Die ersten 10 000 Aufnahmen sind die schlechtesten. Helmut Newton

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Bamberg – die Pfarrkirche St. Martin am Grünen Markt – innen

 

Besonders sehenswert im Inneren der Bamberger Martinskirche am Grünen Markt sind die Pietá aus dem frühen 14. Jahrhundert und die Scheinkuppel, 1716 geschaffen von Giovanni Francesco Marchini.

Man kann gar nicht glauben, dass die detailgetreu gewölbte Kuppel nur gemalt ist!

Bamberg – die Pfarrkirche St. Martin am Grünen Markt – Außenansicht

Die wirklich schöne Martinskirche ist die einzige Barockkirche Bambergs und zentral im Bürgerteil der Stadt auf dem Grünen Markt, eigentlich Jesuitenplatz, zu finden. Sie wurde als Universitätskirche und Kirche des Jesuitenkollegs Bamberg von den Gebrüdern Dientzenhofer erbaut und nach nur sieben Jahren Bauzeit 1693 geweiht.

Heute ein Foto von außen und morgen einige von innen … da ist wirklich etwas sehr sehenswertes dabei!

Bamberg … der Bamberger Dom von innen und der Bamberger Reiter

Viel Sehenswertes gibt es im Inneren des Bamberger Kaiserdoms, z.B. das kaiserliche Grabmal Heinrichs II. und seiner Gemahlin, geschaffen von Tilman Riemenschneider und den weltberühmten Bamberger Reiter aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts, der späten Stauferzeit.

Die aus mehreren Schilfsandsteinblöcken gehauene Skulptur eines unbekannten Schöpfers wurde vermutlich bereits vor der Weihe des Doms 1237 aufgestellt. Da der Reiter gekrönt ist, geht man davon aus, dass er ein König sein soll. Man spekuliert noch heute, wer er tatsächlich war. In Frage kämen:

  • der heiliggesprochene König Stephan I. von Ungarn
  • der römisch-deutsche König Philipp von Schwaben oder auch sein Großonkel Konrad III.
  • eine apokalyptische Figur
  • der Messias
  • einer der Heiligen Drei Könige oder
  • eine universale Symbolskulptur.

Bamberg … der Bamberger Dom von außen

902 erstmals erwähnt gründete Kaiser Heinrich II. im Jahr 1007 das Bistum Bamberg und baute den ersten Dom, der 1012 geweiht wurde. Heinrich II. ist mit seiner Gemahlin Kunigunde auch im Bamberger Dom beigesetzt, genau wie Clemens II., der einzigen Papst nördlich der Alpen.

Der Dom brannte in den Folgejahren zweimal nieder und bekam sein heutiges spätromanisch-gotisches Aussehen 1237.

Der Bamberger Dom ist 96 m lang, der höchste Turm 76 m hoch, 28 m breit, das Schiff 28 m hoch.

Das Straßburger Münster, Liebfrauenmünster oder Cathédrale Notre-Dame de Strasbourg von innen – III – Die Astronomische Uhr

Bei der berühmten Astronomische Uhr des Straßburger Münsters – einem Meisterwerk der Renaissance, aus dem Jahr 1354 – arbeiteten viele Gewerke zusammen: Künstler, Mathematiker, Techniker, Uhrmacher aus der Schweiz, Bildhauer, Automatenbauer und Maler. Das heutige Uhrwerk stammt aus dem Jahr 1842.

Täglich um 12.30 Uhr setzt sich das Figurenspiel in Bewegung und die verschiedenen Lebensstufen von Kind, junger Mensch, Erwachsener bis zum Greis vor dem Tod. Weiter oben ziehen die Apostel vor Christus vorbei, begleitet vom Krähen und Flügelschlag eines großen Hahns. Vor der Uhr erhebt sich der Engelspfeiler, mit dem Bildnis des Jüngsten Gerichts.

Es lohnt sich auf jeden Fall, die Astronomische Uhr, etwas versteckt in der hintersten rechte Ecke des Münsters zu suchen.

 

Das Straßburger Münster, Liebfrauenmünster oder Cathédrale Notre-Dame de Strasbourg von innen – II – Die Orgel

Im Straßburger Münster befinden sich drei Orgeln. Die in 20 m Höhe angebrachte sog. Schwalbenhausorgel im seitlichen Langhaus ist die Hauptorgel der Kathedrale, 1489 von Andreas Silbermann geschaffen.

Sie hat ein reich verziertes vergoldetes Gehäuse, 40 Register und 2602 Pfeifen.

 

 

 

Das Straßburger Münster, Liebfrauenmünster oder Cathédrale Notre-Dame de Strasbourg von innen – I – Kanzel, Langhaus und Altarraum

Das Straßburger Münster beeindruckt nicht nur außen mit seiner überreich verzierten Sandsteinfassade, sondern auch mit seinen Innenmaßen von 100 m Länge und 32 m Höhe; entsprechend der weite Blick durchs Langhaus.

Der Altarraum liegt ein wenig zurückgezogen. Wunderbare Glaskunst findet man in den vielen Buntglasfenstern und in insgesamt fünf Rosetten. Die Fassadenrosette der Westfront misst 13,60 m Durchmesser.

Ein helles, strahlendes Meisterwerk: die steinerne spätgotische Kanzel in leuchtend weißem Sandstein, 1486 von Johannes Hammer geschaffen:

 

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