Die ersten 10 000 Aufnahmen sind die schlechtesten. Helmut Newton

Bereits in meinem gestrigen Beitrag hatte ich ja berichtet, dass wir uns über die Internetplattform „withlocals“ mit Tom, The London Storyteller, einem sehr versierten Stadtführer getroffen haben, um mit ihm einen Stadtrundgang mit kleinen Leckereien zu unternehmen. Tom ist besonders auf Londons Geschichte, Literatur und Film spezialisiert.

Unser Treffpunkt an der The Globe Tavern lag mitten im Gelände des Borough Market und begann dort, wo Bridget Jones wohnte. Passend dazu gab es aus dem gegenüberliegenden Laden leckere Schokolade.

Mit viel Input zu Londons Geschichte, so zum Beispiel Hintergründen, wie James Bond zu seinem Decknamen 007 kam, spazierten wir weiter an der Themse entlang, vorbei am berühmten The Globe Theater mit Informationen über selbiges und zu William Shakespeare und kamen zu unserer zweiten Kostprobe. Im Gelände von Gabriel’s Wharf direkt an der Themse gelegen gab es für und beim Pieminister leckere Pies, eine namens „Moo“ mit Steak and Ale und eine namens „Kate & Sidney“ mit Beef and Kidney. Beides sehr lecker!

Wir spazierten weiter, überquerten die Themse über die Waterloo Bridge und steuerten mit einigen Geschichten zu Arthur Conan Doyle das Pub „The Sherlock Holmes“ an. Hier gab’s ein Ale, eine nette Geschichte über den Hund von Baskerville, dessen Kopf in einem Kasten über unserem Tisch hing und noch den Besuch von Conan Doyles Arbeitszimmer im 1. Stock des Gebäudes.

Unser Weg führte uns weiter – vorbei am altehrwürdigen Savoy Hotel und passend dazu natürlich wieder reichlich Input zu James Bond Filmen, James Bond Girls und James Bond Autos – weiter durch den berühmten Apple Market in Covent Garden und endete in Brigit’s Bakery mit typisch britischen frischen und warmen Scones mit Clotted Cream und Jam. Superlecker!!!

Danke Tom! 👍👍👍

Heute treffen wir Tom, The Storyteller, einen Londoner, mit dem ich über withlocals eine 3stündige Tour zu Berühmten Londonern in Theater und Film verbunden mit 4 Verkostungen in verschiedenen Ecken Londons gebucht habe. Withlocals kann ich wirklich nur empfehlen! Man bekommt von Einheimischen ganz andere Ecken gezeigt und Geschichten erzählt, als von den üblichen Sightseeing-Führern oder als man sich selbst anlesen könnte!

Bevor wir Tom an der The Globe Tavern am The Borough Market treffen, durchstöbern wir diesen ausgiebig.

The Borough Market ist Londons ältester Markt, seit dem 13. Jahrhundert ist sein Standort im Rochester Yard in der Nähe der Cathedral und Bedale Street. Die ältesten Aufzeichnungen über den Markt sind über 1.000 Jahre alt und gehen bis in das Jahr 1014 zurück, da fand er noch am südlichen Ufer der London Bridge statt.

Es gibt hier wirklich alles: Meeresfrüchte, Obst, Gemüse, Backwaren, Käse, Wein, Blumen, Streetfood aller Art. Sehr cool!

… und etwas moderner als in Deutschland: Jeder zahlt kontaktlos mit Karte, es gibt Streetfood-Stände, die gar kein Bares mehr akzeptieren.

Sehr sehens– und schmeckenswert!

Bei meiner Suche nach einer Unterkunft in London habe ich mich erinnert, dass wir 2012 zur Olympiade in einem plüschigen Bed and Breakfast gewohnt haben. Typisch britisch gab es das Frühstück im Souterrain, die steilen Treppen hinauf waren mit weichen Teppichen gedeckt und die Betten ziemlich durchgelegen. Das ganze hat damals – typisch für London – eine Menge Geld gekostet, war aber etwas südlich vom Hyde Park gelegen super und auch gemütlich.

Auf verschiedenen Internetplattformen habe ich vor einer ganzen Weile für unseren Aufenthalt nach einer Ferienwohnung gesucht. Dabei habe aus Spaß auch als Auswahlmöglichkeit „Boot“ angeklickt … und da war es: das Boathouse London.

