Die ersten 10 000 Aufnahmen sind die schlechtesten. Helmut Newton

Archiv für die Kategorie ‘Arbeiten, wo andere Urlaub machen!’

Nördlingen im Ries

Vor 15 Millionen Jahren hat es hier so richtig gekracht: ein Meteorit von ca. 700 m Durchmesser schlug mit mehr als 70.000 km/h ein und schuf so den 24 km Durchmesser großen Krater – das Nördlinger Ries. Heute liegt die gesamte Kraterinnenfläche und so auch das mittendrin liegende Nördlingen durchschnittlich 150 m tiefer als das Umland.

Im Herbst 2016 haben wir schon mal einen kleinen Tagesausflug ins Ries gemacht und sind dabei z.B. auf den Turm der Nördlinger Pfarrkirche St. Georg im Herzen der kreisrunden Stadt mit intakter und rundum begehbarer Stadtmauer gestiegen.

Von hier hat man eine sagenhafte Aussicht und: Hier wohnt jemand ganz besonderes. Schaut selbst.

Diesmal war ich in meiner Mittagspause hier, bin durch die Stadt und auf der Stadtmauer spaziert und war in St. Georg mit ganz kunstvollen Schnitzereien im Chorgestühl. Morgen gibt’s mehr.

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Der Blautopf im Sommer

… tiefe Farben und ein richtig tiefer Blick unter Wasser. Der Blautopf in Blaubeuren ist schon etwas ganz besonderes! Nun war ich in jeder Jahreszeit einmal dort. Die Fotos aus Frühling, Herbst und Winter und einen Blick hinüber zur Klosterkirche seht ihr hier.

Der Herzlweg in Isny im Allgäu ❤️❤️❤️

Gestern war ich mal wieder im Allgäu unterwegs und dort arbeiten. Als Belohnung nach den Terminen gab es eine kleine und ganz wunderschöne Rundwanderung am Badesee in Isny-Beuren: den Herzlweg.

Von Mai bis Oktober findet man dort auf einem ca. einstündigen sehr entspannten Rundweg durch Wald und Wiese ganz viele herzige Kunstwerke.

Einen kleinen Film findet ihr hier.

Aalen – der Brezga Blase Brunnen

Fritz Nuss (1907 – 1999) schuf den Brezga Blase Brunnen, einen Brunnen voller Symbole und Anspielungen, gewidmet dem Aalener Original Blasius Schimmel, genannt Brezga Blase (1849-1925). Blasius, ehemals Bergmann in Wasseralfingen sitzt mitten in einer flachen Brunnenschale schaut herausfordernd zum neben ihm stehenden Friedrich Stützel, Moreau genannt, hoch und hebt eine Brezel in der linken Hand. Stützel verdiente sein Geld als „Ausscheller“, Nachrichtenverkünder und verkaufte nebenbei Brezeln mit dem Spruch: „Eine Brezel kostet drei Pfennig, drei Brezeln zehn Pfennig.“ Als Wasserspeier dienen ein Hahnenkopf und drei Ziegenköpfe, das Wappentier der Aalener Fasnachtszunft.

Im wirklichen Leben hatten beide Herren nichts miteinander zutun. Hier nahm sich Nuss die künstlerische Freiheit, beide auf dem kleinen Brunnen nebeneinander zu platzieren.

Den Brunnen muss ich mir im Sommer nochmal anschauen, wenn er Wasser spukt.

Aalen – das Bürgerspital

1702 am Spritzenhausplatz errichtet diente dieses wunderschöne Fachwerkhaus bis 1873 als Betreuungseinrichtung für alte Menschen, Bedürftige und Kranke. Seit 1980 beherbergt es eine Begegnungsstätte für die mittlere und ältere Generation mit Café und vielen Freizeitangeboten.

Im Sommer hängen schöne Blumenkästen an den Fensterläden.

AA – Aalen

Am nördlichsten Rand der Schwäbischen Alb, im Tal der Kocher, ca. 50 km nördlich von Ulm liegt Aalen, eine Kreis- und Hochschulstadt im Osten von Baden-Württemberg. Aalen ist mit knapp 150 km² die flächenmäßig die siebtgrößte Stadt Baden-Württembergs. Aalen beherbert neben viel Industrie eine Hochschule für Technik und Wirtschaft mit knapp 6.000 Studierenden.

Entstanden aus einem allemannischen Dorf im Rande eines Römerkastells wurde Aalen 1360 zur Reichsstadt ernannt. Beim großen Stadtbrand 1634 brannten viele Gebäude, so auch das Rathaus und die Stadtkirche, bis auf die Grundmauern nieder und mussten wieder aufgebaut werden.

Besonders sehenswert oder zu erwähnen sind die hübsche historische Innenstadt und das Limes Museum. Aalen liegt am UNSECO Welterbe Limes. Auch das in der Nähe liegende Besucherbergwerk „Tiefer Stollen“, in das man als Besucher mit einem kleinen Zug einfährt, ist eine Reise wert!

Hier heute ein Blick auf den Historischen Marktbrunnen und das dahinter befindlich Alte Rathaus am nördlichen Ende des Marktplatzes. Das Alte Rathaus beherbergt heute das Urweltmuseum.

Vor dem Historischen Rathaus würde 1705 ein Brunnen zur Wasserversorgung der Aalener Bevölkerung errichtet. Auf dem Brunnen die Statue des Kaisers Joseph I., der im gleichen Jahr auf den Kaiserthron kam und 1707 die Privilegien Aalens als Reichsstadt erneuerte. 1975 wurde der alte Marktbrunnen im Stile des Barocks wiedererrichtet. Er trägt eine Kopie der Kaiserstatue von 1705. Das Original steht im Foyer des neuen Rathauses am südlichen Ende des Marktplatzes.

Fundstück der Woche in Lauf an der Pegnitz

Mal wieder ein Offener Bücherschrank. Gute Idee!

… wie hier in Wangen.

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