Die ersten 10 000 Aufnahmen sind die schlechtesten. Helmut Newton

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💙 Letzter Morgen auf dem Hausboot, ein letzter Blick aus dem Kajütenfenster 😢 & ein Fazit 🥰

Morgens beim Aufstehen gibt es nochmal diesen schönen Blick auf strahlend blauen Himmel und die benachbarten Boote in der Marina Wolfsbruch. Das war eine tolle Woche bei bestem Sommerwetter und ein richtiges Abenteuer!

Mein Fazit nach 7 Tagen auf dem Hausboot in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern: JEDERZEIT WIEDER!!! Ich hoffe, ich war nicht das letzte Mal mit einem Hausboot unterwegs.

Beim Essen gibt’s ja die Slow Food-Bewegung … das hier war „Slow Travel“ oder: „Die Entdeckung der Langsamkeit“ oder neudeutsch: Entschleunigung! 😍 Mit max. 12 km/h unterwegs zu sein, bringt ganz von alleine Ruhe und Erholung mit sich. Sanftes Dahinschippern, einfach hinfahren, wohin man Lust hat, anlegen, aussteigen und sich ein Städtchen anschauen, einfach mal so in einem See den Anker werfen und von Bord ins Wasser springen, gemütlich im Sonnenuntergang mit Käse, Oliven und Vino auf dem Oberdeck … alles super schön! Und: Die Bootsfahrer sind ein wirklich fröhliches und hilfsbereites Völkchen, das auch Neulingen mit Rat und Tat zur Seite steht und die Gegend hier hat alles für einen wunderbaren Urlaub in der Natur.

Keine Stunde möchte ich missen und sage nur: Wirklich wirklich gerne wieder!!! 🥰

… von Röbel zurück zur Marina Wolfsbruch ☀️

Nach diesem sagenhaft schönen Sonnenaufgang machen wir uns nach einem gemütlichen Frühstück irgendwann auf zurück zu unserer Heimatbasis. D.h.: viele Kanäle, Seen und 4 Schleusen sind zu durchfahren.

Eine Bekannte, die hier ein Wochenendgrundstück besitzt, hat mich vor unserer Reise gewarnt, die Schleusenzeiten wären im Sommer unglaublich lang. Genau deshalb haben wir uns auch nur eine Strecke mit 4 Schleusen in jede Richtung ausgesucht und nicht mit 17 oder 23. Das gibt es auch. Wir hatten Glück und haben an keiner Schleuse lange warten müssen. Das längste war mal knapp über eine Stunde.

Für den heutigen Rückweg lassen wir uns aber richtig Zeit und wollen die schöne Umgebung noch einmal genießen. Es eilt ja nicht. Und wenn wir heute Abend nicht ankommen, ankern wir auf einem See und sind dann halt morgen Vormittag da. Morgen müssen wir leider unser Boot wieder abgeben, denn die wunderschöne Hausbootwoche ist zu Ende. 😢

Auf dem Wasser und an den Ufern ist wirklich viel zu sehen: Seeadler, Reiher, Gänse, Kraniche, Möwen, Schwäne, Kormorane … ja sogar Rehe:

Das schönste Boot der Welt bei Nacht 💡☺️

… übrigens waren wir IMMER! das schönste Boot der Welt … bei Nacht … mit Lichterkette! 💡 💡 💡

Unsere Tochter hatte ihre 8 m lange Lichterkette, die sonst an ihrer Gardine hängt mitgenommen, um einige Verstrebungen gewunden und so leuchtete unser Hausboot am Abend sehr romantisch!! ❤️ Ich glaube, einige Bootsnachbarn waren schon richtig neidisch! 😉😉😉

🌅 Sagenhafter Sonnenaufgang an der Müritz 🌅

Auf dem Wasser ist es nachts unglaublich ruhig und man schläft ohne jegliches Geräusch ganz wunderbar!

