Die ersten 10 000 Aufnahmen sind die schlechtesten. Helmut Newton

Archiv für die Kategorie ‘Wasser’

Vietnam Tag 12 – Südvietnams Lebensader Mekong

Nach einer wunderbar erholsamen Zeit am Meer und in Hội An fliegen wir 1,5 h von Đà Nẵng nach Saigon (Ho-Chi-Minh-Stadt) und werden hier von unserem neuen Guide Hung erwartet. Saigon lassen wir erstmal „links liegen“, jetzt geht´s direkt weiter ins südliche Mekong-Delta in den Cái Bè-District. Hier wechseln wir vom Kleinbus in ein Motorboot und fahren – mit leckeren Erfrischungen versorgt – die Lebensader Südvietnams entlang eines Schwimmenden Marktes.

Hier lebt man auf und mit dem Fluss.

Auf kleinen Booten fahren wir dann tief in die Mangroven und essen ein unglaubliches Menü mit Elefantenohrfisch im Homestay:

Vietnam Tag 7 – im Nationalpark Phong Nha-Kẻ Bàng … auf dem Song Con zur Wasserhöhle

Der Nationalpark Phong Nha-Kẻ Bàng ist ca. 86.000 qkm groß und liegt im nördlichen Zentralvietnam, ca. 500 km südlich von Hanoi, dort wo Vietnam am schmalsten ist, nämlich nur 50 km breit zwischen Laos und dem Südchinesischen Meer. Wir fahren mit einem motorisierten Boot auf dem smaragdgrünen Song Con ca. 45 min Richtung Phong Nha Höhle, eine für Besucher geöffnete spektakuläre Wasserhöhle.

Links und rechts ragen teils bewaldete, schroffe Felsformationen auf, wir beobachten Einheimische beim Ernten von Flussalgen oder Kindern, die den zur Familie gehörenden Wasserbüffel baden oder einfach im Wasser herumtollen.

Im Phong Nha-Kẻ Bàng Nationalpark –  mit seinem einem einzigartigen Höhlensystem übrigens UNESCO Weltnaturerbe – werden bis heute noch immer neue Wasserhöhlen entdeckt. So auch die größte Höhle der Welt, die Son Doong Höhle, so groß, dass Boeing 747 durchfliegen könnte. Diese kann man allerdings nur nach jahrelanger Voranmeldung mit einem lizensierten Anbieter innerhalb einer 4tägigen Tour für schlappe 2.600 Dollar besichtigen … ein andermal!

Vietnam Tag 5 – Blick auf die Bucht von Cát Bà

Von ganz oben unseres sehr zentral gelegenen Hotels Sea Pearl haben wir einen umwerfenden Blick auf die Bucht von Cát Bà

und beschließen – natürlich nach einem mehrgängigen Menü am Abend – mit einem kühlen Drink am und im Dachpool unseren Tag auf der schönen grünen Insel Cát Bà.

Vietnam Tag 4 – Floating Village – das Schwimmende Dorf

Unsere Dschunke fährt leise und gemütlich vorbei an vielen Karstfelsen durch die Halong Bucht und wir genießen den Ausblick, die Ruhe und Erholung. In der Nähe eines Schwimmenden Dorfes ankert die Dschunke und wir werden mit einem kleineren Boot zu einer Plattform übergesetzt, an die sich ein Museum mit dem Thema „Schwimmende Dörfer der Halong Bucht“ anschließt. Hier dürfen wir uns aussuchen, ob wir zu zweit paddeln wollen oder zu sechst von einem Ruderer in einem Boot durchs schwimmende Dorf gerudert werden möchten. Wir sind soooo entspannt, dass wir rudern lassen. 😊

Hier in der Halong Bucht leben trotz der unzähligen unbewohnbaren Felseninseln über 1.600 Menschen in schwimmenden Dörfern und somit auf dem Wasser, es gibt Schulen, Bars und soziales Leben. Und wo es keine Supermärkte gibt, kommt die Marktfrau mit ihrem Boot vorbei und versorgt die Bewohner mit allem Notwendigen.

