Die ersten 10 000 Aufnahmen sind die schlechtesten. Helmut Newton

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Fundstück der Woche: Es werde Licht!

Die Kronleuchter im Schloß Nymphenburg – wie in anderen Schlössern dieser Zeit auch – übertreffen sich in Glanz und Pracht gegenseitig. Mir gefiel der in der Schönheitengalerie am besten, aber auch die anderen (hier nur eine winzige Auswahl) stehen ihm in nichts nach:

 

Im Schloss Nymphenburg – durchs Schlafzimmer in die Schönheitengalerie

Unter dem von Joseph Werner geschaffenen prächtigen Deckengemälde der Blumengöttin Flora ruhte Kurfürstin Therese Kunigunde auf dem gewaltigen Imperialbett. Das Gemälde links des Bettes zeigt sie selbst, rechts Kurfürst Max Emanuel.

Durch 2 weitere kleinere Vorzimmer gelangen wir in die Schönheitengalerie.

Im Auftrag König Ludwigs I. malte Joseph Stieler von 1826-1850 diese berühmte Reihe von Bildnissen schöner Frauen. Nicht nur Hofdamen wurden hier verewigt, sondern z.B. auch die „die schöne Münchnerin“ genannte Helene Sedlmayr, Tochter eines Schuhmachers oder die Tänzerin Lola Montez, eine späte Liebe Ludwigs I., wegen der er gezwungen wurde, auf den Thron zu verzichten.

 

 

 

 

Im Schloß Nymphenburg – Festsaal (Steinerner Saal), nördliches Salettl und Vorzimmer 

Nach Eintreten ins Schloss und Eintrittskartenkauf inmitten des außerordentlich breit gefächerten Shopangebots begibt man sich über eine kleine – wie für Dienstboten anmutenden – Wendeltreppe hinauf in den ersten Stock. Apropos Stock … der Atem stockt einem kurz beim Anblick dieses Prunks:

 

Der Steinerne Saal stammt aus der Bauzeit des Schlosses und wurde zusammen mit den beiden im Westen vorgelagerten Sälen 1755 bis 1757 unter Kurfürst Max III. Joseph zum Festsaal umgestaltet. Johann Baptist Zimmermann schuf hier sein letztes Hauptwerk: einen von üppigen Rokokostukkaturen eingefassten Freskenzyklus.

Das riesige Deckengemälde stellt den olympischen Götterhimmel dar und spielt damit auf die Pflicht des Herrschers, Frieden zu bringen und zu erhalten, an. Damit dem Namen Sommerresizend auch Ehre wurde, huldigen auf der Parkseite Nymphen der zur Göttin gewordenen Nymphe Flora.

 

Der Steinerne Saal ist seit seiner Fertigstellung 1758 in seinem Erscheinungsbild unangetastet. Lediglich kleinere Ausbesserungen und Staubwischen sind erlaubt.

Wir gehen weiter ins nördliche Salettl, einem kleinen Saal mit unveränderter französisch geprägter Ausstattung aus der Zeit nach 1715, als Kurfürst Max Emanuel auf dem Exil in Frankreich zurückkehrte. Sich selbst setzte er mit seinem Porträt in Feldherrnpose ein Denkmal.

 

Im nächsten Raum, dem Vorzimmer, welches anfangs als Appartment des Kurfürsten diente, bestaunen wir die dreifarbige Wandbespannung aus Seidenbrokat. Mittig hängt das 1717 vom Hofmaler Joseph Vivien geschaffene Porträts der Kinder Max Emanuels. Das große Gemälde zeigt den ältesten Sohn, Kurprinz Karl Albrecht mit Gefolge auf der Jagd.

 

Der kostbare Gegenstand im Raum ist der aus der Hofwerkstatt der Medici in Florenz stammende Prunktisch, den Kurprinz Karl Albrecht 1716 als Geschenk erhielt. Vögel, Blumen, Obst und Insekten sind in wertvoller Einlegearbeit mit Edelsteinen in Marmor eingelegt und mit vergoldetem Bronzeschmuck verdelt.

Prunk allerorten … ein besonderes Faible für Goldene Uhren scheint man auch gehabt zu haben.

Schloss Nymphenburg – im Park

Das Schloss – gestern hier noch als Panorama in fast voller Breite – heute ganz nah.

Durch einen der die Toreingänge links und rechts betritt man den Park des Schlosses Nymphenburg (mittig geht’s hinein ins Schloss und die Ausstellungsräume). Wir schauen hinunter ins Parterre (dieses Wort stammt aus der Gartenkunst und bedeutet soviel wie „ein flaches, nur niedrig bepflanztes Gelände, das einem Gebäude vorgelagert ist“),

gehen vorbei an vielen 4 – 5 m hohen Statuen

und wenn wir uns zurückwenden, schauen wir auf die wunderschöne Gartenseite des Schlosses. 

 Morgen gehen wir mal rein.

 

 

Fundstück der Woche


Jemand noch ohne Adventskranz oder -gesteck? Hier gäbs noch reichlich: München, Viktualienmarkt 😊

Straßenmusiker

  

Was es da wohl zu sehen gibt? 

Zu hören gab es jedenfalls eine Menge! 🎼

Im Deutschen Museum

  
Im Deutschen Museum München, Technikmuseum und Wissenschaftliche Sammlung, gibt’s jede Menge zu sehen. Ein Tag ist zu kurz, um sich alles anzuschauen. Toll sind auch die verschiedenen Präsentationen, Führungen und Kurz-Events. 

Die Strom-Show ist ein Highlight unsere Besuches. 

  
Wenn man in München ist: Unbedingt mal vorbei- und auch reinschauen! 

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