Die ersten 10 000 Aufnahmen sind die schlechtesten. Helmut Newton

Archiv für die Kategorie ‘Im Wald’

Eselwandern am Starnberger See – Ausblicke-Einblicke-Durchblicke

… wunderschöne Aus-, Ein- und Durchblicke beim Eselwandern auf einem Stück des Jakobswegs von Schäftlarn Richtung Kloster Andechs. Anfang September blüht bereits die Herbstzeitlose. 💜

Salomonssiegel

In lichten Laub- und Mischwäldern wächst das Salomonssiegel, ein Spargelverwandter, auch Schlangenbeere, Jungfernschön, Schminkwurz, Stern des Herrn oder Jageteufel genannt. Bei uns wächst die vielblütige Form (Polygonatum multiflorum) im schattigen Nordbeet vorm Haus und wird von Jahr zu Jahr voluminöser.

Von den Blätter der Pflanze perlt Wasser ab, sog. Lotuseffekt … wie das aussieht, siehst du hier in meinem gestrigen Beitrag.

Sonntagslächeln

Einen schönen Sonntag euch allen! Ich hoffe, ihr und eure Liebsten seid gesund.

Nach einer Woche Auszeit, Fasten und fast 100 km Wandern durch Wiesen und Wälder – immer mit viel Abstand zu anderen – bin ich prima erholt wieder zu Hause angekommen. Leider schon am Freitag Abend und nicht erst am Samstag Vormittag wegen der Ausgangssperre in Bayern.

Bei einer unserer Wanderungen fanden wir dieses in einen Baum geschnitzte Lächeln, das euch den Sonntag versüßen soll. In den kommenden Tagen gibts Impressionen meiner Fastenwanderwoche.

Moosiges Pilzidyll

🥰

🍃 Blätterdach 🍃

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Lärche im Frühling

… überraschend bunt sind die kleinen Baby-Lärchenzapfen!

💚 Frühling im Kleinen 💚

… alles sprießt! 💚

💙 Scilla 💙 Blaustern 💙 Sternhyazinthe 💙

Fanjo und ich waren ja am Wochenende im Auwald – Bärlauch pflücken. Und zwischen dem vielen saftig leuchtenden Grün blinzelte es hier und dort leuchtend blau. Überall blüht der Zweiblättrige Blaustern (Scilla bifolia), auch Sternhyazinthe genannt – er liebt die nährstoffreichen Böden im Auwald.

Der Blaustern gehört zu den Liliengewächsen, treibt Ende Februar aus und blüht dann nur kurz zwischen März und April mit ein bis sechs Blüten in grau-blau bis violett, sehr selten weiß.

Seinen wissenschaftlichen Namen Scilla hat er übrigens aus der griechischen Mythologie vom Ungeheuer Skylla. Das sechsköpfige Monster lauerte in einer Meerenge auf vorbei fahrende Schiffe und fraß alles, was vor seine Mäuler schwamm. Sogar Odysseus, der durch selbige Meerenge fuhr, verlor sechs seiner Gefährten an Skylla.

Scilla bifolia ist lt. Bundesartenschutzverordnung besonders geschützt, darf nicht abgerissen oder entnommen werden. Nach altem Aberglauben darf man nicht einmal an den Blüten riechen, sonst bekommt man Sommersprossen. Tja … zu spät! ☺️

Franjo reist … in den Auwald 🐸😊

Franjo wollte unbedingt mal wieder raus, so hab ich ihn mit in den Auwald genommen und zack hat er es sich im jungen Bärlauch bequem gemacht. 😊

… wo Franjo noch so hingereist ist, seht ihr hier.

… und was man aus frischem Bärlauch alles so machen kann, findet ihr hier.

Allerheiligen

An Allerheiligen – hier in Baden-Württemberg Feiertag – schmückt man traditionell die Gräber der Verstorbenen und stellt Kerzen, sog. Seelenlichter auf, die über Nacht bis zum morgigen Allerseelentag weiter brennen sollen.

Eine ruhigen Tag wünsche ich!

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