Die Stromversorgung funktioniert durch Dieselgeneratoren, die Abwasser werden gesammelt und an Land entsorgt. Man ist sehr auf den Schutz der Umwelt bedacht und weiß, was man am Touristenmagnet Halong Bucht hat. Diesen gilt es zu erhalten! Die Menschen leben vom Fischfang und wie hier deutlich zu sehen vom Tourismus.

 

Vietnam Tag 4 – auf der Dschunke gehts in die Halongbucht

Wir kommen gg. 11:00 Uhr in Hạ Long, einer Hafenstadt an der Nordküste Vietnams an und werden zum Hafen gefahren. Hier werden wir freundlich begrüßt und auf unsere Dschunke eingecheckt. Wir fahren mit dem Unternehmen Bhaya Cruise, eines von vermutlich unzähligen, schaut man die vielen Anlegestellen und Dschunken an, die hier im Hafen liegen. Entgegen vieler Voraussagen, auf dem Meer in der Halong Bucht wäre Stau vor lauter Touristenschiffen, kann ich das allerdings überhaupt nicht bestätigen.

Unsere Koffer werden aufs Schiff transportiert und wenig später dürfen auch wir auf die weiße Dschunke gehen, werden mit einem Rosenblätterregen begrüßt

und beziehen unsere hübschen Kabinen mit Balkon. Wir laufen aus und bestaunen die ersten der unzähligen Felsenkegel, die aus dem Meer ragen. Es ist wirklich unglaublich schön.

Das Programm verspricht heute allerdings nach dem Ankommen und „entspannt mit dem Begrüßungscocktail aufs Meer schauen“ noch mehr: wir besuchen ein schwimmendes Dorf, machen selbst Frühlingsrollen, nehmen an einer Teezeremonie teil, wer will kann vom Schiff aus schwimmen gehen und werden nach einem mehrgängigen Menü und Nachtangeln vermutlich ganz wunderbar und ruhig auf dem sanften Meer schlafen. Traumhaft!

Morgen: das Schwimmende Dorf

Vietnam Tag 2 – eine Bootsfahrt in der Trockenen Halong-Bucht im Van Long Nationalpark

Es geht weiter ins Van Long Naturreservat – lt. Reiseführer einer der Nationalparks, der von Touristen noch nicht überlaufen ist und das stimmt auch, auf dem Parkplatz nur wenige Autos und sicherlich 20 Boote, die auf Mitfahrer warten.

Nach dem ersten überwältigenden Blick auf die Flusslandschaft

bestiegen wir jeweils zu zweit ein kleines Ruderboot, das ca. 1 1/2 h lang von einer Vietnamesin gemütlich entlang der Bilderbuch-Zuckerhut-Berge gerudert wurde. Es war einfach traumhaft, in dieser Stille – man hörte nur die Affen schreien, sah Reiher und andere Vögel vorbeifliegen – fast schwerelos auf dem Wasser zu gleiten … es ging sogar in eine Höhle:

Trocken ist die Trockene Halongbucht nun gerade nicht, an sich ist sie ein Labyrinth von Flüssen mit unendlich vielen aus dem Wasser ragenden Karstbergen. Im Gegensatz zur Halongbucht im Nordosten des Landes, deren knapp 2.000 Karstfelsen im Meer liegen, ist es hier jedoch viel trockener, es gibt zwischen den Flüssen unendliche Reis- und Lotusfelder und natürlich Wasserbüffel, dazu morgen mehr.

Regentag

Regentage gibt’s auf Erden,
doch der schönen gibt es mehr.
Will man da gleich mutlos werden,
ach, so fehlt man gar so sehr.

Nur mit Ruhe sich ergeben
und es lacht ein lichter Tag
und noch Schön’res bringt das Leben,
als man öfters glauben mag.

Franz Richter (1882 – 1917)

… wie war euer Sonntagswetter? Hier die meiste Zeit stürmischer Regen … aber das ist kein Problem! Zeit zum Teetrinken, unter die Decke kuscheln und ein wenig Makrofotografie. 😊

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