Die ersten 10 000 Aufnahmen sind die schlechtesten. Helmut Newton

Archiv für die Kategorie ‘Gebäude’

Mein 2020 – Trier

In Trier verbrachten ich und unsere Tochter ein paar schöne Tage. Sehr beeindruckend: DAS Wahrzeichen von Trier, die Porta Nigra, hier bei Nacht aus dem Fenster unserer Ferienwohnung nur wenige Schritte entfernt.

Wochen später wurde Trier Schauplatz einer wahnsinnigen Tat mit vielen unschuldigen Toten. Zum Gedenken.

Mein 2020 – Hamburg

In den Pfingstferien haben wir Hamburg besucht … eigentlich um Töchterleins Geschenk einzulösen und das „Harry Potter“ Musical zu besuchen, aber das fand c-bedingt leider nicht statt. Hamburg ist natürlich auch ohne Musical eine Reise wert gewesen – alleine die Elbphilharmonie ist der 🔨!

… und der Musicalbesuch wird bald nachgeholt! ☺️

Die Grabstätte vom Carl Orff im Kloster Andechs

In der Schmerzhaften Kapelle, einer kleinen Seitenkapelle mit frühbarockem Wessobrunner Stuck am Gewölbe aus der Zeit um 1670 liegt Carl Orff begraben. Der 1895 in München geborene und 1982 auch dort verstorbene Komponist und Musikpädagoge ist bekannt für seine Carmina Burana oder auch die Orffschen Instrumente.

Andechs ist dem Andenken an Carl Orff sehr verbunden, so gibt es hier die Carl-Orff-Festspiele und die Carl-Orff-Grundschule.

Die Fresken in der Klosterkirche des Klosters Andechs

Die Deckenfresken von Johann Baptist Zimmermann in der Wallfahrtskirche stellen den Heiligen Berg Bayerns als Ort der Heilung und des Heiles dar.

Direkt im großen Gewölbefresko sieht man das Gnadenbild der thronenden Muttergottes von Andechs am Ammersee, durch die Kranke Heilung erlangen.

In der Klosterkirche des Klosters Andechs

Helle Glaubensfreude – das ist der 30 m lange und 15 m breite Kirchenraum der 1423-27 erbauten ursprünglich gotischen Hallenkirche, eine der bedeutendsten in Oberbayern überhaupt. Der reich verzierte goldene Doppelhochaltar stammt aus dem Jahr 1755 und bezieht sich auf einen Entwurf Johann Baptist Zimmermanns.

Dazu fällt mir ein Satz aus dem kleinen Kunstführer No. 203 ein: „Wenn du glaubst, bete; wenn du nicht glaubst, bewundere; wenn du gebildet bist, zeige Ehrfurcht!“

Das Kloster Andechs

Nach Eselwandern am, einer Schifffahrt auf dem und wunderbarem Ausblick von der Votivkapelle St. Ludwig auf den Starnberger See fahren wir an diesem ersten Septemberwochenende auf dem Rückweg nach Hause noch am Ammersee vorbei. Hier tront auf dem „Heiligen Berg Bayerns“ das Kloster Andechs. Das Benediktinerkloster ist Bayerns ältester Wallfahrtsort, dessen Ursprung im 12. Jh. liegt.

Morgen gehen wir mal rein.

Die Votivkapelle St. Ludwig am Starnberger See

Wir spazieren durch einen sagenhaften Buchenwald in Berg am Ostufer des Starnberger Sees zur Votivkapelle St. Ludwig, einer 10 Jahre nach dem Tod des Bayerischen Königs Ludwig II. zu dessen Gedenken erbauten Gedächtniskapelle. Nahe des Ufers steht ein Kreuz im Wasser, das die Fundstelle der Leiche des „Kinis“, die in Wahrheit noch 10 m mehr im See gelegen war, markieren soll.

„Es war ein regnerischer Pfingstsonntag. Um 18:45 traten die beiden den vom König gewünschten Spaziergang an. Als sie um 20:00 Uhr noch nicht wieder zurück im Schloss waren, veranlasste der beunruhigte Dr. Müller eine erfolglose Durchsuchung des Schlossparks. Gegen 23:00 Uhr machte sich Dr. Müller in Begleitung des Schlossverwalters Huber in einem Fischerkahn auf, um den Schlosspark entlang des Seeufers abzusuchen. Schon nach Kurzem stieß Huber einen Schrei aus, als er einen toten Körper im Wasser treiben sah. Gleich darauf bemerkte man einen weiteren leblosen Körper im Wasser. Der König und Dr. Gudden waren tot!“ Quelle

Sehr zu empfehlen!

Karl Marx in Trier

In der zentrumsnahen Brückenstrasse 10 steht das Geburtshaus von Triers großem Sohn, dem Philosophen und Sozialökonomen Karl Marx. 1818 wurde er hier als Sohn des Anwalts Heinrich und seiner Frau Henriette Marx. Die Familie zog 1819 in die Simeongasse um, wo Karl bis 1835 lebte, bevor er zum Jurastudium nach Bonn ging.

Im Geburtshaus ist heute die Friedrich-Ebert-Stiftung untergebracht.

In Sichtweite des langjährigen Wohnhauses findet sich auf dem Simeonstiftplatz das 5,50 m hohe Karl-Marx-Denkmal, ein Geschenk Chinas an die Stadt Trier:

Trier – der Hauptmarkt

Auf dem Weg zum Hauptmarkt kommt man vorbei an der Judenpforte, dem historischen Eingang zum Judenviertel Triers.

Der Marktbrunnen ist ein markanter Blickfang auf dem Marktplatz. Und selbstredend sind die sehr gut restaurierten Hausfassaden ein echter Hingucker:

Trier – das Dreikönigenhaus in der Simeonstrasse

Das Dreikönigenhaus in der Simeonstraße, der kilometerlangen Fußgängerzone Triers, wurde Anfang des 13. Jahrhunderts als sog. „Wohnturm“ einer bürgerlichen Kaufmannsfamilie errichtet.

Es hatte ursprünglich keinen Zugang im unteren Geschoss und war nur über die heute noch sichtbare Tür im 1. Stock erreichbar … das komplett zum Zweck der Verteidigung. Im Erdgeschoss wurden Waren gelagert, im 1. und den weiteren Stockwerken waren Geschäfts- und Wohnräume. Wollte jemand einbrechen, musste er mühevoll versuchen, über den 1. Stock ins Gebäude zu kommen. Das dauerte natürlich viel länger und barg die Gefahr, dass man entdeckt wird, ehe der Einbruch glückt. Schon schlau!!!

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