Die ersten 10 000 Aufnahmen sind die schlechtesten. Helmut Newton

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Vorbei ist’s – unser Fest …

… und bis zum nächsten dauert’s wieder ein ganzes Jahr. Schön und friedlich war es bei tollem trockenen Wetter, viel blauem Himmel; das Bier in Biergarten und Festzelt floss in Strömen. 😊

Wir freuen uns aufs nächste Jahr, auf Umzüge, Lagerleben, Kettenkarussell und Riesenrad!

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Sonntagsspaziergang am See ☀️😊


So schön wars am See. Rot, Gelb, Grün, Blau und Weiß … alles da! 😊

🎆 Feuerwerk 🎆


Alle Jahre wieder auch dieses Jahr ein wunderschönes Feuerwerk im Rahmen unseres Kinder-und Heimatfests. Klasse! … und weil ich mich mal wieder nicht für ein Foto entscheiden kann, gibts noch ’n paar: 

🇮🇹 Am Himmel hoch … 🇮🇹

Heute beginnt unser alljährliches Laupheimer Kinder- und Heimatfest. Fünf Tage lang steht die Stadt Kopf und es gibt nur eines: Feiern in den Stadtfarben Grün, Weiß und Rot. 

Das Riesenrad steht. Hier ein Blick aus meinem Bürofenster zu Hause im 2. OG. Zu dem Zeitpunkt ist’s noch im Aufbau, das schaffen die in ein paar Stunden, heute Nachmittag war es fertig. 


… und ich wär dann auch soweit: 

🌏⭐️ In 2 Stunden durchs Universum 🚀🚲

In unserer Stadt gibt es eine tolle Sternwarte mit Zeiss-Planetarium. Neben beeindruckenden Sternenshows mit dem Zeiss Skymaster ZKP4 oder regelmäßigen Filmvorführungen im Kuppelkino gibt es seit kurzem eine neue Attraktion: einen Planetenweg.

Der 5 Kilometer lange Rundweg mit Beginn und Ende am Planetarium bildet im Maßstab 1 : 1.000.000.000 unser Planetensystem ab. Wenn man den Planetenweg erwandert, ist man somit mit ca. dreifacher Lichtgeschwindigkeit durch unsere Galaxis unterwegs. Informative Schautafeln mit drehbaren Modellen erläutern Wissenswertes und mittels QR-Code kann man sich auch an jeder Station Audio-Kommentare – auch für Kinder – anhören.

Der Weg beginnt vorm Planetarium mit der Sonne und bereits nach wenigen Metern erreicht man den sonnennächsten Planeten Merkur, dann Venus, Erde und Mars. Nun werden die Abstände schon größer. Mitten durch sonnige Felder mit im Wind wogender Gerste führt der Weg zu Jupiter, Saturn und dem sich bereits im Nachbarort befindlichen Uranus. Den Schluss machen Neptun und der „Nicht-Mehr-Planet“ Pluto.

Ein wunderbarer und lehrreicher Rundweg. 

Mit dem Rad und einem längeren Aufenthalt bei den hübschen Eseln 

haben wir 2 Stunden gebraucht. Super gemacht! 

Die Schwestern Kirschbaum

Die Schwestern Therese, Jette und Sally Kirschbaum führten in der Kapellenstraße Laupheim einen kleinen Gemischtwarenhandel. Als 1939 die Dörfer und Städte „judenrein“ gemacht und alle noch in Laupheim lebenden Juden an den Stadtrand in Baracken in der Wendelinsgrube verbracht wurden, ging es bald auch den Schwestern so. Der Winter 1940/41 war sehr kalt und die Baracken, die zum großen Teil weder über Strom, fließendes Wasser noch über gute Möglichkeiten, diese zu beheizen, verfügten waren eisig und zugig.

Wie auf den Grabsteinen der Schwestern zu sehen, starben sie an drei aufeinanderfolgenden Tagen. Sie wählten den Freitod. Eine wirklich tragisches Ende einer Familie. Eines von so vielen.

Man sieht an der Grablegung noch eine Tradition im Jüdischen Glauben: Zur Familie gehörende Verstorbene werden links neben dem zuerst Verstorbenen beerdigt.

 

 

Plötzlich und unerwartet …

Auf dem Jüdischen Friedhof Laupheim stehen viele Grabsteine, die sehr kunstvoll, formenreich und in handwerklicher Perfektion hergestellt worden sind. Rosenranken, aufgesetzte Pokale, Kronen, ringsum laufende Akanthusdekore, auch kubische Formen des Bauhausstils sind zu finden. Einige Grabsteine gleichen dicken Säulen, die am oberen Ende mit massiver Gewalt abgebrochen zu sein scheinen. Hier war jedoch niemand zerstörerisch unterwegs – die Stelen wurden bereits so gefertigt und stehen auf Gräbern von Menschen, die unvorhersehbar, wie man heute sagt „plötzlich und unerwartet“ durch z.B. einen Unfall aus dem Leben gerissen wurden. Ein sehr passendes Sinnbild finde ich.

 

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