Die ersten 10 000 Aufnahmen sind die schlechtesten. Helmut Newton

Ein Besuch in Wetzlar lohnt sich auf jeden Fall! Schönes altes und sehr gepflegtes Fachwerk findet man an jeder Ecke, außerdem einen beeindruckenden Dom, an dem vom 13. bis 15. Jahrhundert gebaut wurde und der leider am Faschingsdienstag geschlossen war (warum eigentlich?), nette Gässchen, einen Park an der Lahn und viele schöne Geschäfte.

Wetzlar lebt touristisch von einer gerade mal 4monatigen Anwesenheit Johann Wolfgang von Goethes, der von Mai bis September 1772 hier war, um sich am Reichskammergericht, dem damaligen höchsten deutschen Gericht, weiterzubilden. Allerdings war Goethe der Natur, lustigen Abenden mit Studienkollegen und wenig nach seiner Ankunft der jungen Charlotte Buff deutlich mehr zugetan als den trockenen Studien des Rechts. Als er von Charlotte erfuhr, sie sei bereits anderweitig vergeben und er dürfe nicht mit ihre Zuneigung rechnen, verließ der unglücklich Verliebte Wetzlar Richtung Rhein. Sein 1774 erschienener Briefroman „Die Leiden des jungen Werthers“ beruht auf dieser unglücklichen Liebe.

Hauswandgroße Graffitis, das Hotel Goethe, eine wirklich leckere Goethetorte im Café am Dom, in dem früher das Reichskammergericht war und auch dieser nette Spruch an einem Schreibwarengeschäft zeugen von Goethes Spuren in Wetzlar:

Kommentare zu: "Wetzlar – viel Fachwerk und viel Goethe" (2)

  1. Liebe Antje,
    ein Schreibwarengeschäft mit Sinn für feinen Humor. Da muss man ja beinahe schon reingehen, gell….
    guten Wochenstart
    moni

    Gefällt 1 Person

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