Die ersten Wasservögel wachen allerdings gegen 04:45 auf, müssen das natürlich lautstark kundtun und ließen mich auch nicht schlafen. Gar nicht schlimm, denn der Sonnenaufgang, den ich dann eine Stunde lang beobachtet habe, ehe ich mich noch eine Runde aufs Ohr gehauen habe,

war mehr als sehenswert 🌅 besonders die Spiegelung auf der spiegelglatten Wasseroberfläche. Ein kurzes Video … mit Ton! … findet ihr hier.

Röbel an der Müritz … ein hübsches und liebevoll gepflegtes Städtchen 💚

Röbel ist eine wirklich hübsche Kleinstadt am Westufer der Müritz. Wir spazieren auf Kopfsteinpflasterstrassen vorbei an vielen toll restaurierten Klinkerhäusern und dem Stadthafen zur St. Marienkirche und einem anderen Wahrzeichen der Stadt: der aus dem Jahr 1466 stammenden „Windmühle auf der alten Stadt“, in der heute einen Galerie beherbergt ist.

Hinter der St. Marienkirche hat man diesen wunderschönen Ausblick auf den See 💙💙💙:

Mit dem Hausboot unterwegs … im Seglerhafen Röbel

Heute legen wir nach einer schönen Fahrt von Mirow und durch die Müritz bis hierher im Seglerhafen Röbel an.

Wir machen fest und zahlen unsere kleine Liegegebühr beim Hafenmeister. Pro Meter Boot zahlt man ca. 1,50 €, kann dafür Landstrom nutzen und auch bei Bedarf seinen Müll loswerden. Später spazieren wir noch in das nahegelegene hübsche Städtchen und schauen uns um, dazu morgen mehr! 😊

Ab auf die Müritz … alles blau! 🛥💙☀️

Heute geht es auf die Müritz, mit 138 ha Deutschlands größten Binnensee (ja, der Bodensee ist größer, grenzt aber auch an Österreich und die Schweiz 😉). Von unserem schönen Liegeplatz in Mirow geht’s über die Schleuse Mirow in die lange Müritz-Havel-Wasserstraße. Weiter durch den Sumpfsee – hier ankern und pausieren wir nochmal – in die Kleine Müritz, die Elde und durch eine Engstelle in die Müritz. Schon beeindruckend, auf solch einem großen See zu fahren. Die Route haben wir vorher rausgesucht und sie ist gut durch Bojen gekennzeichnet.

Wir machen uns auf Richtung Südwestufer zum Müritz-Binnensee und wollen in Röbel anlegen. Schon am Morgen habe ich mit dem Hafenmeister von einer von vier möglichen Anlegestellen in Röbel telefoniert, der im kleinen Seglerhafen, der eigentlich für 13 m-Boote wie unseres nicht geeignet ist 😉, einen Platz am Aussensteg zusagt.

🌅 Sonnenuntergang von der Liebesinsel am Schloss Mirow 🌅

… nach solch einem Hammer-Sonnenuntergang MUSS ja morgen schönes Wetter werden! 🥰

Schloß Mirow … toll restauriert

Schloß Mirow wurde im 1709 errichtet. Mirow ist Geburtsort der späteren englischen Königin Sophie Charlotte und auch Friedrich der Große war während seiner Zeit als Kronprinz schon hier zu Gast. Sehr hübsch und gepflegt steht es neben der Johanniterkirche auf der Schloßinsel.

2014 komplett restauriert kann man im Inneren großartigen Rokoko besichtigen.

Blick von der Johanniterkirche auf den Mirowsee

Heute früh hat sich das Wetter mal kurz vor bisher immer um die 30 für nur noch 20 Grad und für etwas leichten Niesel entschieden. Und da wir ja Zeit haben ☺️☺️☺️, bleiben wir heute einfach hier in Mirow liegen und spazieren am nun wieder sonnigen Nachmittag auf die hübsche Schloßinsel, wo das Schloß Mirow und die Johanniterkirche stehen.

Auf den 5 Etagen der Kirche befindet sich neben einer kleinen Bibliothek und dem Glockenstuhl eine umfangreiche Ausstellung über die Geschichte des Johanniterordens bis in die heutige Zeit und ganz oben gibt’s natürlich einen sagenhaften Ausblick:

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