Die ersten 10 000 Aufnahmen sind die schlechtesten. Helmut Newton

Archiv für die Kategorie ‘Gebäude’

Vietnam Tag 14 – der Wiedervereinigungspalast Hội trường Thống Nhất

Unser letzter Tag in Saigon und damit auch den letzten Tag unserer Vietnam-Reise beginnt mit einem ausgiebigen Frühstück; noch einmal stärken für Sehenswürdigkeiten dieser Riesenstadt aus Tradition und Moderne. EIN bekanntes Wahrzeichen Saigons ist der Wiedervereinigungspalast.

Auf einem 15 Hektar großen grünen Gelände mitten im Zentrum der Stadt wurde der Palast 1873, als Vietnam französische Kolonie war, aus aus Frankreich importierten Steinen und Baumaterialien erbaut. Hier wurde am 30. April 1975 das Ende des Vietnamkrieges besiegelt.

Der Palast hat 23 Räume, besonders beeindruckend ist das riesige hölzernen Wandmosaik im früheren Empfangszimmer für Diplomaten. Es besteht aus 40 Lackbildern und zeigt das Leben der Vietnamesen im 15. Jahrhundert.

Der Palast war das Kommandozentrum der südvietnamesischen Regierung, man kann Regierungs-, Privaträume und einen komplett ausgestatteten Bunker besichtigen. Für die Vietnamesen ist er Kriegsdenkmal und Siegessymbol, für uns ein sehenswertes Stück der wechselvollen vietnamesischen Geschichte.

🇬🇧 London – Sehenswertes 🇬🇧

Soooo vieles gibt es zu sehen in Großbritanniens Hauptstadt. Dieses Mal hat uns besonders gut Borough Market mit der daneben liegenden Southwalk Cathedral, Sky Garden im Walkie-Talkie-Hochhaus, die St. Pauls Cathedral und natürlich allen voran die Harry Potter Studio Tour gefallen. Nicht vergessen sollte man, wenn man einmal nach London kommt:

  • das London Eye (toller Blick auf London) – auch wenn’s in Baden-Württemberg auch schön ist 😉

  • eine Themsefahrt – geht unter der Tower Bridge durch
  • eines der unzähligen Klasse dekorierten Pubs
  • selbstredend Buckingham Palace – dort kann man, vorher im Internet gebucht, ohne langes Anstehen eine wunderbare Führung machen
  • einen Spaziergang im Hyde Park
  • the Houses auf Parliament
  • Westminster Abbey
  • Big Ben – ist leider noch mehrere Jahre eine Baustelle und mit Gerüsten verhüllt

Das alles hatten wir vor 7 Jahren bei unserem letzten Besuch in London gemacht. Hoffentlich kommen wir bald mal wieder … nicht erst in weiteren 7 Jahren!

🇬🇧 London – St. Pauls Cathedral – innen 🇬🇧

Bereits 604 n. Chr. stand an genau der gleichen Stelle eine Kirche aus Holz, die dem Heiligen Paulus (St. Paul), dem Schutzheiligen Londons gewidmet. Während des großen Brandes von London 1666 wurde die Vorgänger-Kirche – in der Zwischenzeit nach Verfall und zwei erneuten Bränden in den Jahren 962 und 1087 der 4. Nachbau – zerstört und so baute man zwischen 1675 bis 1711 in nur 36 Jahren nach dem Vorbild des Petersdoms in Rom die Heutige Kathedrale.

Die Kuppel mit einer Höhe von 111 m wird von acht Bögen gestützt und wiegt sagenhafte 66.000 Tonnen. Die beeindruckende barocke Innenausstattung haben wir teilweise Queen Victoria zu verdanken, die die Kathedrale als zu schmucklos empfand. Deshalb fügte William Richmond 1890 die prächtigen Mosaike an der Decke hinzu.

In der Gruft der Kathedrale liegen zahlreiche bekannte Persönlichkeiten begraben, so z.B. Arthur Duke of Wellington, der Napoleon bei Waterloo besiegte oder Admiral Nelson.

Das Monatsmotto „Buchstaben“ – „G“ im Juli

„G“ ist also der Buchstabe des Monats Juli bei meinen Monatsmottos.

„G“ wie Großstadt.

Dieses Großstadtfoto entstand bei unserer Londonreise vor ein paar Tagen auf der Golden Gallery (schon wieder zwei G ☺️) der St. Pauls Cathedral in London. Die Kathedrale alleine ist ja schon ein echtes Highlight, was man aber wirklich nicht auslassen sollte, ist die in 85 m Höhe und durch 528 Stufen erreichendbare Goldene Galerie. Die ganze Stadt liegt einem zu Füßen, man sieht und hört, wie sie vibriert, ist hier oben aber irgendwie meilenweit davon entfernt.

