Die ersten 10 000 Aufnahmen sind die schlechtesten. Helmut Newton

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Vietnam Tag 9 – Huế – Tempelgeschichten II

Heute geht´s mit den Mountainbikes quer durch Huế, einer 1/2-Millionen-Stadt mit schätzungsweise genau so vielen Mopeds. Wir sind erstmal ein wenig überfordert … besonders in Kreuzungssituationen, denn ziemlich egal, was Ampeln anzeigen: Der Verkehr fließt einfach weiter. Wer fahren kann, fährt … SEHR langsam, drum passiert auch nichts, aber eigentlich ist man immer in Bewegung. Verrückt! Und wenn man mitmacht, passiert einem genau nichts. „Mut zur Lücke“ ist die Losung des Tages!

Wir fahren aus dem Stadtzentrum hinaus – später mit unseren Rädern auch eine lange Strecke per Boot auf dem Parfümfluss und an der anderen Flussseite wieder zurück – besuchen mehrere Tempel: bunte, nicht so bunte, nicht so alte und sehr alte mit prachtvollen Statuen, so z. B. die des riesigen goldenen Nguyen-Kaisers, aber seht selbst:

 

Fundstück der Woche in Huế: Ricola, Haribo & TicTac (#werbung)

… das fühlt man sich doch gleich heimisch:

Vietnam Tag 9 – Ankunft in der alten Kaiserstadt Huế und das Moonlight

Wir machen uns auf den Weg nach Huế, einer Stadt am Parfümfluss in Zentralvietnam, einst Sitz der Kaiser der Nguyen-Dynastie und von 1802 bis 1945 Hauptstadt Vietnams. 

Dort angekommen geht es erst einmal zum Ausruhen in unser schönes Moonlight-Hotel. Sehr zentral liegt es Mit Blick auf den Parfümfluss und ist wirklich wieder wunderschön.

Nach einem kleinen Abendspaziergang zum Kaiserpalast gibt es noch etwas zu essen und zu trinken und dann warten wir mal ab, welche Herausforderungen morgen auf uns Warten … auf dem Plan steht eine Radtour in 1/2-Millionen-Stadt mit geschätzten 1/2 Millionen Mopeds!

Und so sieht es aus, wenn zwei Teenies ihr Zimmer beziehen:

Vietnam Tag 8 – Die Paradieshöhle Động Thiên Đường

Ein Highlight jagt das nächste und heute steht noch etwas ganz besonderes auf dem Plan: Die Động Thiên Đường – die sagenhafte Paradieshöhle im Nationalpark Phong Nha-Kẻ Bàng.

Die Paradies-Höhle wurde erst 2005 entdeckt, damals auf 5 km Länge geschätzt und ist bis heute zu einer Länge von 31 km erkundet, das ist aber noch nicht das Ende!

Der Eingang zur Höhle muss sich aber erstmal erarbeitet werden, denn es geht 500 Stufen (oder einen steilen geteerten Weg) hinauf. Über Holztreppen können Besucher dann erstmal 200 Stufen hinabsteigen – schon hier zeigen sich gigantische Ausmaße! – und nun über lange Holzstege und Plattformen – es gibt hier unterirdische Seen und Flüsse! – ca. 1 km in die Höhle hineinlaufen und bizarrste Formationen an der Höhlendecke und am Boden bestaunen. Die Höhle ist hier zwischen 30 bis 150 m breit und bis zu 83 m hoch. Wir sind sprachlos!

… und wir finden den Osterhasen, genau passend zum heutigen Tag, dem Ostersonntag, an dem wir die Höhle besuchten:

Vietnam Tag 8 – Bambusschwein und Plattes Huhn im MoiMoi

Unsere Mountainbiketour führte uns zum Dschungel-Restaurant Moi Moi und damit zur Familie eines Kriegsveteranen. Die Familie lebt hier abseits der Straßen, bestellt Felder mit Mais, Manjok, Ananas, hat Pomelo-, Jackfruit-, Bittergurke- und Pfefferbäume.

Wir entspannen erstmal in den Hängematten, bekommen eine Haus- und Hofführung, reden mit dem Kriegsveteranen und bestaunen die hiesigen Haustiere: Hühner an der Leine. ☺️

Währenddessen kochen und die Frauen ein sagenhaftes Menü bestehend aus Suppe, Frühlingsrollen, Plattem Huhn, und Bamboo-Pork: Schweinefleischstücke, die mit verschiedenen Gemüsen in Bambusröhren im Feuer gegart wurden. Saftig und lecker!

Wer mal hierher kommt, dem sei das ausgesprochen empfohlen!

Vietnam Tag 8 – Mountainbike und Reisschnaps

Heute früh packen wir unsere Sachen und verlassen das schöne Chaylap Farmstay. Gerne werden wir daran zurückdenken!

