Die ersten 10 000 Aufnahmen sind die schlechtesten. Helmut Newton

Buschwindröschen (Anemone nemorosa) sind in Laubwäldern Europas und Teilen Asiens bis in Höhen von 2.000 m verbreitet. Bitte nicht pflücken, alle Teile der Pflanze sind giftig! Getrocknet und verarbeitet wird es in der Pflanzenheilkunde bei Zyklusstörungen, Gelenkleiden oder Bronchitis eingesetzt.

Da sie auch heute noch an Goethes Gartenhaus in Weimar stehen, geht man davon aus, dass er in seinem schönen Gedicht „Gefunden“ aus dem Jahr 1813 das Buschwindröschen beschrieben hat:

Gefunden

Ich ging im Walde
So für mich hin,
Und nichts zu suchen,
Das war mein Sinn.

Im Schatten sah ich
Ein Blümchen stehn,
Wie Sterne leuchtend,
Wie Äuglein schön.

Ich wollt es brechen,
Da sagt es fein:
Soll ich zum Welken
Gebrochen sein?

Ich grub’s mit allen
Den Würzlein aus.
Zum Garten trug ich’s
Am hübschen Haus 1).

Und pflanzt es wieder
Am stillen Ort;
Nun zweigt es immer
Und blüht so fort.

Johann Wolfgang von Goethe
(1749-1832)

Kommentare zu: "Buschwindröschen – weißer Stern ⭐️" (2)

  1. Frohe Ostern liebe Antje und danke für Bild und Wort!

    Gefällt 1 Person

  2. Danke für das schöne Gedicht zum Blümchen 🙂

    Gefällt mir

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