… du, lieber Leser bist herzlich eingeladen mitzumachen und zum Motto selbst auf deinem Blog etwas zu posten und mir in die Kommentare meines Monatsbeitrages deinen Beitrag zu verlinken. Dabei ist es ganz egal, ob du ein Foto vom „Monatsbuchstaben“ oder von einer Sache, einem Ding, einer Begebenheit, die mit dem Buchstaben beginnt, bloggst. Vielleicht findest du ja auch etwas in deinem Archiv?! Ich würde mich jedenfalls sehr darüber freuen. Eine Bitte habe ich noch: Getreu meinem Blognamen „ONE photo a day“ sollte es sich nur um EIN Foto pro Beitrag handeln.

🇬🇧 London – Skygarden im Walkie-Talkie-Building 🏙

City of London, 20 Fenchurch Street. Hier steht das außergewöhnliche Hochhaus, das wegen seiner Form „Walkie-Talkie-Building“ oder „The Pint“ (das Bierglas) genannt wird. Es ist das fünfthöchste Gebäude Londons. Von außen ist es ziemlich imposant, wir wollen aber rein … und vor allem rauf! In 150 m Höhe vom 35. bis 37. Stockwerk hat man auf drei Etagen im Skygarden, dem Himmelsgarten, einem offenen Raum mit viel Grün, Restaurants und Bars einen unbeschreiblichen Blick auf London.

Der Besuch ist kostenlos, man sollte sich aber über die website ca. drei Wochen im Voraus ein Ticket für ein einstündiges Zeitfenster buchen, in dem man den Ausblick und vielleicht auch noch ein nettes Getränk genießen kann.

Blick auf die Wolkenkratzer „The Shard“ (mit 310 m der derzeit höchste der EU), The Gherkin (die Gurke), St. Pauls, die Themse mit der Tower Bridge

 

Vietnam Tag 2 – in Stein gemeißelt: Die Tam Cốc-Bích Động-Pagode

Die Bích Động-Pagode – übersetzt „Schöne Pagode aus Stein“ – liegt in der Provinz Ninh Binh am Ortsrand von Tam Cốc. Auf 3 Ebenen in den Fels hinein- und hoch hinaufgebaut gibt es in der Klosteranlage drei Pagoden: Chua Ha, Chua Trung und Chua Thuong (Pagode in der niedrigsten, der mittleren und der höchsten Stufe).

Eine Steinbrücke über einen Lotussee führt durch einen Torbogen in Anlage

und zur ersten Pagode Chua Ha. 120 Stufen höher liegt Chua Trung neben der ein versteckter Eingang in eine Dunkelhöhle führt, hier geht es auf verschlungenen Wegen im Fels weiter. Am Ende der Höhle – hier findet sich eine große Glocke und eine buddhistische Statue aus Kupfer – steigt man noch einmal steil nach oben zur letzten Pagode auf dem Gipfel, die von vielen Bäumen umgeben ist und von der aus man einen wunderbaren Blick in die Ebene hat. Ein kurzes Filmchen über den unteren Teil der Anlage findet ihr hier.

Morgen: Viel Dschungel und ein Tausenjähriger Baum im Cúc Phương Nationalpark

Vietnam Tag 1 – Hà Nội – die Einsäulenpagode Chùa Một Cột

Die Einsäulen- oder Einpfahlpagode ist eine der ältesten Pagoden in Hanoi und ist wegen ihrer außergewöhnlichen Bauweise ein Wahrzeichen der Stadt. 1049 ließ sie König Lý Thái Tông als 3 m langer Holztempel auf einem Baumstamm erbauen, die Rekonstruktion steht heute auf einem Betonsockel, inmitten eines künstlich angelegten Sees.

Der König ließ die Pagode so errichten, weil ihm im Traum die auf einer Lotusblüte sitzende Göttin der Barmherzigkeit Quan Âm erschien und einen lang ersehnten Sohn überreichte. Und tatsächlich wurde er kurze Zeit später Vater eines Jungen. Als Dank ließ er die Pagode in Form einer Lotusblüte inmitten eines Sees errichten. Gläubige können über eine kleine Treppe nach oben in die Pagode steigen.

Morgen: Am See des zurückgegebenen Schwertes und im Viertel der 36 Straßen

 

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