Die ersten 10 000 Aufnahmen sind die schlechtesten. Helmut Newton

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Tag 8 unserer AIDA-Kreuzfahrt „Perlen am Mittelmeer“ – eine Torte & noch mehr Kulinarisches

Gegessen, ja geschlemmt haben wir natürlich auch! Es war einfach köstlich, sich jeden Tag aufs neue aus 11 Restaurants aussuchen zu können, ob man heute lieber französisch, asiatisch, italienisch, klassisch deutsch, ob man vegetarisch, feines Steak, leckere Meeresfrüchte oder exotisches Obst möchte.

So manchen Skeptiker höre ich hier sagen: „Auf ´ner Kreuzfahrt wird ja nur gefrgessen und aufs Meer geschaut, da bewegt man sich ja nicht und nimmt sowieso nur zu!“ Natürlich kann man das machen und tatsächlich rund um die Uhr essen und trinken. Das ist jedem selbst überlassen. Und die qualitativ hochwertigen Speisen und Getränke sind alle liebevoll hergestellt und einladend präsentiert.

Unsere Tagestrips in die Städte, die wir anliefen, brachten jedes Mal mehr als 20.000 Schritte auf dem Schrittzähler. Außerdem gibt’s ein sehr gut ausgestattetes Gym, viele Sportkurse, wer mag joggt auf der 200 m langen Laufbahn auf Deck 15, schwimmt … oder tanzt die Nacht durch!

Da darf’s dann auch ein Dessert mehr sein! 😉

P.S.: Mit der Wasser-Röhrenrutsche in 50 m Höhe von Deck 16 auf Deck 14 rutschen ist auch echt großartig! Ein Filmchen seht ihr hier, da lagen wir grade im Hafen von Barcelona.

Tag 8 unserer AIDA-Kreuzfahrt „Perlen am Mittelmeer“ – Grüße vom lächelnden Schiff

Heute noch ein paar Eindrücke von der AIDA PRIMA. Ein wunderschönes Schiff, auf dem wir eine wunderschöne Reise erlebten. Bestimmt nicht die letzte!

Tag 7 unserer AIDA-Kreuzfahrt „Perlen am Mittelmeer“ – Barcelona, 13 Gänse in der Kirche

Unbedingt anschauen sollte man den Kreuzgang der Kathedrale La Seu mit seinem kleinem Garten, Brunnen, Kapellen, mittelalterlichen Grabsteinen und 13 schnatternden Gänsen, die hier leben. Gänse im Kreuzgang? Wieso das denn?

Die Heilige Eulàlia (290 – 303), der die Kathedrale von Barcelona geweiht ist, war ein junges Mädchen und Gänsehirtin, die mit nur 13 Jahren den Tod einer Märtyrerin starb. Sie bekannte sich während der Christenverfolgung öffentlich zu ihrem Glauben und wich auch trotz Folter nicht davon ab. Sie starb nach vielen anderen Martyrien, wie Blenden, Sengen und Kreuzigen in einem mit Nägeln beschlagenen Fass, welches die später nach ihr benannte Gasse Baixada de Santa Eulalia hinter der Kathedrale hinuntergerollt wurde. Nach ihrem Tode schneite es und der weiße Schnee bedeckte ihren Körper wie ein weißer Schleier. So die Geschichte der im Jahr 633 heiliggesprochenen Eulàlia.

Noch heute sollen die 13 weißen Gänse an die Heilige Eulàlia erinnern … außerdem sind sie durch ihr lautes Schnattern seit jeher eine prima Alarmanlage.

Tag 7 unserer AIDA-Kreuzfahrt „Perlen am Mittelmeer“ – Barcelona, die Kathedrale La Seu

Schon vor mehr als 2.000 Jahren stand an der Stelle der heutigen Kathedrale von Barcelona ein von den Römern erbauter Tempel, der jedoch 985 von den Mauren zerstört wurde. Im 11. Jh. begann man hier, auf dem leicht erhöhten Platz Pla de la Seu mit dem mehrere Jahrhunderte andauernden Bau der Kathedrale La Seu. Zwischen 1298 und 1448 wurde das Kirchenschiff erbaut, der Glockenturm wurde 1500 fertiggestellt. 1890 wurde die neugotische Fassade und erst 1913 nach neuerlichen Umbauten der mittlere Turm fertiggestellt. So kann man an der Catedral de la Santa Creu i Santa Eulàlia – wie sie offiziell heißt – viele Architektur-Epochen wiederfinden. 83 m lang und 25 m hoch ist die Kathedrale und verfügt über 29 Seitenkapellen, 10 davon rund um den Altar.

Geweiht ist die Kathedrale der Märtyrerin Santa Eulàlia, der Schutzpatronin Barcelonas. Sie wurde in spätrömischer Zeit mit nur 13 Jahren zu Tode gefoltert. Der Leichnam Eulàlias liegt unter dem Hochaltar begraben.

