Die ersten 10 000 Aufnahmen sind die schlechtesten. Helmut Newton

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Vietnam Tag 4 – Floating Village – das Schwimmende Dorf

Unsere Dschunke fährt leise und gemütlich vorbei an vielen Karstfelsen durch die Halong Bucht und wir genießen den Ausblick, die Ruhe und Erholung. In der Nähe eines Schwimmenden Dorfes ankert die Dschunke und wir werden mit einem kleineren Boot zu einer Plattform übergesetzt, an die sich ein Museum mit dem Thema „Schwimmende Dörfer der Halong Bucht“ anschließt. Hier dürfen wir uns aussuchen, ob wir zu zweit paddeln wollen oder zu sechst von einem Ruderer in einem Boot durchs schwimmende Dorf gerudert werden möchten. Wir sind soooo entspannt, dass wir rudern lassen. 😊

Hier in der Halong Bucht leben trotz der unzähligen unbewohnbaren Felseninseln über 1.600 Menschen in schwimmenden Dörfern und somit auf dem Wasser, es gibt Schulen, Bars und soziales Leben. Und wo es keine Supermärkte gibt, kommt die Marktfrau mit ihrem Boot vorbei und versorgt die Bewohner mit allem Notwendigen.

Die Stromversorgung funktioniert durch Dieselgeneratoren, die Abwasser werden gesammelt und an Land entsorgt. Man ist sehr auf den Schutz der Umwelt bedacht und weiß, was man am Touristenmagnet Halong Bucht hat. Diesen gilt es zu erhalten! Die Menschen leben vom Fischfang und wie hier deutlich zu sehen vom Tourismus.

 

Vietnam Tag 4 – auf der Dschunke gehts in die Halongbucht

Wir kommen gg. 11:00 Uhr in Hạ Long, einer Hafenstadt an der Nordküste Vietnams an und werden zum Hafen gefahren. Hier werden wir freundlich begrüßt und auf unsere Dschunke eingecheckt. Wir fahren mit dem Unternehmen Bhaya Cruise, eines von vermutlich unzähligen, schaut man die vielen Anlegestellen und Dschunken an, die hier im Hafen liegen. Entgegen vieler Voraussagen, auf dem Meer in der Halong Bucht wäre Stau vor lauter Touristenschiffen, kann ich das allerdings überhaupt nicht bestätigen.

Unsere Koffer werden aufs Schiff transportiert und wenig später dürfen auch wir auf die weiße Dschunke gehen, werden mit einem Rosenblätterregen begrüßt

und beziehen unsere hübschen Kabinen mit Balkon. Wir laufen aus und bestaunen die ersten der unzähligen Felsenkegel, die aus dem Meer ragen. Es ist wirklich unglaublich schön.

Das Programm verspricht heute allerdings nach dem Ankommen und „entspannt mit dem Begrüßungscocktail aufs Meer schauen“ noch mehr: wir besuchen ein schwimmendes Dorf, machen selbst Frühlingsrollen, nehmen an einer Teezeremonie teil, wer will kann vom Schiff aus schwimmen gehen und werden nach einem mehrgängigen Menü und Nachtangeln vermutlich ganz wunderbar und ruhig auf dem sanften Meer schlafen. Traumhaft!

Morgen: das Schwimmende Dorf

Vietnam Tag 4 – von der Auster zur Perle

Auf unserem Weg zur Halongbucht kommen wir gut voran und haben – da unser Check in aufs Schiff erst 11:30 stattfindet – noch Zeit für die Besichtigung einer Perlenfarm – natürlich mit großer Verkaufsfläche; die Vietnamesen sind „furchtbar“ geschäftstüchtig! 😉

Hier kann man sowohl Perlen jeglicher Farbe – von strahlendem weiß über Rosatöne bis zu silbrigem Grau und Schwarz – und Form in feinen Schmuckstücken von preiswert (60 € für einen in Silber gefassten Perlenanhänger) bis richtig teuer (das Collier kostet umgerechnet 12.000 €) erwerben. Wir können in einer kurzen Führung sehen, wie viele Schritte und Zeit nötig sind, um eine Perle zu bekommen:

In der Natur würde sich Perlmutt um einen in die Auster geratenen Fremdkörper bilden und daraus eine Perle wachsen. Auf der Austernfarm hilft man da natürlich nach: Ausgesuchte Austern werden vorsichtig geöffnet und mit einem vorbereiteten Stückchen Mantelgewebe einer Spendermuschel geimpft. Die danach in den Muskel der Auster eingebrachte kleine Kunststoffkugel wird so nicht abgestoßen und um sie herum bildet sich innerhalb von 2 bis 6 Jahren bei sorgfältig ausgewählten Klima-, Wasser- und Futterbedingungen eine Perle. Nur ca. die Hälfte der so behandelten Austern bleiben während dieser Zeit gesund, von diesen produzieren ca. 30 % Perlen von guter Qualität aber nur ganz wenige sind makellos.

