerer kleiner Gebirgsbäche und später linker Quellfluss der Iller und damit Donauzufluss, fließt hier noch gemütlich dahin. Wir genießen den bunten Herbst und die Natur um uns herum.

Schon wenig später kann man die Naturgewalt gut erkennen: Beeindruckende Strudellöcher und kreisrund ausgewaschene Jahrtausende alte Felsen werden vom Wasser durchspült:

Regenbogenbuntes

… Springbrunnen im Kurpark Bad Wörishofen im Abendlicht.

Ich wünsche euch ein farbenfrohes Wochenende! 🌈

Das Meer beginnt an jedem Strand.

Istrien hat wunderbar klares Wasser. Unglaublich, wie man am Strand – der hier übrigens immer felsig ist oder aus Kies unterschiedlicher Größe besteht (Wasserschuhe nicht vergessen!) – oder auch draußen im Meer weit hinunter in das glasklare Wasser schauen kann. Besser als in jedem Pool!

… und mit 26 Grad hatte es für mich die optimale Temperatur. 😊

💧💧💧💧💧

Das Meer beginnt an jedem Strand.

Manfred Hinrich
1926 – 2015

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