Die ersten 10 000 Aufnahmen sind die schlechtesten. Helmut Newton

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Gästeführertag in Ulm

Blick vom gegenüberliegenden Ufer der Donau auf die Ulmer Altstadt:
Ulmer Münster mit dem höchsten Kirchturm der Welt – Glaspyramide der Bibliothek Ulm – Metzgerturm mit bunten Kacheln

Vergangenen Samstag fand in Ulm der 1. Gästeführertag statt. Für 5 €, die der Aktion 100.000, einer Ulmer Spendenaktion für Menschen in Not zugute kommen, konnte man ein Bändel erwerben und so an mehr als 70 Kurzführungen teilnehmen. Dabei startete jede halbe Stunde an vielen verschiedenen Plätzen der Stadt, im Rathaus, im Ulmer Museum, im Münster, am Donauufer oder auf der Stadtmauer … eine neue 20minütige Führung. Zum Ortswechsel hätte man 10 Minuten Zeit und weil ich mir bereits zu Hause den Ablauf ausgedruckt hatte, konnte ich schon mal planen, was ich sehen möchte und ohne Hektik sehr viel erleben und Neues über das immer wieder sehenswerte Ulm erfahren.

Ulm ist absolut eine Reise wert! Mir und vielen, vielen anderen Gästen hat es sehr viel Spaß gemacht!

Mit dem E-Bike durch Stuttgart XII – der Schillerplatz

In Stuttgarts Stadtzentrum liegt der Schillerplatz, seinen Namen trägt er zu Ehren des deutschen Dichters, der mitten auf dem Platz auf einem Denkmal steht.

Bereits Ende des 16. Jahrhunderts wurde von Herzog Friedrich I. ein repräsentativer Platz an dieser Stelle in Auftrag gegeben und deshalb hier stehende Häuser abgekauft und abgerissen, um diesen Schloß- und Kanzleiplatz, der auch heute noch die gleichen Abmessungen hat wie vor mehr als 400 Jahren, zu errichten.

Rund um diesen zentralen Platz – auf dem heute zweimal wöchentlich ein Wochenmarkt und mehrfach im Jahr viele Veranstaltungen wie auch Ausläufer des eigentlich auf dem Stuttgarter Marktplatz stattfindenden Weihnachtsmarkt stattfinden – finden wir zahlreiche wichtige Gebäude wie das Alte Schloss, die Stiftskirche, den Fruchtkasten und den Prinzenbau.

Mit dem E-Bike durch Stuttgart … X – Der Friedrichsbau

Auf unserer Radtour durch Stuttgart radeln wir weiter zurück Richtung Innenstadt und halten am Friedrichsbau an. Das 1898 im Jugendstil errichtete Gebäude beherbergte neben Büros im 1. Stock einen 800 Personen fassenden Theatersaal und war Sitz des bekannten Friedrichsbau Varietés. 1943 wurde es im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt und brannte im Folgejahr nach einem alliierten Bombenangriff komplett aus. 1955 wurde der alte Friedrichsbau endgültig abgerissen, weil hier die Friedrichstraße verbreitert wurde.

Die L-Bank errichtete 1993 an dieser historischen Stelle am Börsenplatz den neuen Friedrichsbau errichtet, welcher Büros, Läden, Restaurants und mit 369 Plätzen das neue Friedrichsbau Varieté beherbergte. Letzterem wurde allerdings von der L-Bank gekündigt und es zog an den Pragsattel um.

Mit dem E-Bike durch Stuttgart … IX – Kirche ohne Turm

Was für ein Anblick … das sieht ja aus wie im Märchen. Die Johanneskirche am Feuersee in Stuttgart.

Die evangelische Johanneskirche wurde als erster Kirchenneubau nach der Reformation in Stuttgart von 1864 bis 1876 im neugotischen Stil idyllisch auf einer Halbinsel im Löschteich Feuersee erbaut. Im Zweiten Weltkrieg wurde sie schwer getroffen und danach von 1948 bis 1966 wiederaufgebaut. Der ursprünglich 66 m hohe Turm – beim Wiederaufbau durch eine Plattform mit Brüstung ersetzt – gilt auch heute noch als Mahnmal gegen den Krieg.

Ursprünglich sah die Kirche so aus.

 

Stuttgart – Stadtbibliothek VI

Im 8. Stock der Stuttgarter Stadtbibliothek mit perfektem Blick auf diese oberen 4 Stockwerke befindet sich das „Café LesBar“ mit 40 Sitzplätzen … auf dem Foto oben links.

Der Caritasverband für Stuttgart betreibt das Café als Integrationsprojekt, in dem Menschen mit Behinderungen beschäftigt sind und somit gefordert und gefördert werden, Anerkennung und Wertschätzung erfahren. Der Kaffee war sehr lecker und die Bedienung einfach großartig! Ein sehr unterstützendes Projekt, von dem ich mir viele mehr wünschen würden.

Ich erinnere mich da ans Café Samocca in Nördlingen, hier arbeiten Menschen mit Behinderung, in einem ähnlichen Projekt der Ostalb-Werkstätten.

 

… und wie man sieht, bin ich nicht alleine, um hier Fotos zu machen. Gegenüber im oberen Eck steht noch jemand mit Kamera auf Stativ. 😊😊

Stuttgart – Stadtbibliothek V

Gestern über Eck und heute nochmal der Blick auf die gerade Seite … immer sehenswert!

Stuttgart – Stadtbibliothek IV

In der barrierefreien Stuttgarter Stadtbiblothek kann man selbstverständlich alle Stockwerke bequem mit Aufzügen erreichen. Über dem „Herz“, einem schmucklosen Innenraum in den ersten vier Stockwerken, befindet sich der nach oben von einem Glasdach begrenzte und ebenfalls vier Etagen messende Galeriesaal, der zugleich Lesesaal und Lichtquelle für den unter ihm liegenden Innenraum ist. Der Galeriesaal ist wie eine auf dem Kopf stehende Pyramide gestaltet: Geschoss für Geschoss weichen die Wände und Bücherregale mehr zur Außenseite zurück; das ganze Gebäude scheint sich nach oben hin zu weiten.

Jetzt hab ich Euch drei Tage lang Appetit auf diesen tollen Anblick gemacht … bitteschön:

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