Die ersten 10 000 Aufnahmen sind die schlechtesten. Helmut Newton

Archiv für die Kategorie ‘Reise’

🌅 Sonnenuntergang für Mannis Fotobude 🌅

Manni von Mannis Fotobude hat dieses schöne Projekt ins Leben gerufen und da will ich natürlich auch ein Teil davon sein. Hier mit einem traumhaften Sonnenuntergang in Istrien an der kroatischen Adria.

Das Monatsmotto „Buchstaben“ – „P“ im April

„P“ ist also der Buchstabe des Monats April im zweiten Jahr meines Monatsmottos.

„P“ wie PANORAMA. Diesen Monat mache ich es mir leicht und beteilige mich mit meinen „P“ wie Panorama direkt an Rolands von ROYUSCH-UNTERWEGS Aufruf, ein Panoramafoto zu bloggen. Er hat vor ein paar Wochen dieses schöne Projekt ins Leben gerufen und da möchte natürlich auch sehr gerne mit dabei sein.

Mein Panorama zeigt den Badesteg am idyllischen Griessee, eine kleinen See in Naturschutzgebiet Seeoner Seenplatte in der Nähe des Chiemsees in Bayern, den ich kürzlich während einer Woche Fastenwandern mehrfach und gerne umrundet habe.

… du, lieber Leser bist herzlich eingeladen mitzumachen und zum Motto selbst auf deinem Blog etwas zu posten und mir in die Kommentare meines Monatsbeitrages deinen Beitrag zu verlinken. Dabei ist es ganz egal, ob du ein Foto vom „Monatsbuchstaben“ oder von einer Sache, einem Ding, einer Begebenheit, die mit dem Buchstaben beginnt, bloggst. Vielleicht findest du ja auch etwas in deinem Archiv?! Ich würde mich jedenfalls sehr darüber freuen. Eine Bitte habe ich noch: Getreu meinem Blognamen „ONE photo a day“ sollte es sich nur um EIN Foto pro Beitrag handeln.

☺️ Frühlings-Fastenpause ☺️

Nach viel Arbeit in den letzten Monaten habe ich mir eine Pause verdient! Es geht zum Fastenwandern an den Chiemsee. Ich freue mich schon seit langem darauf, war es doch für mich im letzten Jahr beim Fastenwandern im Allgäu eine so tolle Erfahrung … trotz tagelangem Dauerrregen. 🤪 Wer mag, kann gerne hier über die Zeit nachlesen.

Ich hoffe auf entspannte Tage, nette Leute und eine schöne Umgebung.

Bis bald!
Eure Antje

 

Marburg – die Universitätbibliothek … beeindruckende moderne Architektur

An der Philipps-Universität Marburg (hier der Eingang; in der Glasfront spiegelt sich die Elisabethkirche) studieren derzeit um die 25.000 Studierende, 15 % davon aus dem Ausland an 134 Hochschul-, 35 Bachelor und 64 Masterstudiengängen u.a. So eine große Universität braucht natürlich auch eine große Universitätsbibliothek, an der gelernt und gearbeitet werden kann. wikipedia weiß, dass hier „… an 140 PC-Arbeitsplätzen und 1.250 Leseplätzen in unglaublichen 4,2 Mio. Bänden“ geschmökert werden kann.

Das moderne Gebäude zwischen altem Botanischen Garten und Elisabethkirche wurde im April 2018 eröffnet. In die 200 m lange Bibliothek, deren stählern-gläserne Eingangshalle mich besonders beeindruckt hat, zogen dabei neben unzähligen alten Kartensammlungen, Handschriften und Nachlässen verschiedenster Art unglaubliche 56 km Regalkilometer Bücher ein. 😎

Besonderer Dank gilt meinem Marburger Ratgeber und Blogger-Freund Arno von Rosen, der mir tolle Tipps für einen Tag in Marburg gab. Lieber Arno, da meine Zeit nicht für das Landgrafenschloss gereicht gereicht hat, MUSS und WILL ich unbedingt nochmal kommen. Dann trinken wir ein Käffchen zusammen!