Techniker entnehmen vorsichtig die Zuchtperlen, sie werden gewaschen, getrocknet und poliert, nach Größe, Form, Glanz und Farbe sortiert, mit einem kleinen Loch versehen, sofern sie auf Anhänger oder Ketten gezogen werden und zu wunderschönen Schmuckstücken verarbeitet. Perlen, die nicht der entsprechenden Qualität entsprechen, werden gemahlen und in Cremes eingerührt.

Perlmutt, der schimmernde Innenteil der Austernschale ist ein Nebenprodukt aus der Perlengewinnung und wird ebenfalls zu Schmuck oder Knöpfen verarbeitet.

Morgen: Die Halongbucht … eines meiner Traumziele!

Vietnam Tag 4 – weiter geht die Reise

Frisch gestärkt ging es weiter und so machen wir auch hier auf meinem Blog weiter mit dem Reisebericht „Vietnam Ostern 2019“. Ich hoffe, ihr erinnert euch noch. 😊 Wenn nicht, könnt ihr hier die ersten Tage nachlesen.

🇬🇧 London – unser letzter Abend 🇬🇧

Unseren letzten Abend verbringen wir auf unserem schönen Hausboot und in einem freitagsfeierabendlich ordentlich lauten Pub, in dem wir ein großes Abschiedspint trinken und Burger essen, ich einen riesigen veganen Saitanburger mit knusprigen Süßkartoffelpommes. Lecker!

Schön war´s, London! Das boathouse war eine super Unterkunft, so liebevoll eingerichtet, so gemütlich mit einer tollen Lage um Ausflüge zu machen. Die Harry Potter Studio Tour sei jedem empfohlen, der die Bücher und/oder Filme mag. London ist einfach eine tolle Stadt voller Plätze, die unglaublich sehenswert sind und mit sooo vielen freundlichen Menschen. Sehr gerne kommen wir wieder!

🇬🇧 London – Sehenswertes 🇬🇧

Soooo vieles gibt es zu sehen in Großbritanniens Hauptstadt. Dieses Mal hat uns besonders gut Borough Market mit der daneben liegenden Southwalk Cathedral, Sky Garden im Walkie-Talkie-Hochhaus, die St. Pauls Cathedral und natürlich allen voran die Harry Potter Studio Tour gefallen. Nicht vergessen sollte man, wenn man einmal nach London kommt:

  • das London Eye (toller Blick auf London) – auch wenn’s in Baden-Württemberg auch schön ist 😉

  • eine Themsefahrt – geht unter der Tower Bridge durch
  • eines der unzähligen Klasse dekorierten Pubs
  • selbstredend Buckingham Palace – dort kann man, vorher im Internet gebucht, ohne langes Anstehen eine wunderbare Führung machen
  • einen Spaziergang im Hyde Park
  • the Houses auf Parliament
  • Westminster Abbey
  • Big Ben – ist leider noch mehrere Jahre eine Baustelle und mit Gerüsten verhüllt

Das alles hatten wir vor 7 Jahren bei unserem letzten Besuch in London gemacht. Hoffentlich kommen wir bald mal wieder … nicht erst in weiteren 7 Jahren!

🇬🇧 London – Harry-Potter-Walking-Tour durch die Stadt 🇬🇧

Nach der St. Paul´s Cathedral, der Tate Modern und einem leckeren Mittagessen trafen wir uns um späten Nachmittag mit Michael, einem gebürtigen Mexikaner, der seit Jahren in London lebt und studiert. Mit ihm machen wir eine Harry-Potter-Walking-Tour durch London.

Er erzählt ganz viele spannende Geschichten über die Filme, die Dreharbeiten, die Autorin usw. und zeigt uns viele Plätze, an denen tatsächlich gefilmt wurde oder die Vorbilder für Kulissen in den Filmen waren, so z.B. das Australia House als Vorbild für die Zaubererbank Gringotts, Great Scotland Yard als Eingang ins Zauberministerium, „Westminster Station“, in der eine Szene aus Harry Potter und der Orden des Phönix gedreht wurden oder eine winzig kleine Gasse mit Butzenscheibenfenstern, die Vorbild für die Winkelgasse war.

Die 2 1/2 Stunden mit Michael sind wie im Flug vorbei und enden an einem tollen Süßigkeitengeschäft, in dem wir noch Mitbringsel für unsere Freunde, die unsere Katzen hüten und natürlich etwas Süße für uns selbst einkaufen.

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