Die ersten 10 000 Aufnahmen sind die schlechtesten. Helmut Newton

Archiv für die Kategorie ‘Wasser’

Trier – eine Moselfahrt

Trier liegt direkt an der Mosel und was liegt da näher, als eine kleine Schifffahrt auf dem Fluss zu unternehmen und sich ein paar Stündchen die schöne Landschaft links und rechts des Flusses, vor allem die vielen Weinberge, auf denen die Trauben für den leckeren Moselwein wachsen, anzuschauen?! Sehr erholsam bei so schönem Wetter!

Waren an der Müritz – der Hafen

Am nördlichen Ende der Müritz liegt Waren, eine hübsche Stadt und Heilbad mit über 21.000 Einwohnern. Der Hafenbereich mit den hübschen restaurierten Gebäuden und die Marina sind sehr sehenswert und laden zu einer Pause mit leckerem Fischbrötchen und Möwenbeobachten ein. ☺️

Fundstück der Woche: Mein Lieblingsplätzchen an der Müritz ❤️

Ich wandere von unserem Ferienhäuschen im Hafendorf rund um die sich lang hinstreckende Marina Rechlin nach Rechlin-Nord und finde MEIN LIEBLINGSPLÄTZCHEN:

Wer könnte sich nicht vorstellen, hier am Müritzufer im Halbschatten zu sitzen und den Sommer zu genießen?! ❤️❤️❤️

💙 Letzter Morgen auf dem Hausboot, ein letzter Blick aus dem Kajütenfenster 😢 & ein Fazit 🥰

Morgens beim Aufstehen gibt es nochmal diesen schönen Blick auf strahlend blauen Himmel und die benachbarten Boote in der Marina Wolfsbruch. Das war eine tolle Woche bei bestem Sommerwetter und ein richtiges Abenteuer!

Mein Fazit nach 7 Tagen auf dem Hausboot in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern: JEDERZEIT WIEDER!!! Ich hoffe, ich war nicht das letzte Mal mit einem Hausboot unterwegs.

Beim Essen gibt’s ja die Slow Food-Bewegung … das hier war „Slow Travel“ oder: „Die Entdeckung der Langsamkeit“ oder neudeutsch: Entschleunigung! 😍 Mit max. 12 km/h unterwegs zu sein, bringt ganz von alleine Ruhe und Erholung mit sich. Sanftes Dahinschippern, einfach hinfahren, wohin man Lust hat, anlegen, aussteigen und sich ein Städtchen anschauen, einfach mal so in einem See den Anker werfen und von Bord ins Wasser springen, gemütlich im Sonnenuntergang mit Käse, Oliven und Vino auf dem Oberdeck … alles super schön! Und: Die Bootsfahrer sind ein wirklich fröhliches und hilfsbereites Völkchen, das auch Neulingen mit Rat und Tat zur Seite steht und die Gegend hier hat alles für einen wunderbaren Urlaub in der Natur.

Keine Stunde möchte ich missen und sage nur: Wirklich wirklich gerne wieder!!! 🥰

… von Röbel zurück zur Marina Wolfsbruch ☀️

Nach diesem sagenhaft schönen Sonnenaufgang machen wir uns nach einem gemütlichen Frühstück irgendwann auf zurück zu unserer Heimatbasis. D.h.: viele Kanäle, Seen und 4 Schleusen sind zu durchfahren.

Eine Bekannte, die hier ein Wochenendgrundstück besitzt, hat mich vor unserer Reise gewarnt, die Schleusenzeiten wären im Sommer unglaublich lang. Genau deshalb haben wir uns auch nur eine Strecke mit 4 Schleusen in jede Richtung ausgesucht und nicht mit 17 oder 23. Das gibt es auch. Wir hatten Glück und haben an keiner Schleuse lange warten müssen. Das längste war mal knapp über eine Stunde.

