Die ersten 10 000 Aufnahmen sind die schlechtesten. Helmut Newton

Archiv für die Kategorie ‘Vietnam’

Vietnam Tag 4 – auf dem Weg

 

Der Weg ist das Ziel!

Dieses Foto hat einen eigenen Eintrag verdient, auch wenn es nur bei einem kurzen Stop auf dem Weg von Ninh Binh in die Halongbucht entstanden ist.

Morgen: auf der Perlenfarm

 

Vietnam Tag 3 – viele Affen und ein Stück Deutschland im Cúc Phương Nationalpark

Das Endangered Primate Rescue Center EPRC im Cúc Phương Nationalpark wurde 1993 vom Zoo Leipzig zusammen mit dem Nationalpark mit dem Ziel gegründet, das Bewusstsein der Bevölkerung für den Schutz der verschiedenen Affenarten und deren Lebensraum und Vietnams Biodiversität zu stärken. Die aus illegalem Handel geretteten Affen werden hier gesund gepflegt und – sofern möglich – zurück in ihre natürliche Umgebung im Nationalparks gebracht.

Wir werden durch die Gehege geführt und erhalten viele Informationen zu den Tieren, ihrer Lebensweise und den Bemühungen, sie wieder in die Wildnis zu entlassen. So gibt es vom seltenen Cat Ba Languren nur noch 60 Exemplare weltweit. Diese leben jetzt alle auf der Insel Cat Ba, auf der wir auf unserer Reise auch noch einen Tag verbringen werden, dort soll sich ungestört von anderen Languren, Gibbons und Loris die Spezies erholen und hoffentlich wieder vermehren.

Wir verbringen hier eine sehr interessante Zeit und besuchen auch noch das nebenan liegende Schildkröten-Schutz-Projekt.

Nach diesem spannenden Tag im Dschungel beschließen wir den Abend mit einem Cocktail an der Hotelbar, packen schon mal unsere Taschen und gehen früh schlafen – morgen machen wir uns zu (m)einem Highlight dieser Reise auf, auf das ich mich SEHR freue!

Morgen: auf dem Weg zur Halongbucht

Vietnam Tag 3 – viel Dschungel und ein Tausendjähriger Baum im Cúc Phương Nationalpark

Heute geht´s in den Dschungel!

Wir lassen uns unser Frühstück im schönen Hidden Charm Ninh Binh gut schmecken und werden dann abgeholt, um in den Cúc Phương Nationalpark, den ersten Nationalpark Vietnams zu fahren. Die Straßen schlängeln sich durch lange Ebenen, aus denen immer wieder die für die Landschaft der Trockenen Halongbucht typischen kuppelartigen Kartsteinberge herausragen.

Im Nationalpark angekommen herrscht typisches Dschungelwetter; am Vortag hat es viel geregnet, die Wolken hängen noch tief und von den Bäumen des Regenwaldes tropft es ständig herunter, die Wege sind nass, immer wieder glitschig … grade so, wie es sich gehört. Was wäre ein Regenwald, wenn er hübsch trocken und luftig wäre. 😉 Und nun bitte noch 35 Grad dazu vorstellen. 😅

Als erstes stiegen wir steil empor zu einer sehr beeindruckenden steinzeitlichen Höhle, der Động Người Xưa (Cave of Prehistoric Man). Hier wurden Gräber, Knochen und Steinwerkzeuge prähistorischer Menschen gefunden, die hier vor über 10.000 Jahren lebten.

Weiter geht es nach einer kurzen Fahrt an anderer Stelle: ein schmaler Wanderweg führt mitten in den Dschungel, wir sind nach wenigen Metern von üppiger Vegetation, bis zu 70 m hohen Baumriesen, langen Lianen, Würgefeigen, Bananenpflanzen, Orchideen und mannshohen Farnen umgeben. Wir sehen Eidechsen, Schmetterlinge, viele hübsche Raupen und Stabheuschrecken, Affen hören wir schreien, Vögel rufen, sehen können wir sie leider nicht – sich hier zu verstecken ist ziemlich einfach.

Der sehr gut ausgebaute Weg schlängelt sich lange dahin, geht mal bergab, dann wieder steil bergauf und endet nach ca. 1 1/2 Stunden tatsächlich am Tausendjährigen Baum. Gar nicht mal soooo spektakulär … ganz im Gegensatz zum Regenwald selbst, wo es hinter jeder Biegung etwas Neues zu sehen, zu hören, zu spüren gibt.

Der eigentliche Rundweg bleibt uns versperrt, durch den Regen am Vortag ist er zu gefährlich. Daher treten wir den Rückweg an, werden für unsere „Strapazen“ 😉 mit einem leckeren Mittagsmenü belohnt und fahren weiter zu einem Rettungsprojekt für Affen und Schildkröten, davon morgen mehr.

