Die ersten 10 000 Aufnahmen sind die schlechtesten. Helmut Newton

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Trier – die Liebfrauenkirche

Passend zu Mannis Fotoprojekt 13 – Türen, Fenster und Balkone heute die „Eingangstür“ … also eher das riesige Eingangstor zur Trierer Liebfrauenkirche.

Wirklich wunderschön!

Die Liebfrauen-Basilika in Trier ist die älteste rein gotische Kirche Deutschlands. Sie wurde 1227 – 1260 im Stil der Hochgotik auf dem Grundriss einer griechischen Rose erbaut. Auch drinnen ist’s sehr beeindruckend: wunderbare Glasarbeiten, Altäre, Stuck und Malereien.

Trier – der Kreuzgang im Hohen Dom St. Peter

Sehr beeindruckt hat mich der Kreuzgang hinter Dom und Liebfrauenkirche, ein bedeutendes Bauwerk der Gotik. Erbaut zwischen 1245 und 1270, wurde er im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt und in den 1970ern saniert.

Ein ruhiger Ort mit einem sehr schönen Blick auf die Rückseite der Liebfrauenkirche.

Trier – Der hohe Dom St. Peter

Der Hohe Dom St. Peter zu Trier (das linke Gesamtgebäude – recht direkt angebaut ist die kleinere Liebfrauenkirche) ist die älteste Kirche Deutschlands und seit dem 3. Jh., also seit über 1.700 Jahren ununterbrochen Bischofssitz. Architektur-, Geschichts- und Religionstudierende aufgepasst: Man findet hier von Baubeginn an bis heute ALLE Phasen der europäischer Bau-, Kunst- und Glaubensgeschichte.

Außerdem ist der Dom eine bedeutende Wallfahrtsstätte. Lt. Überlieferung brachte die Heilige Helena, die Mutter Kaiser Konstantins, im 4. Jahrhundert die Tunika Christi von einer Pilgerreise mit nach Trier, wo sie erstmals 1512 öffentlich gezeigt wurde und seither Anlass großer Wallfahrten ist, zuletzt 2012.

Der 112,5 m lange und 41 m breite Dom ist seit 1986 Teil des UNESCO Welterbes „Römische Baudenkmäler, Dom und Liebfrauenkirche“.

Wie es klingt, wenn die Glocken zum Gottesdienst rufen, könnt ihr hier in einem kleinen Filmchen hören.

Morgen gehen wir mal rein!

Körnerkunst in der Boeker Kirche St. Johannis

In der kleinen Kirche der Gemeinde Boek an der Müritz habe ich nach unserer Wanderung diese bis zu 1,5 m großen und aus tausenden Körnern gefertigten Kunstwerke gefunden. Solche Bilder werden gerne an Erntedank hergestellt. Toll!

Erlangen … ein Stadtausschnitt und zwei Kirchen

In dem Ausschnitt des Stadtmodells von Erlangen sieht man den Schlossplatz mit dem Markgrafenschloss und den angrenzenden Schlosspark und im Vordergrund links die Hugenotten- und rechts die Neustädter Kirche. Ein Blick auf beide hier nochmals:

Weihnachtsmarkt unterm höchsten Kirchturm der Welt am 11. Dezember 🎄

Alle Jahre wieder geht es selbstverständlich ins nahegelegene Ulm zum wunderschönen Ulmer Weihnachtsmarkt, der direkt unterm Münster auf und um den Münsterplatz herum stattfindet. Handwerk – z.B. wird live Glas geblasen, Musik – im Portal des Münsters treten fast jeden Abend Chöre oder Musikensembles mit weihnachtlichen Klängen auf, und Genuss – Glühwein, Feuerwurst, Raclettekäsebrot oder Salted-Caramel-Waffel … einfach schön ist’s da!

Der Ulmer Weihnachtsmarkt ist noch bis zum 22.12. geöffnet.

Bamberg – die Pfarrkirche St. Martin am Grünen Markt – innen

 

Besonders sehenswert im Inneren der Bamberger Martinskirche am Grünen Markt sind die Pietá aus dem frühen 14. Jahrhundert und die Scheinkuppel, 1716 geschaffen von Giovanni Francesco Marchini.

Man kann gar nicht glauben, dass die detailgetreu gewölbte Kuppel nur gemalt ist!

Bamberg – die Pfarrkirche St. Martin am Grünen Markt – Außenansicht

Die wirklich schöne Martinskirche ist die einzige Barockkirche Bambergs und zentral im Bürgerteil der Stadt auf dem Grünen Markt, eigentlich Jesuitenplatz, zu finden. Sie wurde als Universitätskirche und Kirche des Jesuitenkollegs Bamberg von den Gebrüdern Dientzenhofer erbaut und nach nur sieben Jahren Bauzeit 1693 geweiht.

Heute ein Foto von außen und morgen einige von innen … da ist wirklich etwas sehr sehenswertes dabei!

Bamberg … der Bamberger Dom von innen und der Bamberger Reiter

Viel Sehenswertes gibt es im Inneren des Bamberger Kaiserdoms, z.B. das kaiserliche Grabmal Heinrichs II. und seiner Gemahlin, geschaffen von Tilman Riemenschneider und den weltberühmten Bamberger Reiter aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts, der späten Stauferzeit.

Die aus mehreren Schilfsandsteinblöcken gehauene Skulptur eines unbekannten Schöpfers wurde vermutlich bereits vor der Weihe des Doms 1237 aufgestellt. Da der Reiter gekrönt ist, geht man davon aus, dass er ein König sein soll. Man spekuliert noch heute, wer er tatsächlich war. In Frage kämen:

  • der heiliggesprochene König Stephan I. von Ungarn
  • der römisch-deutsche König Philipp von Schwaben oder auch sein Großonkel Konrad III.
  • eine apokalyptische Figur
  • der Messias
  • einer der Heiligen Drei Könige oder
  • eine universale Symbolskulptur.

Bamberg … der Bamberger Dom von außen

902 erstmals erwähnt gründete Kaiser Heinrich II. im Jahr 1007 das Bistum Bamberg und baute den ersten Dom, der 1012 geweiht wurde. Heinrich II. ist mit seiner Gemahlin Kunigunde auch im Bamberger Dom beigesetzt, genau wie Clemens II., der einzigen Papst nördlich der Alpen.

Der Dom brannte in den Folgejahren zweimal nieder und bekam sein heutiges spätromanisch-gotisches Aussehen 1237.

Der Bamberger Dom ist 96 m lang, der höchste Turm 76 m hoch, 28 m breit, das Schiff 28 m hoch.

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