Für den heutigen Rückweg lassen wir uns aber richtig Zeit und wollen die schöne Umgebung noch einmal genießen. Es eilt ja nicht. Und wenn wir heute Abend nicht ankommen, ankern wir auf einem See und sind dann halt morgen Vormittag da. Morgen müssen wir leider unser Boot wieder abgeben, denn die wunderschöne Hausbootwoche ist zu Ende. 😢

Auf dem Wasser und an den Ufern ist wirklich viel zu sehen: Seeadler, Reiher, Gänse, Kraniche, Möwen, Schwäne, Kormorane … ja sogar Rehe:

Das schönste Boot der Welt bei Nacht 💡☺️

… übrigens waren wir IMMER! das schönste Boot der Welt … bei Nacht … mit Lichterkette! 💡 💡 💡

Unsere Tochter hatte ihre 8 m lange Lichterkette, die sonst an ihrer Gardine hängt mitgenommen, um einige Verstrebungen gewunden und so leuchtete unser Hausboot am Abend sehr romantisch!! ❤️ Ich glaube, einige Bootsnachbarn waren schon richtig neidisch! 😉😉😉

Ab auf die Müritz … alles blau! 🛥💙☀️

Heute geht es auf die Müritz, mit 138 ha Deutschlands größten Binnensee (ja, der Bodensee ist größer, grenzt aber auch an Österreich und die Schweiz 😉). Von unserem schönen Liegeplatz in Mirow geht’s über die Schleuse Mirow in die lange Müritz-Havel-Wasserstraße. Weiter durch den Sumpfsee – hier ankern und pausieren wir nochmal – in die Kleine Müritz, die Elde und durch eine Engstelle in die Müritz. Schon beeindruckend, auf solch einem großen See zu fahren. Die Route haben wir vorher rausgesucht und sie ist gut durch Bojen gekennzeichnet.

Wir machen uns auf Richtung Südwestufer zum Müritz-Binnensee und wollen in Röbel anlegen. Schon am Morgen habe ich mit dem Hafenmeister von einer von vier möglichen Anlegestellen in Röbel telefoniert, der im kleinen Seglerhafen, der eigentlich für 13 m-Boote wie unseres nicht geeignet ist 😉, einen Platz am Aussensteg zusagt.

Sonnenuntergang im Mirower See … gekugelt 😃

… da braucht’s keine Worte! 🥰

Marina Wolfsbruch -> Mirower See … Entschleunigung nennt man das glaube ich heute ☺️

Heute gehts Richtung Norden, denn eigentlich möchte ich – wenn ich grade mal hier bin – auch mit dem Boot auf der fahren. Gleich nach der Marina Wolfsbruch ist die erste kleine Schleuse, diese ist eine Automatikschleuse, die man selbst betätigen muss. Heute folgen noch zwei weitere Schleusen, diese dann aber mit Schleusenwärter. Ein kleines Filmchen von Schleusen habe ich hier auf YouTube hochgeladen, es zeigt im Zeitraffer die Schleusung in der Schleuse Mirow – diese hat einen Hub von 3 m. 😁

Marina Wolfsbruch -> Mirow

Schleuse Wolfsbruch – Kleiner Pälitzsee – Canower See – Schleuse Canow – Labussee – Diemitzer Schleuse – Großer Peetschsee – Vilzsee – Mössensee – Zotzensee – Mirower See

In den Seen, die wir heute durchfahren, drehen wir immer eine kleine Runde und schauen und die schöne Natur an, z.B. sehen wir Reiher, Seeadler oder Kormorane. Im Zotzensee ankern wir, kochen uns ein kleines Mittagessen, füttern Enten, die irgendwie immer riechen, wo es etwas geben könnte ☺️ und legen dann den Rest der Strecke bis in den Mirower See zurück, wo wir an der Anlegestelle des Strandhotels anlegen und dort auf den schönen Sonnenuntergang warten. Bis dahin vertreiben wir uns die Zeit in dem wir bei einem Spaziergang in die Stadt Getränke auffüllen und eine Runde im See baden.

Schloss Rheinsberg vom Wasser aus 🛥 🏰 und von Land ☺️

Vom Schlabornsee, in dem wir gemütlich ankerten, ging es weiter in den Großen Rheinsberger See, vorbei an der bekannten Anlage des Maritim-Hotel in den Grienericksee, an dem Rheinsberg liegt. Der Anblick des Schlosses Rheinsberg ist wirklich toll und vom Wasser aus sehr besonders.

Gegenüber am anderen Seeufer steht ein großer Obelisk, 1790 als Heldendenkmal errichtet.

Bereits im Mittelalter stand an der Stelle des heutigen Schlosses eine Wasserburg, aus der sich im 18. Jh. das heutige Schloss entwickelte. Friedrich der Große bezeichnete seine Zeit hier als die glücklichste seines Lebens und probierte sich architektonisch aus, entwickelte innovative Gestaltungsideen, die er später in Schloss Sanssouci großartig vollendete.

Das Schloss hat einen wunderschönen weitläufigen Park, durch den immer wieder Wasser fließt.

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