Die ersten 10 000 Aufnahmen sind die schlechtesten. Helmut Newton

Archiv für die Kategorie ‘Reise’

Wege

Die größte Sehenswürdigkeit, die es gibt, ist die Welt – sieh sie dir an.

Kurt Tucholsky (1890 – 1935)

… statt auf den Kanaren oder im südlichen Afrika: am Federsee

Fotochallenge „leer“

Heute mache ich mit bei Rolands von ROYUSCH-UNTERWEGS Wöchentlicher Fotochallenge zum Thema „leer“ und nehme ein Foto aus unserem Costa Rica-Urlaub vom kilometerlangen leeren Strand in Manuel Antonio am Pazifik.

FERNWEH!!!

Fotochallenge „Kaffee“

Heute mache ich mit bei Rolands von ROYUSCH-UNTERWEGS Wöchentlicher Fotochallenge zum Thema „Kaffee“ … mit diesem ❤️igen Cappuccino, fotografiert und genossen in der Tate Modern in London:

Forchheim – St. Martin

Forchheim ist eine Station des Jakobswegs von Erfurt nach Nürnberg, das zeigen uns die Muschelwegweiser in der Stadt. In St. Martin liegt dann auch der Pilgerstempel, den sich jeder Pilger hier selbst in seinen Pilgerpass stempeln darf.

Auf dem kleinen Platz vor der Kirche steht der Konradbrunnen, darauf mit dem Reichsapfel in der Hand Frankenherzog Konrad I., der hier am 10. November 911 in Forchheim zum ostfränkischen König erhoben wurde.

Seitenaltar in St. Martin

Forchheim – die historischen Fischkästen

Wirklich einzigartig sind die in der Nähe der Hundsbrücke in der Wiesent hängenden Fischkästen, seit Jahrhunderten – nachweislich seit 1680 – hier beheimatet.

Fischhändler lagern hier im frischen Wasser ihre lebenden Fische bis zur Auslieferung in die umliegenden Lokale oder Geschäfte.

Forchheim – der Synagogengedenkstein

Bereits Ende des 13. Jahrhunderts siedelten die ersten Juden in Forchheim, standen ab 1400 sogar unter bischöflichem Schutz, doch schon 1499 wurden sie durch Bischof Heinrich Groß von Trockau wieder ausgewiesen. Ab Mitte des 17. Jahrhunderts siedelte sich erneut eine jüdische Gemeinde an, war 1763 die drittgrößte des Hochstifts Bamberg. Die 1771 errichtete Synagoge wurde am 9. November 1938, am Abend der Reichskristallnacht verwüstet und am nächsten Tag gesprengt.

Heute erinnert dieser Gedenkstein, der gegenüber der ehemaligen Synagoge an der Wiesent steht, an die Synagoge und die Jüdische Geschichte Forchheims.

Forchheim – Das Schiefes Haus

Die denkmalgeschützte Kammerersmühle in der Wiesentstraße – ein wirklich hübsches und superschiefes Fachwerkhaus – wurde 1698 erbaut. Im Laufe der Jahrhunderte hat sich das Gebäude einseitig zur Wiesent hin gesenkt und bekam daher von den Forchheimern den passenden Namen “Schiefes Haus”. Die im Haus befindliche Wassermühle stellte 1910 ihren Betrieb ein, das Feinschmecker-Restaurant „Kammerer’s Mühle“ ist zwar derzeit geschlossen aber sicher bald wieder gut besucht.

Forchheim – Die Porta Vorchheimensis

Die “Porta Vorchheimensis” – ein Geschenk des örtlichen Rotaryclubs an die Stadt Forchheim und seit 2002 am Eingang zur Fußgängerzone – öffnet dem Betrachter quasi das Tor zur Vergangenheit der Stadt. In zwölf Bildern wird hier die lange Stadtgeschichte dargestellt.

Oben auf der geöffneten Pforte sitzt Chronos – die personifizierte Zeit – als Symbol für die Vergänglichkeit.

Forchheim – der Kriegerbrunnen vor reichlich Fachwerk

Auf dem Grünen Markt – dort wo auch das historische Rathaus Forchheims steht – welches aber zu meinem Besuch eine Baustelle war – steht vor viel hübsch restauriertem Fachwerk der 1927 errichtete Kriegerbrunnen, gewidmet den Gefallenen im Ersten Weltkrieg.

Forchheim – Stolpersteine

Das zweite, das mir in Forchheim auffiel, waren sog. „Stolpersteine“, eingelassen vor Häusern, in denen deportiere und in Konzentrationslagern getötete Menschen lebten.

Ich finde das eine sehr gute und wichtige Erinnerung!

Mehr dazu hier.

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