Das Chorgestühl, welches zu den besten Schnitzarbeiten der Gotik in Katalonien zählt, wurde 1517/18 von Joan de Borgonya mit den Schilden der Ritter des Ordens vom Goldenen Vlies bemalt, der sich hier 1519 auf den Befehl von Kaiser Karl V. versammelte.

Tag 7 unserer AIDA-Kreuzfahrt „Perlen am Mittelmeer“ – Barcelona, der Stadtteil Barrio Gótico

Das gotische Viertel Barrio Gótico, eines der beliebtesten Viertel Barcelonas, liegt in Mitten der Altstadt. Hier ist der Ort, an dem Anfang des 1. Jahrhunderts die römische Siedlung mit der Bezeichnung Barcino gegründet wurde.

Große und kleine Plätze, Museen, Hotels, Zickzack-Gässchen, kleine Geschäfte wechseln sich mit Strassencafes ab und auch die berühmte Kathedrale von Barcelona, die Catedral de la Santa Creu i Santa Eulàlia steht hier. Morgen gehen wir hinein.

Toll auch immer wieder: die einfallsreichen elektrischen Verkabelungen 😉

Tag 7 unserer AIDA-Kreuzfahrt „Perlen am Mittelmeer“ – Barcelona, die Sagrada Familia

Unglaublich beeindruckend steht sie da: die Basílica i Temple Expiatori de la Sagrada Família, die Sagrada Familia. Ihren Bau begann Antonio Gaudí 1882 und seit dem wird sie – zu 100 % aus Spenden und Eintrittsgelder finanziert – auch weit nach seinem Tode hinaus weitergebaut, um im Jahr des 100. Todestages Gaudís 2026 als unvergleichliches Meisterwerk fertiggestellt zu werden. Dann wird sie den bis dahin höchsten Kirchturm der Welt, den des Ulmer Münsters um 10,5 m überragen.

Hier schauen wir auf die prunkvolle Geburtsfassade, die nach Nordosten zeigt. Gaudí konnte sie selbst zu Lebzeiten noch fast fertigstellen.

Die nach Südwesten gerichtete unvollendete Passionsfassade, mit der erst nach Gaudís Tod begonnen wurde, unterscheidet sich sehr stark von der reich verzierten Geburtsfassaade. Sie zeigt klare geometrische Linien, hat kaum Verzierungen und große sehr klar und einfach aufgebaute Figuren. Sie wird von sechs schrägen Säulen gestützt und hat drei Portale. Sie zeigt den Leidensweg Christi, so z.B. den Kuss des Judas, die Geißelung und natürlich die Kreuzigung.

Vor 2 Jahren waren wir ebenfalls mit einer AIDA-Kreuzfahrt schon einmal in Barcelona und haben damals bereits einen Ausflug zur und IN die Sagarada Familia gemacht. Wirklich unglaublich beeindruckend! Mehr lesen könnt ihr darüber hier.

Tag 7 unserer AIDA-Kreuzfahrt „Perlen am Mittelmeer“ – Barcelona, Park Güell

Nach einem erholsamen Seetag gestern liegen wir heute morgen beim Aufwachen bereits im Hafen von Barcelona. Heute wollen wir als als erstes den berühmten Park Güell besuchen.

Im Jahre 1900 gab Antoni Gaudís Freund, der schwerreiche Industrielle Eusebi Güell i Bacigalupi ihm den Auftrag, auf einem Berg nördlich Barcelonas 60 Häuser zu erbauen, die er dann gewinnbringend verkaufen wollte. Gaudi begann mit dem Vorhaben, welches jedoch schon bald eingestellt wurde. Ein Grund dafür war, dass die Gegend viel zu abgelegen war und es den Bewohnern mangels öffentlicher Verkehrsmittel nicht möglich gewesen wäre, schnell und einfach hinunter in die Stadt Barcelona und vor allem wieder hinauf zu kommen. Es wurden insgesamt nur 3 Häuser gebaut, wovon eines Güell selbst behielt, eines ein befreundeter Architekt und das dritte Haus Gaudí kaufte.

Gaudí legte den Park terassenförmig an und benutzt zum Bau lediglich Materialien, die  er auf dem Berg vorfand. Vom unteren Eingang kommend steht man vor einer großen Freitreppe mit dem berühmten Gaudí-Salamander,

die zum Mittelpunkt des Parks, der riesigen ovalen Aussichtsterrasse führt, von der man einen wunderbaren Blick auf die Stadt hat.

Die ca. 3000 m² große Terrasse wird von 86 Säulen getragen und wird von der ebenfalls sehr bekannten reich verzierten über 100 Meter lange, wellenförmig angelegte Mosaikbank begrenzt. Die Mosaiksteine stammen allesamt aus Abfällen von in der Nähe liegenden Keramikfabriken.

Diese weltweit einzigartige parkähnliche Gartenanlage wurde 1984 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

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