Die ersten 10 000 Aufnahmen sind die schlechtesten. Helmut Newton

Archiv für die Kategorie ‘Brunnen’

Krokus 2018

Die Natur braucht sich nicht anzustrengen, bedeutend zu sein.
Sie ist es.

Robert Walser

Aalen – der Brezga Blase Brunnen

Fritz Nuss (1907 – 1999) schuf den Brezga Blase Brunnen, einen Brunnen voller Symbole und Anspielungen, gewidmet dem Aalener Original Blasius Schimmel, genannt Brezga Blase (1849-1925). Blasius, ehemals Bergmann in Wasseralfingen sitzt mitten in einer flachen Brunnenschale schaut herausfordernd zum neben ihm stehenden Friedrich Stützel, Moreau genannt, hoch und hebt eine Brezel in der linken Hand. Stützel verdiente sein Geld als „Ausscheller“, Nachrichtenverkünder und verkaufte nebenbei Brezeln mit dem Spruch: „Eine Brezel kostet drei Pfennig, drei Brezeln zehn Pfennig.“ Als Wasserspeier dienen ein Hahnenkopf und drei Ziegenköpfe, das Wappentier der Aalener Fasnachtszunft.

Im wirklichen Leben hatten beide Herren nichts miteinander zutun. Hier nahm sich Nuss die künstlerische Freiheit, beide auf dem kleinen Brunnen nebeneinander zu platzieren.

Den Brunnen muss ich mir im Sommer nochmal anschauen, wenn er Wasser spuckt.

Sonntagslächeln 😊

Schönes Sonntag!!! 😊

Tanzreigen am Teichmann-Brunnen Ulm 

Der 1910 erbaute Teichmann-Brunnen, benannt nach dem Ulmer Rechtsanwalt Karl Teichmann, ist der „ulmischte“ aller Ulmer Brunnen. Er zeigt zahlreiche lokale Motive, wie den „Schneider von Ulm, Albrecht Ludwig Berblinger, den „Kuhirt“ oder Figuren des Ulmer Schälespiels. Das im 2. Weltkrieg zerstörte Brunnenbecken wurde 1960 neu geschaffen. Der Brunnen, auf dem meine Sonntagslächeln-Figuren tanzen, steht in der Neuen Mitte zwischen Rathaus und Synagoge. 

Schloß Nymphenburg – im Park … das Dörfchen mit Grünem Brunnhaus

Wir gehen weiter am kleinen Kanal entlang und gelangen ins „Dörfchen“, dessen Mittelpunkt das Grüne Brunnhaus ist. Das Wasser, das vom Brunnhaus gepumpt wird, versorgt die umliegenden Fontänen, so auch die Große Fontäne und die nicht weit entfernte Badenburg.

Die Pumpwerke des Schlosses Nymphenburg sind allein durch Wasserkraft betriebene Anlagen und betreiben seit mehr als 200 Jahren die Fontänen des Schloßparks. Bis 1963 versorgten sie sogar außerhalb der Anlage liegende Gärten mit Wasser. Das älteste Pumpwerk Nymphenburgs ist das Grüne Brunnhaus, 1720 unter Kurfürst Maximilian II. Emanuel erbaut. Im Zuge der Erneuerung des Brunnhauses wurden ab 1762 das Brunnwärterhaus mit einer Schmiede, das Biberwärterhaus sowie das spätere Hofgartenbrunnhaus als Wohnhäuser für Hofbedienstete errichtet. Die Pumpwerke gelten noch heute als die ältesten seit ihrer Erbauung ständig arbeitenden Maschinen Europas und als Meilenstein der Ingenieurkunst.

Man kann durch Gitter zu den unablässig arbeitenden Maschinen hineinschauen und sich am seitlich angebrachten Laufbrunnen direkt am frischen klaren Wasser laben.

 

Minerva auf dem Seelbrunnen in Rothenburg ob der Tauber

Der Seelbrunnen am Kapellenplatz mit seinem ornamentierten Steinbecken, der Brunnensäule und der Rothenburger Minerva entstand nach 1600. Er diente zur Versorgung der Obdachlosen im Seelhaus, der ersten Pflegestation für Obdachlose.

Die Schutzgöttin Minerva – Göttin der Weisheit, der Strategie und des Kampfes, der Kunst, des Handwerks und der Handarbeit. Sie kommt aus der griechischen Mythologie und ist als Athene die Namensgeberin der Stadt Athen – thront in ein fränkisches Gewand gehüllt auf der Brunnensäule und hält Stadtwappen und einen Spiegel in den Händen, mit dem sie in die Seelen der Menschen schauen kann – daher vermutlich der Name „Seelbrunnen“.

 

Der Herrnbrunnen in Rothenburg ob der Tauber

Der Herrnbrunnen in der Herrengasse aus dem Jahr 1595 gehört zur Spätrenaissance. Die Figur auf der Säule, eine Meerjungfrau mit einer goldenen Krone auf dem Haupt und einem goldenen Zepter in der Hand besitzt zwei Fischschwänze. Früher fand um den Herrnbrunnen herum der Viehmarkt statt. Heute wird hier an den Reichsstadt-Festtagen die Bäckertaufe nachgestellt s.u.

Hinter dem Herrnbrunnen sehen wir die Franziskanerkirche Rothenburg, geweiht 1309.

bäcker, welche zu kleine brötchen backten, mussten die sogenannte bäckertaufe über sich ergehen lassen. auf einem stuhl gefesselt oder in einem käfig eingesperrt, wurden sie unter dem gespött der öffentlichkeit ein oder mehrere male unter wasser getaucht.Quelle

 

 

Alles fließt …

… und sprudelt. Sehr erfrischend bei gerade 30 Grad! 
(Sprungbrunnen im Garten des Klosters Roggenburg)

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