Die ersten 10 000 Aufnahmen sind die schlechtesten. Helmut Newton

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Gästeführertag in Ulm

Blick vom gegenüberliegenden Ufer der Donau auf die Ulmer Altstadt:
Ulmer Münster mit dem höchsten Kirchturm der Welt – Glaspyramide der Bibliothek Ulm – Metzgerturm mit bunten Kacheln

Vergangenen Samstag fand in Ulm der 1. Gästeführertag statt. Für 5 €, die der Aktion 100.000, einer Ulmer Spendenaktion für Menschen in Not zugute kommen, konnte man ein Bändel erwerben und so an mehr als 70 Kurzführungen teilnehmen. Dabei startete jede halbe Stunde an vielen verschiedenen Plätzen der Stadt, im Rathaus, im Ulmer Museum, im Münster, am Donauufer oder auf der Stadtmauer … eine neue 20minütige Führung. Zum Ortswechsel hätte man 10 Minuten Zeit und weil ich mir bereits zu Hause den Ablauf ausgedruckt hatte, konnte ich schon mal planen, was ich sehen möchte und ohne Hektik sehr viel erleben und Neues über das immer wieder sehenswerte Ulm erfahren.

Ulm ist absolut eine Reise wert! Mir und vielen, vielen anderen Gästen hat es sehr viel Spaß gemacht!

Sonntagslächeln

Schönen Sonntag! 😊🐷😊

… Schweinchen vom Saumarkt im Ulmer Fischerviertel; Plastik „Dr Metzgr ond dr Baur beim Handl om dui Sau“.

Fundstück der Woche

– ohne Worte –

… gefunden in Memmingen im Fenster einer Kneipe

Mit dem E-Bike durch Stuttgart XIII – schön war´s!

Zu guter letzt radelten wir wieder durch den wunderschönen Schloßgarten zurück an den Ausgangspunkt unserer rundum gelungenen E-Bike-Tour.

Ganz viel von Stuttgart haben wir gesehen, viele Eindrücke erhalten und dank unserer Guides wurden wir auch mit jeder Menge netten Geschichtchen zur Stadt gefüttert. Ich kann nur jedem empfehlen, so etwas einmal auszuprobieren – so kommt man doch sehr viel weiter herum und bekommt einen viel breitgefächterten Eindruck.

Wir kommen gerne wieder!

Das heutige Foto zeigt einen Gullideckel – darauf das Stuttgarter Pferd, das Wappentier der Landeshauptstadt von Baden-Württemberg. Warum das Pferd das Stuttgarter Wappentier ist, ist nicht 100 %ig belegt, jedoch geht die Sage, der Name „Stuttgart“ leitet sich vom „Stutengarten“ ab, den es einmal am Nesenbach, ein Nebenfluss des Neckar, der durch Stuttgart fließt,  gegeben haben soll.

Mit dem E-Bike durch Stuttgart XII – der Schillerplatz

In Stuttgarts Stadtzentrum liegt der Schillerplatz, seinen Namen trägt er zu Ehren des deutschen Dichters, der mitten auf dem Platz auf einem Denkmal steht.

Bereits Ende des 16. Jahrhunderts wurde von Herzog Friedrich I. ein repräsentativer Platz an dieser Stelle in Auftrag gegeben und deshalb hier stehende Häuser abgekauft und abgerissen, um diesen Schloß- und Kanzleiplatz, der auch heute noch die gleichen Abmessungen hat wie vor mehr als 400 Jahren, zu errichten.

Rund um diesen zentralen Platz – auf dem heute zweimal wöchentlich ein Wochenmarkt und mehrfach im Jahr viele Veranstaltungen wie auch Ausläufer des eigentlich auf dem Stuttgarter Marktplatz stattfindenden Weihnachtsmarkt stattfinden – finden wir zahlreiche wichtige Gebäude wie das Alte Schloss, die Stiftskirche, den Fruchtkasten und den Prinzenbau.

Mit dem E-Bike durch Stuttgart XI – Denkpartner

 

Vorm Friedrichsbau finden wie die 2,70 x 2,70 m große Bronzeplastik „Denkpartner“ von Hans-Jörg Limbach, weit über Stuttgarts Stadtgrenzen hinaus bekannt und ein Wahrzeichen der Stadt. Ursprünglich stand die 800 kg schwere Plastik auf dem Kleinen Schlossplatz, wurde aber 1983 durch Vandalismus so massiv beschädigt, das sie der Künstler wieder zu sich nach Hause bringen lies. Dank einer privaten Spende konnte sie 1984 restauriert und kam zurück nach Stuttgart, dieses Mal auf den Rotebühlplatz.

Einige Jahre später wurde der Denkpartner an seinen heutigen Standort auf dem Börsenplatz vor den Friedrichsbau versetzt … seit dem denkt er dort. 😉

Mit dem E-Bike durch Stuttgart … X – Der Friedrichsbau

Auf unserer Radtour durch Stuttgart radeln wir weiter zurück Richtung Innenstadt und halten am Friedrichsbau an. Das 1898 im Jugendstil errichtete Gebäude beherbergte neben Büros im 1. Stock einen 800 Personen fassenden Theatersaal und war Sitz des bekannten Friedrichsbau Varietés. 1943 wurde es im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt und brannte im Folgejahr nach einem alliierten Bombenangriff komplett aus. 1955 wurde der alte Friedrichsbau endgültig abgerissen, weil hier die Friedrichstraße verbreitert wurde.

Die L-Bank errichtete 1993 an dieser historischen Stelle am Börsenplatz den neuen Friedrichsbau errichtet, welcher Büros, Läden, Restaurants und mit 369 Plätzen das neue Friedrichsbau Varieté beherbergte. Letzterem wurde allerdings von der L-Bank gekündigt und es zog an den Pragsattel um.

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