Die ersten 10 000 Aufnahmen sind die schlechtesten. Helmut Newton

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Tag 4 unserer AIDA-Kreuzfahrt „Perlen am Mittelmeer“ – Rom – Im Petersdom – Der Heilige Geist

Heute möchte ich von unserer Pfingstkreuzfahrt durchs Mittelmeer weiter berichten. Hier könnt ihr nochmal nachlesen, was bisher geschah. Zuletzt sind wir in den Petersdom eingetreten und haben den Päpstlichen Hochaltar bestaunt.

Heute schauen wir hinter den Päpstlichen Hochaltar.

Dort finden wir die Cathedra Petri, ein riesiges barockes Kunstwerk mit einem Thron im Zentrum. Über dem Thron öffnet sich der Himmel und in der Mitte – umgeben von einem großen Chor vergoldeter Engel aus Stuck und Bronze – erscheint eine Taube im Strahlenkranz – das Symbol des Heiligen Geistes. Die sicherlich fast jedem bekannte Glasmalerei liegt in einem ovalen, weiß-gelblichen Fenster aus Alabaster.

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Tag 4 unserer AIDA-Kreuzfahrt „Perlen am Mittelmeer“ – Rom – Im Petersdom – Der Päpstliche Hochaltar

Genau an der Stelle, an der der päpstliche Hochaltar steht, soll 67 n.Chr. der Heilige Petrus nach seiner Kreuzigung beerdigt worden sein. Christen, die den Leichnam hier begruben, kennzeichneten die Stelle mit einem Ziegeldach und obwohl hier damals noch keine Kirche stand, wurde der Platz bereits im Frühchristentum zum Wallfahrtsort.

Um das Jahr 550 entstand hier die erste und bereits gewaltig große Peterskirche, die über 1000 Jahre lang das Zentrum der Christenheit war.

Um 1623 gab Papst Urban VIII. den Baldachin über dem Petrusgrab bei Gian Lorenzo Bernini in Auftrag gegeben. Für die unglaublich große benötigte Bronzemenge wurden Bronzetafeln des Säulengangs des römischen Pantheon eingeschmolzen. Der 1633 fertiggestellte Hochaltar ist die beeindruckendste Bronzeskulptur Roms und mit über 28 m Höhe so hoch wie ein 9stöckiges Gebäude.

Tag 4 unserer AIDA-Kreuzfahrt „Perlen am Mittelmeer“ – Rom – Im Petersdom – Das Hauptschiff

Wären wir im Heiligen Jahr, das nur alle 25 Jahre stattfindet (außer der amtierende Papst beschließt etwas anderes, wie Papst Franziskus, der 2015 zum außerordentlichen Heiligen Jahr erklärte), würden wir durch die Heilige Pforte in den Petersdom eintreten. Dem Gläubigen bedeutet das viel, denn in einem Brief aus dem Jahre 1400 heißt es: „Wer dreimal durch diese Pforte schreitet, dem werden die Schuld und Sündenstrafen nachgelassen. Es ist ein Wunder, das die Menschen erleben.“

Nun ist sie bis zum Jahr 2040 zugemauert und mit dieser wunderschönen riesigen Bronzetür versehen … egal, gehen wir halt 3 m weiter links in den Petersdom. 😉

Vor uns liegt das Hauptschiff mit  98 m Länge, 27 m Breite und 45 m Höhe. Unser Blick geht natürlich nach oben, entlang reich verzierter Säulen zu goldenen Kuppelbögen. Doch bleiben wir erstmal sprichwörtlich „auf dem Boden“:

Der Petersdom gehört zu den größten Sakralbauten der Welt. Da jedoch für die Bemessung der Größe eines Gebäudes nicht zwingend die gleichen Maßstäbe angewendet werden – manchmal ist´s die Höhe des Gebäudes, manchmal die Größe der überbauten Fläche oder das Volumen -, steht er nicht zwingend immer an erster Stelle.  Markierungen im Fußboden des Hauptschiffs weisen für einen Vergleich mit anderen Gotteshäusern deren Längenmaße aus, so dass nach dieser Art und Weise der Petersdom die Reihe anführt. Wir finden hier Verweise unter anderem auf St. Paul’s Cathedral in London, der Kölner Dom oder die Kathedrale von Florenz.

Tag 4 unserer AIDA-Kreuzfahrt „Perlen am Mittelmeer“ – Rom – Der Petersdom

Der Petersdom ist die größte katholische Kirche der Welt. Ein paar Zahlen:

Baujahre: 1506 – 1626

218 m Länge einschließlich der Eingangstore, 187 m ohne

134 m Höhe

20.000 m² Fläche

5schiffig mit Platz für 20.000 Gläubige

11 Kuppeln

44 Altare

11 Kappellen

778 immense Säulen

395 Statuen

unzählige Meisterwerken

das Hauptschiff ist 98 m lang, 27 m breit und bis zu 45 m hoch

Der berühmte Mittelbalkon des Petersdoms ist die sog. Benediktionsloggia.Von hier aus erteilt der Papst zu besonderen Anlässen den apostolischem Segen „Urbi et orbi“. Auf dem Balkon erfolgt nach einer erfolgreichen Papstwahl die Proklamation des neuen Papstes und dessen erster öffentlicher Auftritt, den Millionen Menschen auf der ganzen Welt gespannt verfolgen.

Ein wirklich erhebendes Gefühl, hier zu stehen und gleich hinein zu gehen.

Sonntagslächeln

Ein Engel im Vatikan – einer von tausenden

Schönen Sonntag!

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