Die ersten 10 000 Aufnahmen sind die schlechtesten. Helmut Newton

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Auf Stegen durch die Breitachklamm

Auf sicher ausgebauten Wegen und Stegen gehts durch die Klamm. Das – wegen des wenigen Wassers diesen Sommer lächerlich wenig Wasser führende – Flüsschen schießt dennoch mit uriger Kraft durch die Engstellen und rauscht ohrenbetäubend.

Kaum vorstellbar: An einer der kleinen Brücken über die Schlucht ist ein Schild angebracht, auf dem beschrieben ist, dass der Wasserstand, der momentan geschätzte 10 – 12 m unter uns liegt, tatsächlich bis 6,60 über uns gemessen wurde. 😳

Am Anfang der Breitachklamm

Anfangs gehen wir einen gemütlichen Weg durch den Herbstwald. Die Breitach, ein Zusammenfluss mehrerer kleiner Gebirgsbäche und später linker Quellfluss der Iller und damit Donauzufluss, fließt hier noch gemütlich dahin. Wir genießen den bunten Herbst und die Natur um uns herum.

Schon wenig später kann man die Naturgewalt gut erkennen: Beeindruckende Strudellöcher und kreisrund ausgewaschene Jahrtausende alte Felsen werden vom Wasser durchspült:

Franjo reist … in die Breitachklamm 🐸

Ausflugstag ins Allgäu und ICH, Frosch Franjo, darf mit! 🐸 Das Wetter spielte nach dem kurzen Wintereinbruch am vorletzten Wochenende auch mit und so ging’s in die Nähe von Oberstdorf zur Breitachklamm. Waaaaaaahnsinn 🤪👍, wie da die kleine Breitach durch übelst tiefe Felsenschluchten schießt. Hier im Hintergrund Hochvogel, Höfats und Großer Krottenkopf mit über 2.650 m.

Ich finds immer toll, unterwegs zu sein … im Allgäu oder sonst irgendwo. 😊
Morgen gibts mehr von der Breitachklamm, der tiefsten Felsenschlucht Mitteleuropas.

Holareidolijö!
Euer Franjo 🐸

Der Limfjord in Istrien

Nach dem Besuch der kleinen Hafenstadt Rovinj segelt unser Schiff zurück Richtung Porec, wo wir am morgen eingestiegen sind. Auf dem Schiff gibt´s leckeres Seemannsessen: gebratenen Fisch, Salat, Kartoffeln, Brot, dazu Weiß- oder Rotwein oder Alkoholfreies. Auf unserer Tour werden von vielen Möwen begleitet, die das schon ganz genau kennen und wissen, dass für ein schönes Fotomotiv reichlich Brot für sie abfällt.

Nach ca. 20 Minuten kommen wir in den Limfjord, auch Limkanal oder Limbucht genannt, einen Naturschatz der Halbinsel Istrien.

Die ca. 10 km lange Limbucht, bis zu 30 m tief und an ihrer breitestens Stelle 600 m breit,  ist ein Teil des 35 Kilometer langen Limtals, das sich fast bis Zentrum von Istrien erstreckt. An beiden Seiten richten sich bis zur 100 m hohe bewaldete Berge und Felsen auf, was manchmal den Anschein macht, man sei in Norwegen. Hier leben Wildschweine, Füchse, Dachse, Rehe, Habichte und Eulen.

Aufgrund vieler Süßwasserquellen ist das Wasser teilweise brackigen, was für die Pflanzen- und Tierwelt sehr von Vorteil ist, so gibt es im Limfjord Zuchtstätten für Austern, Miesmuscheln und Fische wie Seebarsche und Goldbrassen.

Knottnkino … oder: Wie Sie sehen, sehen Sie nichts! 😂

In der Nähe von Vöran in Südtirol liegt das wunderbare Wander. Und Ausguckziel „Knottnkino“. Eine ca. 1stündige Wanderung führt gut befestigte Wege teil steil 180 Höhenmeter hinauf, durch lichten Wald auf den Rotsteinkogel in 1.465 m.