Es geht in die nahegelegene Stadt und hier auf nagelneue Mountainbikes. Mit einem Fahrrad-Guide durchqueren wir die Ebene – bei 32 Grad –, sehen unterwegs, wie Reis geerntet wird – bei 35 Grad – und halten in einem kleinen Dörfchen bei einer älteren Dame an, die aus dem Reis Schnaps macht (darf hier quasi jeder) – bei 38 Grad –.

Sie lebt in einfachsten Verhältnissen … neben dem Waschbecken im Freien, in dem sowohl sie sich ihre Zähne putzt als auch Geschirr und Wäsche gewaschen werden, hängt auf einer Leine alle Kleidung im „Freiluftschrank“, drunter auf dem blanken Lehmboden picken die Hühner.

Sie zeigt uns die kleine Hausdestille, es wird verkostet und wir nehmen gleich noch ein Fläschchen mit – der halbe Liter 50 Cent.

Weiter geht´s über holprige Wege und gut ausgebaute Straßen – bei 40 Grad – und immenser Luftfeuchtigkeit … absolut verrückt … und nach echt anstrengenden Kilometern landen wir im Dschungel-Restaurant Moi Moi, werfen uns erstmal in Hängematten und werden hier für unsere Anstrengungen wirklich belohnt. Dazu morgen mehr!

Vietnam Tag 7 und 8 – Chay Lap Farmstay … Erholung pur

Das Chay Lap Farmstay ist ein wunderbares weitläufiges und sehr gepflegtes Anwesen ein wenig abseits der Zivilisation aber mit Bar und Pool, bestem Frühstück und kleinen Häuschen mit allen Annehmlichkeiten wie TV, Kühlschrank und Klimaanlage. Herzlich waren alle Vietnamesen … hier besonders! Hier werden verschiedenen landwirtschaftliche Produkte angebaut u.a. Erdnüsse. Hinterm Farmstay gibt es einen kleinen Fluss, eine Kajakfahrt ist im Übernachtungspreis beinhaltet!

Am Rande des Phong Nha-Kẻ Bàng Nationalparks gelegen konnten wir hier relaxen und es uns richtig gut gehen lassen.

Vietnam Tag 7 – in der Phong Nha Höhle im Nationalpark Phong Nha-Kẻ Bàng …

Nach einer eindrucksvollen Bootsfahrt auf dem Song Con fahren wir in die Phong Nha Höhle, eine besonders beeindruckende von vielen Karsthöhlen im Phong Nha-Kẻ Bàng Nationalpark und kommen aus dem Staunen gar nicht mehr raus: Die Höhle und die gigantischen Stalagmiten und Stalaktiten sind in schönes Licht getaucht und es zeigen sich in riesigen Hallen die bizarrsten Felsformationen.

Mitten in der Höhle ist ein Sandstrand, an dem wir das Boot verlassen und nun zu Fuß weiter auf Erkundungstour gehen. Wir sind schwer beeindruckt, so etwas hatten wir bis dahin noch nicht gesehen und auch nicht erwartet.

Nach unserer Rundtour werden wir an anderer Stelle wieder vom Boot abgeholt und auf dem Song Con zum Ausgangspunkt unserer Tour zurückgebracht.

 

Vietnam Tag 6 – Streetfood in Đồng Hới … im wahrsten Sinne des Wortes

In Đồng Hới angekommen lernen wir Linh, unseren Guide für die nächste Tage kennen. Er spricht astreines Deutsch und bringt uns in unsere Unterkunft. Wir sind alle ziemlich hungrig und bitten ihn, an einer Garküche zu halten, die er empfehlen kann und in der wir inmitten Einheimischer etwas essen können. Das tut er gerne und so sitzen wir abends 21:00 bei noch immer über 25 Grad auf winzigkleinen Kunststoffstühlchen an winzigkleinen Kunststofftischchen an einer Straßenkreuzung im mittelvietnamesischen Đồng Hới und lassen uns eine wirklich superleckere Nudelsuppe mit reichlich Koriander und Mungbohnensprossen schmecken,

bevor er uns in unsere Unterkunft für die nächsten beiden Nächte, das Chaylap Farmstay bringt.

Vietnam Tag 6 – Tempelgeschichten I

Gut ausgeruht machen wir uns nach einem ausgiebigen Frühstück wieder auf Richtung Festland. Durch eine Änderung im Flugplan geht leider bereits heute Abend unser Inlandsflug von Hanoi nach Dhong Hoi und wir verpassen das traditionelle Wasserpuppentheater am Abend in Hanoi. Schade, aber nicht zu ändern … wir haben ja noch viel vor.

Der Tag gestaltet sich nun anders, daher haben wir zwischendurch Zeit, einen der vielen Tempel zu besuchen.

Und es wäre wirklich schade gewesen, dies zu verpassen. Zu den bunten Farben stelle man sich noch den Geruch von hunderten Räucherstäbchen vor:

 

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