Marburg – ein Hahn auf dem Rathaus

Auf dem Marktplatz in der Marburger Oberstadt, auf dem noch zweimal wöchentlich Wochenmarkt abgehalten wird, steht das historische gotischen Rathaus, erbaut 1512 bis 1527. Weil den Marburgern ihr Rathaus aber zu schmucklos erschien, hat 1581 Baumeister Eberhard Baldewein den schönen Renaissance-Turm mit Uhrgiebel an das Rathaus angebaut. Über dem Turmeingang befindet sich eine Kopie eines Steinreliefs von Ludwig Juppe, das der heiligen Elisabeth gewidmet ist.

Der Marburger Marktplatz hat außerdem noch wichtige historische Bedeutung: Er war Schauplatz der Gründung des Landes Hessen im Jahr 1248. Sophie von Brabant, älteste Tochter der Heiligen Elisabeth, soll hier am Marktbrunnen nach dem Tod des letzten Ludowingers Heinrich Raspe IV. ihren damals 4jährigen Sohn Heinrich zum Landgrafen ausgerufen haben. Dieser wurde nach längeren Erbstreitigkeiten tatsächlich hessischer Landesvater und 1292 Landgraf. Damit wurde Marburg zur Residenzstadt.

Unbedingt anschauen sollte man den Gockel oben auf der Rathausuhr, der zu jeder vollen Stunde mit seinen Flügeln schlägt und dazu kräht. Seht selbst, ich habe ein kurzes Filmchen hier auf YouTube gestellt. (Wir haben sehr gelacht!)

Marburg – hier gibt’s viel zu sehn! 👍

Marburg an der Lahn ist eine moderne Kreisstadt im Herzen Hessens mit ca. 76.000 Einwohnern. An Marburgs weltbekannter Phillips-Universität studieren derzeit über 25.000 Studierende. Den Namen Marburg erhielt die Stadt, weil hier früher die Grenze – die „mar[c]“ – zwischen den Ländereinen der Landgrafen von Thüringen und der Erzbischöfe von Mainz verlief.

Sehr sehenswert in Marburg sind die Moderne Universitätsbibliothek, die Alte Universität, die Elisabethkirche, die über dem Grab der Hl. Elisabeth erbaut wurde, das Landgrafenschloss (für das uns leider keine Zeit blieb, aber das werde ich nachholen!) und die unterhalb des Schlosses in der sog. Marburger „Oberstadt“ gelegene Altstadt. Hier findet man sehr viel sehr gut erhaltenes und gepflegtes Fachwerk, Stolpersteine, die an jüdisches Leben in der Stadt erinnern, Stelen, wie z.B. die des Dienstmannes Christian. Über seine Geschichte kann man hier nachlesen.

Auch schön und mein Fundstück des Tages in Marburg:

Wetzlar – viel Fachwerk und viel Goethe

Ein Besuch in Wetzlar lohnt sich auf jeden Fall! Schönes altes und sehr gepflegtes Fachwerk findet man an jeder Ecke, außerdem einen beeindruckenden Dom, an dem vom 13. bis 15. Jahrhundert gebaut wurde und der leider am Faschingsdienstag geschlossen war (warum eigentlich?), nette Gässchen, einen Park an der Lahn und viele schöne Geschäfte.

Wetzlar lebt touristisch von einer gerade mal 4monatigen Anwesenheit Johann Wolfgang von Goethes, der von Mai bis September 1772 hier war, um sich am Reichskammergericht, dem damaligen höchsten deutschen Gericht, weiterzubilden. Allerdings war Goethe der Natur, lustigen Abenden mit Studienkollegen und wenig nach seiner Ankunft der jungen Charlotte Buff deutlich mehr zugetan als den trockenen Studien des Rechts. Als er von Charlotte erfuhr, sie sei bereits anderweitig vergeben und er dürfe nicht mit ihre Zuneigung rechnen, verließ der unglücklich Verliebte Wetzlar Richtung Rhein. Sein 1774 erschienener Briefroman „Die Leiden des jungen Werthers“ beruht auf dieser unglücklichen Liebe.

Hauswandgroße Graffitis, das Hotel Goethe, eine wirklich leckere Goethetorte im Café am Dom, in dem früher das Reichskammergericht war und auch dieser nette Spruch an einem Schreibwarengeschäft zeugen von Goethes Spuren in Wetzlar:

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