Die ersten 10 000 Aufnahmen sind die schlechtesten. Helmut Newton

Heute geht´s in den Dschungel!

Wir lassen uns unser Frühstück im schönen Hidden Charm Ninh Binh gut schmecken und werden dann abgeholt, um in den Cúc Phương Nationalpark, den ersten Nationalpark Vietnams zu fahren. Die Straßen schlängeln sich durch lange Ebenen, aus denen immer wieder die für die Landschaft der Trockenen Halongbucht typischen kuppelartigen Kartsteinberge herausragen.

Im Nationalpark angekommen herrscht typisches Dschungelwetter; am Vortag hat es viel geregnet, die Wolken hängen noch tief und von den Bäumen des Regenwaldes tropft es ständig herunter, die Wege sind nass, immer wieder glitschig … grade so, wie es sich gehört. Was wäre ein Regenwald, wenn er hübsch trocken und luftig wäre. 😉 Und nun bitte noch 35 Grad dazu vorstellen. 😅

Als erstes stiegen wir steil empor zu einer sehr beeindruckenden steinzeitlichen Höhle, der Động Người Xưa (Cave of Prehistoric Man). Hier wurden Gräber, Knochen und Steinwerkzeuge prähistorischer Menschen gefunden, die hier vor über 10.000 Jahren lebten.

Weiter geht es nach einer kurzen Fahrt an anderer Stelle: ein schmaler Wanderweg führt mitten in den Dschungel, wir sind nach wenigen Metern von üppiger Vegetation, bis zu 70 m hohen Baumriesen, langen Lianen, Würgefeigen, Bananenpflanzen, Orchideen und mannshohen Farnen umgeben. Wir sehen Eidechsen, Schmetterlinge, viele hübsche Raupen und Stabheuschrecken, Affen hören wir schreien, Vögel rufen, sehen können wir sie leider nicht – sich hier zu verstecken ist ziemlich einfach.

Der sehr gut ausgebaute Weg schlängelt sich lange dahin, geht mal bergab, dann wieder steil bergauf und endet nach ca. 1 1/2 Stunden tatsächlich am Tausendjährigen Baum. Gar nicht mal soooo spektakulär … ganz im Gegensatz zum Regenwald selbst, wo es hinter jeder Biegung etwas Neues zu sehen, zu hören, zu spüren gibt.

Der eigentliche Rundweg bleibt uns versperrt, durch den Regen am Vortag ist er zu gefährlich. Daher treten wir den Rückweg an, werden für unsere „Strapazen“ 😉 mit einem leckeren Mittagsmenü belohnt und fahren weiter zu einem Rettungsprojekt für Affen und Schildkröten, davon morgen mehr.

Morgen: Viele Affen und ein bisschen Germany im Cúc Phương Nationalpark

Kommentare zu: "Vietnam Tag 3 – viel Dschungel und ein Tausendjähriger Baum im Cúc Phương Nationalpark" (11)

  1. Ui, das nenn ich mal Dschungel!

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  2. Liebe Antje,
    ich freue mich echt jeden Tag auf Deinen spannenden Reisebericht! 🙂
    Angenehmen Mittwoch,
    moni

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  3. Die hohe Luftfeuchtigkeit und die Wärme dazu…das könnte ich nicht aushalten 😳

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  4. schwitz alleine schon beim anschauen der tollen Fotos !!! Jetzt fehlt nur noch „Rambo“ !!!

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  5. Toll und sehr spannend liebe Antje.

    Bei dieser Luftfeuchtigkeit muss man schon Kraft haben.
    Die Einwohner sind es ja gewohnt.

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