Die ersten 10 000 Aufnahmen sind die schlechtesten. Helmut Newton

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Eine kleine Wanderung zum Jennergipfel

Ohne Fleiß kein Preis! … und ein wenig Anstrengung muss sein!

Diese kurze Wanderung auf den Gipfel des Jenner ist nicht anstrengend und eher ein wunderschöner Spaziergang durch eine tolle Landschaft mit vielen Alpenpflanzen und natürlich sensationellem Ausblick:

Es lohnt sich auf jeden Fall, denn kurz vor Erreichen des Jennergipfels finden wir einen Aussichtspunkt herrlichem Blick auf den Königssee, den sog. „Königsblick“. Ein MUSS, wenn man schon mal hier oben ist! Den Ausblick gibt’s dann morgen.

Die Jennerbahn im Berchtesgadener Land

Barrierefrei können mit der Jennerbahn bis zu 1.600 Besucher pro Stunde in wenigen Minuten zur Bergstation des Jenner auf ca. 1.800 m Höhe fahren und damit knapp 1.200 Höhenmeter überwinden. Das ganze geht über die Mittelstation – in der man nicht umsteigen muss, aber kann, um den Rest zu wandern – fast geräuschlos und wie der Bahnbetreiber verspricht energieeffiziert. Die 10er Kabinen sind bis zum Boden verglast, was schon bei der Fahrt tolle Ausblicke zulässt:

Die Vorgängerbahn von 1953 wurde in Abstimmung mit dem Nationalpark Berchtesgadener Land und dank Investitionen von Höhe von 53 Mio. Euro 2018/19 erneuert und im Juni 2019 konnte Sektion II bis zur Bergstation in Betrieb genommen werden. Es gibt je ein Restaurant in der Mittel- und mit großer Sonnenterrasse in der Bergstation; hier kann man sich sogar standesamtlich trauen lassen.

… und wie es aussieht, wenn man in 30 Sekunden mit der Jennerbahn wieder hinab fliegt ins schöne Berchtesgadener Land, seht ihr hier in meinem kleinen Video.

Der Jenner im Berchtesgadener Land

Diesen Sommer war ich innerhalb von 7 Wochen mehr als 7.000 km arbeitend in Bayern und Baden-Württemberg unterwegs. Das Projekt führte mich u.a. bis ins Berchtesgadener Land und in einer Mittagspause, die ich kurzerhand, weil es so schön war, auf 4 Stunden verlängert habe, war ich auf dem Gipfel des Jenner, auf meinem heutigen Foto rechts im Bild. Der 1874 m hohe Berg in den Berchtesgadener Alpen ist einer der wenigen der Region, auf den man mit einer Seilbahn hochfahren kann.

Von hier oben hat man einen sehr schönen Blick aufs Berchtesgadener Land, den Watzmann und vor allem den 1.200 m tiefer liegenden Königssee. Die Bahn benötigt nur rund 15 Minuten, bis man die Bergstation erreicht und nach einer leichten, nur ca. 20minütiger Wanderung steht man direkt neben dem Gipfelkreuz.

Wer mal in der Gegend ist, sollte unbedingt hochfahren … oder -wandern.

Das Straßburger Münster, Liebfrauenmünster oder Cathédrale Notre-Dame de Strasbourg von innen – III – Die Astronomische Uhr

Bei der berühmten Astronomische Uhr des Straßburger Münsters – einem Meisterwerk der Renaissance, aus dem Jahr 1354 – arbeiteten viele Gewerke zusammen: Künstler, Mathematiker, Techniker, Uhrmacher aus der Schweiz, Bildhauer, Automatenbauer und Maler. Das heutige Uhrwerk stammt aus dem Jahr 1842.

Täglich um 12.30 Uhr setzt sich das Figurenspiel in Bewegung und die verschiedenen Lebensstufen von Kind, junger Mensch, Erwachsener bis zum Greis vor dem Tod. Weiter oben ziehen die Apostel vor Christus vorbei, begleitet vom Krähen und Flügelschlag eines großen Hahns. Vor der Uhr erhebt sich der Engelspfeiler, mit dem Bildnis des Jüngsten Gerichts.

Es lohnt sich auf jeden Fall, die Astronomische Uhr, etwas versteckt in der hintersten rechte Ecke des Münsters zu suchen.

 

Das Straßburger Münster, Liebfrauenmünster oder Cathédrale Notre-Dame de Strasbourg von innen – II – Die Orgel

Im Straßburger Münster befinden sich drei Orgeln. Die in 20 m Höhe angebrachte sog. Schwalbenhausorgel im seitlichen Langhaus ist die Hauptorgel der Kathedrale, 1489 von Andreas Silbermann geschaffen.

Sie hat ein reich verziertes vergoldetes Gehäuse, 40 Register und 2602 Pfeifen.

 

 

 

Das Straßburger Münster, Liebfrauenmünster oder Cathédrale Notre-Dame de Strasbourg von innen – I – Kanzel, Langhaus und Altarraum

Das Straßburger Münster beeindruckt nicht nur außen mit seiner überreich verzierten Sandsteinfassade, sondern auch mit seinen Innenmaßen von 100 m Länge und 32 m Höhe; entsprechend der weite Blick durchs Langhaus.

Der Altarraum liegt ein wenig zurückgezogen. Wunderbare Glaskunst findet man in den vielen Buntglasfenstern und in insgesamt fünf Rosetten. Die Fassadenrosette der Westfront misst 13,60 m Durchmesser.

Ein helles, strahlendes Meisterwerk: die steinerne spätgotische Kanzel in leuchtend weißem Sandstein, 1486 von Johannes Hammer geschaffen:

 

Das Straßburger Münster, Liebfrauenmünster oder Cathédrale Notre-Dame de Strasbourg von außen

Üppige Gotik in ihrer besten Form – das ist das über 1.000 Jahre alte Straßburger Münster. Die Fassade ist über und über mit hunderten in den rosa Sandstein gehauenen, leicht und elegant wirkenden Steinmetzarbeiten übersät; das Auge findet immer wieder Neues. Wunderbar: die großen Portalstatuen und die 15 m Durchmesser messende Rosette.

1015 begann der Bau einer romanischen Kathedrale, von der heute nur noch die Krypta und Umrisse auf dem Boden erhalten sind. Mit der gotischen Turmspitze in 142 m Höhe wurde das Münster 1439 fertiggestellt, der zweite Turm fehlt. Durch die Nähe zur Ill und immer wiederkehrende Überschwemmungen hielten die Architekten den Untergrund für zu weich und verzichteten auf den zweiten Turm, der das Gebäude noch schwerer gemacht hätte. Der französische Schriftsteller Victor Hugo schwärmte vom Münster: „… ein Wunderwerk des Riesenhaften und des Feinen“.

Besonders beeindruckt die je nach Tageszeit, Wetter und Lichteinfall wechselnde Färbung der Fassade, von gelblich hin zu rosa und Rottönen. 

 

 

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