Morgen: Viele Affen und ein bisschen Germany im Cúc Phương Nationalpark

Vietnam Tag 2 – in Stein gemeißelt: Die Tam Cốc-Bích Động-Pagode

Die Bích Động-Pagode – übersetzt „Schöne Pagode aus Stein“ – liegt in der Provinz Ninh Binh am Ortsrand von Tam Cốc. Auf 3 Ebenen in den Fels hinein- und hoch hinaufgebaut gibt es in der Klosteranlage drei Pagoden: Chua Ha, Chua Trung und Chua Thuong (Pagode in der niedrigsten, der mittleren und der höchsten Stufe).

Eine Steinbrücke über einen Lotussee führt durch einen Torbogen in Anlage

und zur ersten Pagode Chua Ha. 120 Stufen höher liegt Chua Trung neben der ein versteckter Eingang in eine Dunkelhöhle führt, hier geht es auf verschlungenen Wegen im Fels weiter. Am Ende der Höhle – hier findet sich eine große Glocke und eine buddhistische Statue aus Kupfer – steigt man noch einmal steil nach oben zur letzten Pagode auf dem Gipfel, die von vielen Bäumen umgeben ist und von der aus man einen wunderbaren Blick in die Ebene hat. Ein kurzes Filmchen über den unteren Teil der Anlage findet ihr hier.

Morgen: Viel Dschungel und ein Tausenjähriger Baum im Cúc Phương Nationalpark

Vietnam Tag 2 – eine Radtour durch die Trockene Halongbucht bei Ninh Bình 🚲

Nach der zauberhaften Bootsfahrt in der Trockenen Halongbucht sind wir hungrig und essen auf dem Weg zum Hotel in einem kleinen Lokal ein weiteres typisches und leckeres Menü … mit einem Reisschnaps zum Schluss.

Das Hidden Charm Ninh Binh wird uns für die nächsten zwei Nächte beherbergen und wir sind begeistert.

(Das Glasfenster zwischen Bade- und Schlafzimmer ließ sich mittels Knopfdruck in eine Milchglasscheibe verwandeln. 😉)

Wir ruhen uns ein Stündchen aus, trinken Tee und starten dann zu einer gemütlichen Radtour. Zuerst geht´s durch den kleinen Ort Tam Cốc, ein typischer Urlauberort mit kleinen Läden und Lokalen am Straßenrand, weiter an großen Reisfeldern vorbei, immer gemütlich entlang einer langen Ebene mit den typischen einzeln herausragenden Karstbergen. Kommt mit auf ein paar Ausschnitte unserer Radtour.

Hier meine kleine Reisegruppe – ohne mich – dafür mit Huong, unserem Guide in Nordvietnam.

Zum Schluss besuchen wir noch eine in den Felsen gehauene Klosteranlage, die so spektakulär ist, dass sie einen eigenen, den morgigen Beitrag verdient hat. 

Nach einer Runde im Pool lassen wir den Abend mit einem Cocktail in der Hotelbar ausklingen.

Morgen: die Tam Cốc-Bích Động-Pagode

 

Vietnam Tag 2 – Lotus und Wasserbüffel … wie im Reiseführer

Mit Vietnam habe ich immer Lotusblüten und Wasserbüffel verbunden, in jungen Jahren hatte ich ein Kinderbuch, bebildert mit Kindern mit den typischen Reisstrohhüten, die auf den Rücken von Wasserbüffeln in Reis- und Lotusfeldern spielten. Genau das fiel mir wieder ein, als ich nach der schönen Bootfahrt in der Trockenen Halongbucht um ein reich blühendes Lotusfeld spazierte und auf einmal daneben Mutter und Kind Wasserbüffel auftauchten. 🐃🌸😊

Vietnam Tag 2 – eine Bootsfahrt in der Trockenen Halong-Bucht im Van Long Nationalpark

Es geht weiter ins Van Long Naturreservat – lt. Reiseführer einer der Nationalparks, der von Touristen noch nicht überlaufen ist und das stimmt auch, auf dem Parkplatz nur wenige Autos und sicherlich 20 Boote, die auf Mitfahrer warten.

Nach dem ersten überwältigenden Blick auf die Flusslandschaft

bestiegen wir jeweils zu zweit ein kleines Ruderboot, das ca. 1 1/2 h lang von einer Vietnamesin gemütlich entlang der Bilderbuch-Zuckerhut-Berge gerudert wurde. Es war einfach traumhaft, in dieser Stille – man hörte nur die Affen schreien, sah Reiher und andere Vögel vorbeifliegen – fast schwerelos auf dem Wasser zu gleiten … es ging sogar in eine Höhle:

Trocken ist die Trockene Halongbucht nun gerade nicht, an sich ist sie ein Labyrinth von Flüssen mit unendlich vielen aus dem Wasser ragenden Karstbergen. Im Gegensatz zur Halongbucht im Nordosten des Landes, deren knapp 2.000 Karstfelsen im Meer liegen, ist es hier jedoch viel trockener, es gibt zwischen den Flüssen unendliche Reis- und Lotusfelder und natürlich Wasserbüffel, dazu morgen mehr.

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