Die ersten 10 000 Aufnahmen sind die schlechtesten. Helmut Newton

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FUNDSTÜCK DER WOCHE 

  
… gesehen in der Pfarrkirche St. Gallus Tettnang 

… und für SEHR GUT befunden! 👍

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St. Gallus Tettnang

  

Eine im Inneren wirklich ganz besondere Kirche ist die Pfarrkirche St. Gallus in Tettnang. 

Man nimmt an, dass schon vor der ersten urkundlichen Erwähnung Tettnangs 882 der heutige Kirchhügel entsprechend bebaut war. Der gotische Turm der Kirche geht auf einen Neubau der Kirche zwischen 1410 und 1450 zurück. Nach einem Brand 1705 wurde der spitze, gotische Turmhut durch den heutigen barocken Aufsatz ersetzt. Nach Abriss des Kirchenschiffs 1858 und Neubau folgte 1860 die Weihe. 1990/91 wurde St. Gallus renovirtund durch den Biberacher Künstler Helmut Lutz neugestaltet. 

Morgen gibts noch mehr Einblicke. 

  

FUNDSTÜCK DER WOCHE

  

Vorsicht, Bedienung kreuzt! 😊

gesehen in Tettnang

Gätterlet, Gickeler und Hopfennarr

  

Tettnang ist eine Hochburg der Schwäbisch-Allemannischen Fasnacht. 

Zu den Figuren der Tettnanger Narrenzunft gehören Gätterlet, Gickeler und Hopfennarr, die als mannshohe Bildnisse im Park gegenüber der Pfarrkirche St. Gallus hübschen Platz haben.
Der Gätterlet ist eine Art Hofnarr. Seine Holzmaske zeigt ein lächelndes Gesicht und er trägt als geräuschvolles Beiwerk eine Holz-Rätsche mit sich. Das Wort Gätterlet kommt von Gatter, bezieht es sich hier auf die viereckigen, farbigen Stoffteile, aus denen das Narrengewand zusammengesetzt ist. Im Gegensatz zu den meisten Plätzlegewändern, werden die Plätzle als auf der Spitze stehende Karos aneinander genäht und ergeben in rot, blau, gelb, grün, weiß und schwarz ein prächtiges Bild. Zum Gewand gehört außerdem ein Krauskragen (Rüsche) in den gleichen sechs Farben und eine Stoffkappe. 

Das Häs (Gewand) des Gickeler besteht aus einem einfachen gelb-orangenen Hahnenkostüm mit stoffverlarvtem Gesicht, rotem Hahnenkamm, Glöckchen und einer Saubloder. Der Gickeler ist durch den zumindest damals landwirtschaftlichen Charakter des Tettnanger Gebiets zu erklären.

Der Hopfennarr ist das Gruppenhäs der Tettnanger Narrenzunft, es ist mit Blättern, Ranken und Hopfen bemalt. Der Kopfschmuck besteht aus dem sog. Hopfennarrentuch, bestückt mit Filzbögen, Glöckchen, Hopfen und Hopfenblättern aus grünem Filz. Er trägt einen Schellenstab. Einzigartig ist seine Maske, aus seinem Gesicht blickt jener Schalk, den sich die Narren der Hopfenstadt eben wünschen. 

  

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