Die ersten 10 000 Aufnahmen sind die schlechtesten. Helmut Newton

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Putzige Zwergotter im Oasis Park

Der Zwergotter (Aonyx cinerea) ist mit um die 50 cm Länge und 3 bis 6 kg Gewicht die kleinste Otterart der Welt. Er stammt aus Südostasien und lebt dort in Familiengruppen in Gewässernähe mit dichter Vegetation. Zwergotter sind gesellig, spielen miteinander und kommunizieren mit einer Reihe von Lauten. Wie auf dem Foto zu sehen, nehmen sie – im Gegensatz zu anderen Otterarten – ihre Nahrung, vornehmlich Muscheln, Schnecken, Krebse oder Fisch, mit den Pfoten und nicht direkt mit dem Mund auf. Schon SEHR putzig!

Sie leben in Wohnhöhlen, deren Einstieg wie bei unseren heimischen Bibern, unterhalb der Wasserlinie liegt und die über einen Schacht zur Oberfläche mit Sauerstoff versorgt werden. Zwergotter können bis zu 5 Minuten unter Wasser bleiben und dort bis 12 km/h schnell schwimmen. Rund 50.000 Härchen pro qm Haut sorgen dafür, dass ihr dichter Pelz gegen Nässe und Kälte isoliert.

 

Kleine Fuerteventura-Rundfahrt 💚 Ajuy 💚 Pájara 💚 Betancuria 💚 Dünen von Corralejo 💚 Puerto del Rosario

Die heutige Collage und auch die Fotos der letzten 4 Tage stammen von unserem vorletzten Silvesterurlaub 2013/14 und noch gerne erinnere ich mich an die Inselrundfahrt, bei der wir viele Facetten der schönen Insel erleben konnten. Toll war’s auch auf dem Ziegenhof mit Verkostung des leckeren Ziegenkäses.

Dieses mal hatten wir es ruhig angehen lassen, haben lange Strandspaziergänge gemacht, viel gelesen, uns einfach ausgeruht, Tennis gespielt und waren einen Tag im Oasis Park, einem sehr schön angelegten Tier- und Pflanzenpark im Biosphärenreservat Fuerteventura. In den nächsten Tagen gibts einige Fotos von dort.

Mirador de las Peñitas

Der Aussichtspunkt Mirador de Las Peñitas in Betancuria zeigt einen wunderbaren Ausblick auf eine Oase mitten in der bergigen Wüstenlandschaft. Ein unterirdischer Fluss unter der Schlucht Barranco de Las Peñitas tritt hier an die Oberfläche und bildet einen kleinen See, bewachsen von endemischen Pflanzen.

Ein toller Ausblick hinunter zum Meer.

Fuerteventura – Insel aus Vulkangestein

Entstanden ist Fuerteventura, weil vor ca. 22 Mio. Jahren hier Vulkane ausbrachen. Die damals noch mit Fuerteventura verbundene Insel Lanzarote spaltete sich vor ca. 16 Mio. Jahren durch weitere Vulkanausbrüche im Nordwesten ab. Und auch wenn die letzten Eruptionen mehrere tausend Jahr her sind, kann man über die gesamte Insel bis ans Meer und die schönen Strände viele verschiedene Formen Vulkangesteins finden. An der Costa Calma im Südosten der Insel, bekannt für breite und lange helle Sandstrände (wir hätten 9 km am Sandstrand laufen können) konnte wir über das ab und an ins Meer hineinwachsende Vulkangestein von sandfarben über ocker, rot, braun, schwarzweiß bis ins tiefe schwarz gehend, herumklettern:

Insel des starken Windes

Fuerteventura leitet sich ab von „fuerte“ = stark und „viento“ = Wind und tatsächlich windet es fast immer, aber tut es das nicht überall am Meer gerne???

Wir waren in den letzten 10 Jahren bereit 3 mal dort, zweimal im Herbst mit wunderbar sommerlichen Temperaturen und warmem Meer und einmal über Silvester. Mit Temperaturen zwischen 20 und 24 Grad und Wassertemperaturen um 18 Grad – nur für Mutige, für die anderen gibt es beheizte Hotelpools 😉 – wirklich wunderschön, um dem oberschwäbischen Nebelgrau zu entfliehen und etwas Sonne zu tanken.

Unser Hotel an der Costa Calma erwartet uns mit diesem Ausblick von der riesigen Terrasse unserer Suite:

Franjo grüßt aus Fuerteventura 🐸

Unser Familien-Frosch Franjo ist über Silvester ans Meer gereist und war mit uns im frühlingswarmen Fuerteventura. Ihm und uns hat es (wieder, wir waren nun zum 4. mal da) suuuuper gefallen – wir haben Wärme, Licht, Meeresrauschen, blauen Himmel und Sonne sehr genossen. In den nächsten Tagen gibt es hier einen kleinen Reisebericht von der Kanareninsel.

Weitere Abenteuer von Franjo findet ihr hier.

🌺🐟🍋 La Palma – buntes und duftendes Markttreiben 🍋🐟🌺

Der – wie man uns sagt – bunteste und schönste Markt La Palmas ist der Mercadillo del Agricultor in Puntagorda im Nordwesten der Insel. Er ist wirklich nett – viele Einheimische verkaufen dort selbstgemachten Käse, Gemüse aus dem Garten, tolle Kuchen, pressen frisch aus Zuckerrohr leckeren erfrischenden Saft, ein paar „Althippies“ bieten Kunsthandwerk feil. Unsere Mitbringsel für Freunde, Oma und die liebe Haussitterin erwerben wir auch hier: leckeren Honig von der Insel und Meersalz aus den Salinen in Teneguia im Süden La Palmas.

Besonders schön ist aber auch die Aussicht von den Aussichtsplattformen mit Glasboden über die grüne zerklüftete Landschaft hinunter zum Meer.

Die Markthalle in Santa Cruz de La Palma besuchen wir an einem anderen Tag und freuen uns noch einmal über die bunten Farben, prächtigen frischen Fische und durftenden Frühlingsblumen.

 

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