Die ersten 10 000 Aufnahmen sind die schlechtesten. Helmut Newton

Der Limfjord in Istrien

Nach dem Besuch der kleinen Hafenstadt Rovinj segelt unser Schiff zurück Richtung Porec, wo wir am morgen eingestiegen sind. Auf dem Schiff gibt´s leckeres Seemannsessen: gebratenen Fisch, Salat, Kartoffeln, Brot, dazu Weiß- oder Rotwein oder Alkoholfreies. Auf unserer Tour werden von vielen Möwen begleitet, die das schon ganz genau kennen und wissen, dass für ein schönes Fotomotiv reichlich Brot für sie abfällt.

Nach ca. 20 Minuten kommen wir in den Limfjord, auch Limkanal oder Limbucht genannt, einen Naturschatz der Halbinsel Istrien.

Die ca. 10 km lange Limbucht, bis zu 30 m tief und an ihrer breitestens Stelle 600 m breit,  ist ein Teil des 35 Kilometer langen Limtals, das sich fast bis Zentrum von Istrien erstreckt. An beiden Seiten richten sich bis zur 100 m hohe bewaldete Berge und Felsen auf, was manchmal den Anschein macht, man sei in Norwegen. Hier leben Wildschweine, Füchse, Dachse, Rehe, Habichte und Eulen.

Aufgrund vieler Süßwasserquellen ist das Wasser teilweise brackigen, was für die Pflanzen- und Tierwelt sehr von Vorteil ist, so gibt es im Limfjord Zuchtstätten für Austern, Miesmuscheln und Fische wie Seebarsche und Goldbrassen.

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