Die ersten 10 000 Aufnahmen sind die schlechtesten. Helmut Newton

Nach einer eindrucksvollen Bootsfahrt auf dem Song Con fahren wir in die Phong Nha Höhle, eine besonders beeindruckende von vielen Karsthöhlen im Phong Nha-Kẻ Bàng Nationalpark und kommen aus dem Staunen gar nicht mehr raus: Die Höhle und die gigantischen Stalagmiten und Stalaktiten sind in schönes Licht getaucht und es zeigen sich in riesigen Hallen die bizarrsten Felsformationen.

Mitten in der Höhle ist ein Sandstrand, an dem wir das Boot verlassen und nun zu Fuß weiter auf Erkundungstour gehen. Wir sind schwer beeindruckt, so etwas hatten wir bis dahin noch nicht gesehen und auch nicht erwartet.

Nach unserer Rundtour werden wir an anderer Stelle wieder vom Boot abgeholt und auf dem Song Con zum Ausgangspunkt unserer Tour zurückgebracht.

 

Der Nationalpark Phong Nha-Kẻ Bàng ist ca. 86.000 qkm groß und liegt im nördlichen Zentralvietnam, ca. 500 km südlich von Hanoi, dort wo Vietnam am schmalsten ist, nämlich nur 50 km breit zwischen Laos und dem Südchinesischen Meer. Wir fahren mit einem motorisierten Boot auf dem smaragdgrünen Song Con ca. 45 min Richtung Phong Nha Höhle, eine für Besucher geöffnete spektakuläre Wasserhöhle.

Links und rechts ragen teils bewaldete, schroffe Felsformationen auf, wir beobachten Einheimische beim Ernten von Flussalgen oder Kindern, die den zur Familie gehörenden Wasserbüffel baden oder einfach im Wasser herumtollen.

Im Phong Nha-Kẻ Bàng Nationalpark –  mit seinem einem einzigartigen Höhlensystem übrigens UNESCO Weltnaturerbe – werden bis heute noch immer neue Wasserhöhlen entdeckt. So auch die größte Höhle der Welt, die Son Doong Höhle, so groß, dass Boeing 747 durchfliegen könnte. Diese kann man allerdings nur nach jahrelanger Voranmeldung mit einem lizensierten Anbieter innerhalb einer 4tägigen Tour für schlappe 2.600 Dollar besichtigen … ein andermal!

In Đồng Hới angekommen lernen wir Linh, unseren Guide für die nächste Tage kennen. Er spricht astreines Deutsch und bringt uns in unsere Unterkunft. Wir sind alle ziemlich hungrig und bitten ihn, an einer Garküche zu halten, die er empfehlen kann und in der wir inmitten Einheimischer etwas essen können. Das tut er gerne und so sitzen wir abends 21:00 bei noch immer über 25 Grad auf winzigkleinen Kunststoffstühlchen an winzigkleinen Kunststofftischchen an einer Straßenkreuzung im mittelvietnamesischen Đồng Hới und lassen uns eine wirklich superleckere Nudelsuppe mit reichlich Koriander und Mungbohnensprossen schmecken,

bevor er uns in unsere Unterkunft für die nächsten beiden Nächte, das Chaylap Farmstay bringt.

Gut ausgeruht machen wir uns nach einem ausgiebigen Frühstück wieder auf Richtung Festland. Durch eine Änderung im Flugplan geht leider bereits heute Abend unser Inlandsflug von Hanoi nach Dhong Hoi und wir verpassen das traditionelle Wasserpuppentheater am Abend in Hanoi. Schade, aber nicht zu ändern … wir haben ja noch viel vor.

Der Tag gestaltet sich nun anders, daher haben wir zwischendurch Zeit, einen der vielen Tempel zu besuchen.

Und es wäre wirklich schade gewesen, dies zu verpassen. Zu den bunten Farben stelle man sich noch den Geruch von hunderten Räucherstäbchen vor:

 

So einfach kann man eine stabile Sitzbank bauen:

… gefunden im Nationalpark Kim Giao auf der Insel Cát Bà

Sonntagslächeln

Gruß aus dem Garten und einen schönen Sonntag!

Von ganz oben unseres sehr zentral gelegenen Hotels Sea Pearl haben wir einen umwerfenden Blick auf die Bucht von Cát Bà

und beschließen – natürlich nach einem mehrgängigen Menü am Abend – mit einem kühlen Drink am und im Dachpool unseren Tag auf der schönen grünen Insel Cát Bà.

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