Die ersten 10 000 Aufnahmen sind die schlechtesten. Helmut Newton

Archiv für die Kategorie ‘Arbeiten, wo andere Urlaub machen!’

Lauf an der Pegnitz – die Kaiserburg mit Wenzelschloss

Mitte des 14. Jahrhunderts wurde auf der Pegnitzinsel in Lauf, damals der böhmischen Krone zugehörig, die Kaiserburg als westlichste Residenzburg Kaiser Karls IV. auf böhmischen Boden, errichtet. Im Rahmen einer Stadtführung kann man auch den berühmten Wappensaal mit über 100 Wappen besichtigen. Hier kann auch geheiratet werden.

Lauf an der Pegnitz – das historische Rathaus

Mitten auf dem historischen Marktplatz steht das Alte Rathaus. Im 14. Jahrhundert erbaut, brannte es im Zweiten Markgrafenkrieg 1553 völlig ab und wurde danach neu errichtet, danach immer wieder an, um- und aufgebaut, zuletzt mit der letzten Restaurierung 1937 in den ursprüngliche Bauzustand zurückgeführt, in dem sich im Erdgeschoss Verkaufsläden mit Brot- und Fleischbänken, und im Obergeschoss der Große Sitzungssaal des Rates befanden. Hier fanden Stadtratssitzungen aber auch Taufen und Trauungen statt. Im Dachgeschoss befand sich die Stadtkämmerei, hier wurden die Steuerabgaben – zumeist Naturalien – aufbewahrt. Zuerst in nur einem kleinen Raum, später im gesamten Alten Rathaus befand sich das Bürgermeister- und Verwaltungsamt, das 1976 auf Gründen des Platzmangels ausziehen musste. Das Alte Rathaus wurde danach zum Gasthaus.

Lauf an der Pegnitz – das Nürnberger Tor

Durch das Nürnberger Tor betritt man von Westen die historische Innenstadt und den hübschen Marktplatz von Lauf an der Pegnitz. Gegenüber auf der anderer Seite des Marktplatzes steht das Hersbrucker Tor – das sieht genauso hübsch aus! 😊

Lauf an der Pegnitz – Stadtansicht

Keine 20 km nördlich von Nürnberg liegt das hübsche Lauf an der Pegnitz. Eine kleine historische Stadt mit Stadttoren, Schloss, kleinen Mühlen am Rand der Pegnitz … äußerst nett anzuschauen! Knapp 30.000 Einwohner zählt die Kreisstadt des mittelfränkischen Landkreises Nürnberger Land.

Bereits im 11. Jahrhundert gab es hier eine Siedlung mit Mühlen am Flusslauf der Pegnitz. 1355 wurde Lauf zur Stadt erhoben und auf der vorgelagerten Pegnitzinsel wurde das Wenzelschloss erbaut. Erst neuböhmisch, dann unter Herrschaft der Landshuter Linie der Wittelsbacher wurde es 1504 der Reichsstadt Nürnberg zugeordnet, danach durch Truppen des Markgrafen von Brandenburg-Kulmbach erobert und 1553 in Brand gesteckt. 1806 wurde es dem neuen Königreich Bayern zugeordnet und Sitz verschiedener Ämter und Gerichte. Wirtschaftlich bedeutend war Lauf bereits in vorindustrieller Zeit dank seiner Mühlen und Hammerwerke.

Heute die Stadtansicht von der gegenüberliegenden Seite der Pegnitz – in der Mitte das vereiste Mühlrad vom Blogartikel von letzter Woche.

Gaaaaaanz eisig … in Lauf an der Pegnitz

Auf meiner Tour de Ländle war ich diese Woche in der Oberpfalz und habe einen Mittagsspaziergang durch das hübsche Lauf an der Pegnitz gemacht. Es war eisige – 9 Grad kalt und die Sonne schien vom strahlend blauen Himmel. Unten an der Pegnitz drehte sich das Mühlrad der alten Schleifmühle … völlig vereist. 😊

Ein Filmchen – in Handyqualität 😉 – findet ihr hier.

 

In der Schleifmühle „Reichel´sche Schleif“ aus dem Jahr 1541 wurden land- und hauswirtschaftliche Gerätschaften wie Messer, Scheren und Sägen geschliffen. Der Betrieb wurde im Frühjahr 1988 eingestellt.

Memmingen – Luginsland

Der Luginsland (Schau ins Land) – war der östliche Eckturm und der höchste Verteidigungsturm Memmingens. 1445 als Geschützturm erbaut diente vor allem dazu, das Ulmer Tor und den Stadtgraben zu sichern. Um 1630 hatte die Wehranlage insgesamt 30 Türme. 1806 wurde er durch Napoleon abgebrochen, seine Grundmauern blieben jeodch erhalten und zur Erinnerung mit einer eine Gedenktafel an den Turm versehen. Hier stehe ich im Innern der Stadtmauer und schaue auf die kleine Memminger Ach, die durch Memmingen und hier durch das Stück Stadtmauer am Luginsland fließt.

Memmingen – das Rathaus

Nachdem bereits im 14. Jahrhundert am nordöstlichen Marktplatz eine Ratsstube stand, wurde um 1589 das Rathaus als mehrstöckiger Renaissancebau errichtet und zählt zu den bekanntestens Memminger Bauwerken.

Die Vorderseite des Rathauses besitzt drei Eingänge: ein großes Tor, durch das Fuhrwerke direkt bis in die große Halle des Rathauses fahren konnten und zwei kleineren Eingangstüren. Über dem Tor befindet sich ein eckiger Erker mit einer mechanischen Uhr.

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