Die ersten 10 000 Aufnahmen sind die schlechtesten. Helmut Newton

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Sonntag, 11.11.2018 in Laupheim

💙💛💙

… unglaublich schön, dieser Herbst! 😊

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„RAPSodie in gelb“ –  Blogger singen Volkslieder … ein Projekt von Arabella 

Liebe Arabella, Deinem Aufruf komme ich gern nach und schicke Dir ein Mai-Foto und ein Mai-Volkslied. 

Nun will der Lenz uns grüßen,
von Mittag weht es lau;
aus allen Ecken sprießen,
die Blumen rot und blau.
Draus wob die braune Heide
sich ein Gewand gar fein
und lädt im Festagskleide
zum Maientanze ein.

Waldvöglein Lieder singen,
wie ihr sie nur begehrt.
Drum auf zum frohen Springen,
die Reis‘ ist Goldes wert!
Hei, unter grünen Linden,
da leuchten weiße Kleid!
Heija, nun hat uns Kinden
ein End all Wintersleid.

(Multi)-Sonntagslächeln 😊😊😊


Schönen Sonntag! 😊😊😊

Die schöne Gelbe: Narzisse ganz nah


Die hübschen, den Frühling einläutenden Narzissen haben zwar kein so großes Farbspektrum wie Tulpen, Dahlien oder Hyazinthe, sind aber dennoch sehr vielfältig. Sie blühen in allen Gelbtönen, in Orange, Apricot und Weiß und sie unterscheiden sich in Blütenform, -größe, Wuchshöhe und Blütezeit. Nach ihrem Blütenbau und ihrer Abstammung werden Narzissen in 12 Gruppen unterteilt. Meine hier gehört zu den gelben Narzissen, auch Trompetennarzissen oder Osterglocken genannt.

Narzissen sind sog. Frühblüher und erfreuen uns besonders zu Beginn des frühen Frühlings und zur Osterzeit. Sie stehen für Lebendigkeit, Frische und Fruchtbarkeit. Jedoch ist das nicht überall so. In arabischen Ländern bedeutet ihr Name „Todesbote“. Der Sage nach soll sie am Eingang zur Unterwelt blühen.

Eine weitere Bedeutung der Narzisse bezieht sich auf die Sage um den schönen Jüngling Narziss, der die Liebe anderer zurückwies und sich in sein eigenes Spiegelbild verliebte. Neben seinem Leichnam fand man eine wunderschöne Blume – eine Narzisse. Daher wird die symbolische Bedeutung der Narzisse oft mit unbeliebten Eigenschaften wie Egoismus und Eitelkeit oder auch einer unerfüllten Liebe verbunden.

Drum aufgepasst, will man Narzissen verschenken. 😉

 

Was wir sehen …


Was wir sehen,
hängt hauptsächlich davon ab,
wonach wir Ausschau halten.

John Lubnock, 1. Baron von Avebury (1834-1913)

Und so entstand die gelbe Rose.

… es scheint zu schmecken!

Die gelbe Rose

Gib mir, o Mutter, also bat
Einst Floren eine kaum dem Schoße
Des Nichts entstieg‘ne weiße Rose,
Gib mir der Schwester Incarnat.

 
Begnüge, Kind, dich mit der Gabe,
Die ich dir eingebunden habe.
Der Unschuld Farbe schmückt dich ja,
Sprach Flora sanft. Doch wer bekehret
Ein Herz, das Eifersucht betöret?

 
Sie murrt, sie schmollt. Als Flora sah,
Daß sie die Mutterhuld mißbrauchte:
Nun wohl! rief sie erzürnt und hauchte
Sie an: So nimm, an Statt des Kleids
Der Unschuld, das zu deinem Lose,
Was dir gebührt – die Tracht des Neids.
Und so entstand die gelbe Rose.

 

Gottlieb Konrad Pfeffel, 1736 – 1809

 

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