Die ersten 10 000 Aufnahmen sind die schlechtesten. Helmut Newton

Archiv für die Kategorie ‘Draußen’

Himmelschlüsselchen oder Schlüsselblumen

Schlüsselblumen (Primula veris) findet man nach ersten sonnigen Tagen im Frühjahr gerne in lichten Wäldern oder auf Magerwiesen.

Ihre Blüten schmecken honigsüß und können gerne als Dekoration für Süßspeisen verwendet werden; junge Blätter schmecken gut als Salat oder Spinatersatz.

In der Pflanzenheilkunde wird die Schlüsselblume als Tee oder Tinktur vielfältig eingesetzt, z.B. gegen Pickel oder Akne, Husten, Fieber oder Kopfschmerzen.

Leberblümchen – lilablaues Sternchen 💙

Das Leberblümchen (Ranunculaceae) zeigt sich sehr früh im Jahr in halbschattigen Waldlagen. Da es sehr selten geworden ist, steht es unter Naturschutz und darf nicht abgerissen und gesammelt werden.

Als eine der wichtigsten Heilpflanzen der Naturheilkunde ist es als frische Pflanze sind giftig, getrocknet ungiftig.

Die getrocknete Pflanze hat als Tee oder Tinktur vielfältige Heilwirkungen, so z.B. gegen Leber- und Gallenerkrankungen, Bronchitis, Husten, Rheuma, Verdauungsbeschwerden u.a.

Unglaublich, wie viele volkstümliche Namen die Menschen dem blauen Sternchen gegeben haben: Auswärts, Blaumblume, Ebenauskraut, Edel-Leberkraut, Fastenblume, Feigerl, Guldenleberkraut, Güldenleberkraut, Haselmünichkraut, Hasenwurz, Blaue Herzblume, Blaues Herzblumenkraut, Herzfreude, Herzkraut, Herzleberkraut, Himmelsterndln, Hirschklee, Herzblümli, Hümmistern, Josefibleamel, Leberblattl, Leberblümchen, Leberkraut, Leberwindblume, Märzblom, Märzblümchen, Osterbleaml, Schneekadeln, Blaue Schlüsselblumen, Schwarzblätterkraut, Sohn-vorm-Vater, Staudenbleaml, Sternleberkraut, Vorwitzchen, Vorwitzerchen, Vorwitzkraut, Blaue Windblume, Windrosenkraut.

Seinen Namen hat es übrigens, da seine Blätter die Form der menschlichen Leber haben.

Bis zum Ende der ganzen C-Geschichte gibts ab heute nur noch schöne Frühlingsfotos – mit und ohne Kommentar 🌷☀️

Passt bitte alle gut auf euch auf und bleibt gesund! #bleibtzuhause #flattenthecurve

Weißdorn (Crateagus monogyna)

Der Weißdorn blüht ganz früh im Jahr und ist mit seinen vielen zarten weißen Blüten eine erste wunderbare Bienenweide.

Weißdorn ist ein altes Heilmittel, hilft u.a. bei Bluthochdruck, Beklemmungen oder nachfassender altersbedingter Herzleistung, außerdem auch bei Herz-Kreislauf-Problemen infolge von Überhitzung.

🌅 Sonnenuntergang für Mannis Fotobude 🌅

Manni von Mannis Fotobude hat dieses schöne Projekt ins Leben gerufen und da will ich natürlich auch ein Teil davon sein. Hier mit einem traumhaften Sonnenuntergang in Istrien an der kroatischen Adria.

Das Monatsmotto „Buchstaben“ – „P“ im April

„P“ ist also der Buchstabe des Monats April im zweiten Jahr meines Monatsmottos.

„P“ wie PANORAMA. Diesen Monat mache ich es mir leicht und beteilige mich mit meinen „P“ wie Panorama direkt an Rolands von ROYUSCH-UNTERWEGS Aufruf, ein Panoramafoto zu bloggen. Er hat vor ein paar Wochen dieses schöne Projekt ins Leben gerufen und da möchte natürlich auch sehr gerne mit dabei sein.

Mein Panorama zeigt den Badesteg am idyllischen Griessee, eine kleinen See in Naturschutzgebiet Seeoner Seenplatte in der Nähe des Chiemsees in Bayern, den ich kürzlich während einer Woche Fastenwandern mehrfach und gerne umrundet habe.

… du, lieber Leser bist herzlich eingeladen mitzumachen und zum Motto selbst auf deinem Blog etwas zu posten und mir in die Kommentare meines Monatsbeitrages deinen Beitrag zu verlinken. Dabei ist es ganz egal, ob du ein Foto vom „Monatsbuchstaben“ oder von einer Sache, einem Ding, einer Begebenheit, die mit dem Buchstaben beginnt, bloggst. Vielleicht findest du ja auch etwas in deinem Archiv?! Ich würde mich jedenfalls sehr darüber freuen. Eine Bitte habe ich noch: Getreu meinem Blognamen „ONE photo a day“ sollte es sich nur um EIN Foto pro Beitrag handeln.

2020 – Im Schlosspark im März

… Narzissen blühen und so langsam wird alles grüner. 💚

Fastenwandern 2020 am Klostersee – Tag 7 … 22 km zum Chiemsee und zurück und ein leider abruptes Ende einer wunderschönen Woche

Eigentlich wäre heute früh normalerweise Fastenbrechen gewesen, d.h. es würde einen frischen oder geschmorten Apfel geben, der laaaangsam verspeist würde, damit der Verdauungsapparat so langsam wieder in die Gänge kommt. Keiner wollte Fastenbrechen, alle wollen diesen Tag noch weiterfastend verbringen und den Apfel erst morgen. 🤗 Also geht’s heute nach Tee, Wasser und dem geliebten Löffel Honig auf zur Mammutwanderung. Angesagt sind 19 km, auf meiner app werden es zum Schluss 22 km sein.

Wir wandern bei sonnigem und warmem Wetter einige Zeit nach Osten, dann nach Süden entlang der Alz, durch Seebruck trennen wir uns in drei Dreiergruppen, damit sich niemand von uns als Gruppe gestört fühlt und machen außerhalb des Ortes am Ufer des Chiemsees unsere größere Pause. Jeder hat heute früh seinen frisch gepressten Saft in einem Schraubgläschen mitgenommen

und den genießen wir jetzt hier nach 14 km wandern.

Leider bringt der Blick aufs Handy keine guten Nachrichten: Ab Mitternacht gilt hier in Bayern coronabedingt eine Ausgangssperre. Für uns heißt das, dass wir schon heute abreisen müssen, statt morgen Vormittag. 😪

Wir wandern zügig zurück und machen noch gemeinsam eine kleine Abschiedsrunde, bevor alle packen und nach und nach etwas überstürzt abreisen. Ich hab’s nicht so weit, daher nehme ich mir Zeit, mache meinen Leberwickel, dusche, packe in Ruhe, genieße noch eine osteopathische Behandlung und verabschiede mich von der letzten Mitfasterin, unserer Fastenleiterin Martina und der Chefin des Hauses, die jedem von uns als Abschiedsgeschenk zum Apfel für daheim noch eine Packung Klopapier – derzeit heiß begehrt – aus ihrer Klopapier-Flatrate mitgibt. Danke, liebe Dita. 🤣

Es war eine – wenn auch leider hektisch zu Ende gegangene – wunderbare, wohltuende, erholsame, kraftspendende und sonnige Woche mit netten und herzlichen Menschen am Klostersee. Das würde ich jederzeit so wieder machen!

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