Im Jahr 2000 schuf der Künstler Franz Messner eine Art Freilichtkino, bestehend aus 30 wetterfesten Klappsesseln aus Stahl und Kastanienholz. Hier kann man Platz nehmen und die Aussicht auf das Etschtal, das Meraner Becken und die angrenzenden Berge genießen.

Wer an diesem wirklich unglaublichen Ausblick interessiert ist, fährt am besten mal an einem für Schönwetterwanderer geeigneten Tag hin, wandert hinauf und genießt. Einfacher wäre es auch, hier zu klicken. 😉

Wir waren auch oben, die Wanderung war toll, durch rauschende Wälder, über Mooswiesen, durch wahre Waldheidelbeer-„Plantagen“, vorbei an bunten Frühblühern … weiter oben hat’s dann noch geschneit. 😂 Aussicht: 0,5 von 10. 😂😂 Man konnte erahnen, dass da drüben überm tiefen Tal schneebedeckte Felsen sind. Ein Erlebnis wars trotzdem! Jederzeit wieder! 😊😊😊

Lago di Carezza – der Karersee in Südtirol

20 min südwestlich von Bozen liegt in den Dolomiten ein kleiner Bergsee, in dem sich der Rosengarten und der Latemar spiegeln: der Karersee.

Gespiegelt hat sich auf über 1.500 m, als wir an Ostern da waren, nix 😉, aber dafür hatten wir ihn für uns allein incl. der beeindruckend schönen Aussicht auf die Berge dahinter. Der 300 x 140 m große und 22 m tiefe See ist zugefroren ganz schön geschrumpft und unsere Tochter konnte bis zur Wasserfee-Statue laufen.

Der Legende nach lebte im Karersee einst eine wunderschöne Wasserjungfrau. Oft saß sie am Ufer, flocht ihre blonden Zöpfe und sang leise vor sich hin. Der Hexenmeister von Masaré hörte sie singen und verliebte sich in die Nixe. Er setzte all seine Macht aufs Spiel, um sie zu entführen, die Wasserjungfrau ließ sich jedoch nie erwischen. So bat der Hexenmeister seine Freundin, die Hexe Langwerda, um Hilfe. Langwerda gab ihm den Rat, er solle sich als Juwelenhändler verkleiden, vom Rosengarten zum Latemar einen Regenbogen schlagen und sich dann zum Karersee begeben, um die Jungfrau anzulocken und zu entführen. Der Hexenmeister befolgte den Rat, vergaß allerdings sich zu verkleiden. Die Wasserfee bestaunte den Glanz des Regenbogens und der vielen Edelsteine; sie bemerkte jedoch auch den Zauberer, der sich am Ufer versteckt hielt und tauchte plötzlich wieder im Karersee unter. Seit dem Tag ließ sie sich nie wieder blicken. Der Hexenmeister war über das Misslingen der geplanten Entführung so wütend, dass er in seinem Liebeskummer den Regenbogen vom Himmel riss, ihn zerschmetterte und alle Regenbogenstücke mit den Juwelen in den See warf: das ist der Grund, warum der Karersee noch heute in den prächtigsten Regenbogenfarben schimmert und von den Ladinern „Lec de ergobando“, der Regenbogensee genannt wird. (Quelle)

So sieht es da übrigens aus, wenn Schnee und Eis weg sind.

Japans Heiliger Berg oder was? 😉

Kirschblüten am Fuße des Fujiyama … der japanische Vulkan erhebt er sich majestätisch aus den Wolken. 🌸🗻🇯🇵

Alles Quatsch! Wir sind im Botanischen Garten des Schlosses Trautmannsdorf in Meran, hier im Teil mit Pflanzen aus Südostasien und blicken auf den 2.233 m hohen Berg Nolp westlich Merans. Für den Botanischen Garten hatte ich einen Vormittag eingeplant. Wir nahmen an einer anderthalbstündigen sehr informativen Führung Teil und gingen dann weiter herum … schlussendlich waren wir 6 Stunden dort. 😉 Der Garten ist riesig, wunderschön bepflanzt und selbst, wenn gerade „nur“ die Frühjahrsblüher blühen, eine Augenweide. Im Schloß selbst befindet sich das sehr unterhaltsame Tourismus-Museum.

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