Am Ende des Paddington Basin im Merchant Square, einem sehr neuen Wohn- und Geschäftsviertel, 10 Minuten Fußweg zum Hyde Park Ecke Speakers Corner gelegen, liegt das moderne, sehr gemütlich skandinavisch zurückhaltend eingerichtete Hausboot. Auf dem Dach gibt es Rattanmöbel, eine lange Tafel, viele Grünpflanzen, zwei Fahrräder mit Helmen, die man natürlich benutzen darf.

Innen ist es wirklich ausgesprochen hübsch eingerichtet. Man geht die Treppe hinunter und ist im großen Raum, ein großes Ecksofa, ein Gaskamin, Sessel, ganz viele weiche Kissen und Teppiche laden zum Ausruhen ein. Viele Details machen es ganz besonders: Bücher, Lampen, Bilder.

Direkt an den offenen Wohnraum schließt sich die Küchenzeile mit mehr als ausreichend Geschirr und Kochutensilien, Gasherd, Kühlschrank, Kaffeemaschine, Wasserkocher und Toaster an. Alles da, sogar Müsli, Mandelmilch, Kaffee und etwas zum Knabbern. Das Badezimmer hat eine Badewanne, natürlich Dusche, Toilette und Waschbecken und ganz hinten im Boot im Schlafzimmer liegt man wirklich wie die Prinzessin auf der Erbse … ohne Erbse. 😊

Cara vom Boathouse hat uns erwartet und alles gezeigt. Wer den Fernseher vermisst, findet einen kleinen Beamer, mit dem man sich alles aus dem Internet ganz einfach vom Laptop oder iPad an die Wand werfen kann. WLAN gibt es natürlich auch.

Die Plattform, an der das Boot liegt, ist tagsüber für die Öffentlichkeit freigegeben, einige Leute ruhen sich auf den Holzbänken an den hübschen Pflanzentrögen aus und genießen die Gegend. Auf der Nebenplattform fand an einem Abend ein sportliches Bootcamp statt und genau vor unserem Boot hat an einem Abend eine Künstlerin gesungen. Die ganze Gegend ist von Security bewacht, 19:00 Uhr werden Schranken an den Ponton angebracht, so dass nur noch wir rein und raus konnten. Auch die Security war sehr nett und hat uns immer gefragt, ob alles in Ordnung ist.

In der direkten Umgebung sind einige Lebensmittelgeschäfte, jede Menge Lokale, zur nächsten Underground Station „Edgware Road“ sind es 3 Minuten zu Fuß.

Wir waren absolut glücklich, dort zu sein. Eine chillige Insel mitten in der Großstadt. Es war einfach nur perfekt für unsere Tage in London! Eine ganz klare Empfehlung! 👍👍👍

Letzte Woche war ich mit meiner Familie in London … grooooße, tolllle Stadt!!! 👍🏼👍🏼

Meine Familie war 2012 zur Olympiade schon mal dort und nun wieder, weil das Teenie-Töchterlein (absoluter Fan!) von ihren echt netten Eltern einen Besuch in den Warner Bros. Studios mit der riesigen Harry Potter-Ausstellung, Original-Kulissen und Requisiten zum 15. Geburtstag bekommen hat – zusammen mit dieser Geburtstagstorte!

Ich fand London echt cool! Hier sitze ich übrigens vor der Millenium Bridge über die Themse, auf der einen Seite die St. Pauls Kathedral (da war ich gaaaanz oben – suuuuper Ausblick!), auf der anderen Seite die Tate Modern, eine riesige Ausstellung moderner Kunst (hab ich mir auch angeschaut … verrückt!). Wer die Harry Potter Filme kennt, kennt auch diese Brücke!

In den nächsten Tagen gibts hier einiges von den 5 Tagen bei den Briten zu lesen! Viel Spaß dabei!

Sonntagslächeln

Spaß am Frühjahrsputz 😊 mit dem Hochdruckreiniger auf der Terrasse 💦🧽😊

… einen schönen erholsamen Sonntag & eine gute nächste Woche. Ich bin mal ein paar Tage weg. 😊

Im Backmohnfeld

In meiner Stadt gibt es jedes Jahr ein Mohnfeld mit morphinfreiem, aber dennoch genehmigungspflichtigem Schlafmohn. Im August werden die Kapseln gedroschen und es wird Backmohn und Mohnöl daraus gewonnen. Der wunderschön lila blühende Mohn ist – auch fast verblüht – noch ein echter Hingucker!

Fundstück der Woche

… gute Einstellung!!! 😂

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