Die ersten 10 000 Aufnahmen sind die schlechtesten. Helmut Newton

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Elche – Tag 2 unserer AIDA-Kreuzfahrt

20 km entfernt von Alicante liegt die Stadt Elche. Palmenphobiker sollten Sie großflächig meiden. 😊 So viele Palmen, wie hier an Strassenrändern, in Gärten und Parks stehen, habe ich auf einmal noch nie gesehen! Elche hat ca. 220.000 Einwohner aber noch mehr Palmen, allesamt Dattelpalmen. 

Hans Christian Andersen schrieb 1862 in seiner „Reise durch Spanien“ dazu: „… näherten uns Elche, und man konnte bereits ihr mit Früchten überfülltes Tal und ihren riesigen Palmengarten erkennen, der Größte und Schönste Europas, der Paradiesischte von ganz Spanien”.

Wir besuchten den Huerto del Cura, den Palmengarten, in dem alleine über 500 Palmen stehen und dessen Highlight die siebenstämmige Imperialpalme ist, die von ihrem Wuchs her an einen Kandelaber erinnert. Sie wird auch Kaiserliche Palme genannt nach Kaiserin Sissi, die 1894 dort zu Besuch war. 

Der Garten – er gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe – beherbergt außerdem noch unzählige andere mediterrane Pflanzen, darunter eine Menge Kakteen und auch viele Tiere, wie Pfaue oder Schildkröten. Er ist wirklich sehr sehenswert!

Auch die Büste der „Dame von Elche“ steht hier. Wer ihre Geschichte nachlesen möchte, kann das hier tun. 

Nach den vielen Palmen ging es in die Innenstadt,  die an diesem Sonntag wirklich sehr ruhig war. Grund dafür war, dass 1. Pfingstsonntag war und 2. sehr viele Erstkommunionen stattfanden. Kommunion wird in Südspanien ähnlich einer Hochzeit und somit als riesengroßes Fest mit großen Familienfeiern gefeiert. Straßen und Plätze waren daher relativ leer. 

Wir besuchten die Basilica di Santa Maria, eine schöne barocke Basilika aus dem 17. Jahrhundert und die Straßen, Gassen und Plätze drum herum. Altes und Neues ganz nah beieinander. 

Unser Besuch in Elche endete im schönen 6 ha großen Stadtpark dieser grünen Stadt, natürlich wieder mit vielen, vielen Palmen. 🌴😊

Alicante – Tag 2 unserer AIDA-Kreuzfahrt

Nach unserem Ablegehafen Palma der Mallorca erreichten wir am ersten Tag unserer Reise Alicante. Schon von weitem schaut man auf die Kulisse mit einem markanten Berg, auf dem das Castillo di Santa Bárbara steht.

Die südspanische Hafenstadt empfing uns mit strahlend blauem Himmel, Segelboote schipperten auf dem Meer, Möwen kreisten um uns herum. 

Gut gestärkt ging es in die Stadt, zuerst durch die schöne Altstadt, durch kleine Gässchen zum Rathaus, vorbei an der ersten Verkehrsampel Spaniens und vielen netten Lokalen hinunter Richtung Hafen. 

Dort findet man die Explanada de España, eine der schönsten Promenaden ganz Spaniens. Von Palmen gesäumt, besteht diese beliebte Flaniermeile aus 6,6 Millionen verschiedenfarbiger Mosaiksteinchen in rötlichen Tönen, schwarz und weiß, die ein Wellenmuster bilden.

Oberhalb der ehemaligen Hafenmole kann man auf der Explanada de España etwa einen Kilometer am Meer und dem Yachthafen entlang bummeln, Leute sehen und gesehen werden. Wenn man die Explanada entlangläuft, hat man wirklich das Gefühl, die Wellen bewegen sich. 

Nach einer kurzen Weiterfahrt im komfortablen Reisebus, vorbei z.B. an der Markthalle und der Stierkampfarena, in der Konzerte, öffentliche Veranstaltungen und leider auch noch immer Stierkämpfe stattfinden, schlängelte sich der Bus hinauf auf den 166 m hohen Benacantil zum Castillo di Santa Bárbara. Nach einer Führung durch verschiedene Teile der Burg konnten wir noch selbst auf ihren höchsten Punkt klettern und einen tollen Rundumblick auf die Stadt, das Meer und unser winzig kleines Schiff genießen. 

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