Die ersten 10 000 Aufnahmen sind die schlechtesten. Helmut Newton

Marie (21), Molly (4) und Reiner (67)

Nach einem ordentlichen Fr├╝hst├╝ck ging es heute auf die n├Ąchste und wohl nochmal an die 25 km lange Strecke … erst durch die ganze Stadt Strausberg – und die zieht sich laaaaang hin – dann nach kleiner Kaffeepause entlang des ├Âstlichen Ufers des sehr sch├Ânen Straussees. An dessen n├Ârdlichem Ende angekommen – es waren bis hierhin bereits 12 km! – stand da das, was uns allen wieder ein L├Ącheln ins Gesicht zauberte, auch denen, die „so langsam auf dem Zahnfleisch gingen“ – mich eingeschlossen.

Petra und Paul (Annelie, die Organisatorin unserer Pilgerwanderung und Petra hatten sich auf dem Camino, dem Spanischen Jakobsweg kennengelernt und sind diesen eine ganze Weile zusammen gegangen) hatten uns ein Donativo – eine in Spanien ├╝bliche Spende f├╝r m├╝de Pilger – aufgebaut und wir schlemmten mal so richtig in frischem Obst und S├╝├čigkeiten. Nochmal: Herzlichen Dank daf├╝r! ÔŁĄ´ŞĆ

Petra und ihr Hund Molly gingen die n├Ąchsten 12 km mit uns und so hatten wir durch Molly echt gute Unterhaltung … ein toller Hund!

Heute ging es wieder durch wundersch├Âne Natur und zu einem Apfelhof, wo wir eine lange Pause bei Kaffee und leckeren Kleinigkeiten genossen. Die Inhaberin des Hofs machte f├╝r Interessierte noch eine kleine Hoff├╝hrung und so konnte es den restlichen Weg nach Werneuchen gest├Ąrkt weitergehn. Hier am Bahnhof angekommen endete unsere Pilgerwanderung f├╝r heute mit einem erfrischenden Bier (Danke, Ramona, Du hast das letzte Lieblingsbier ergattert!!! ­čÖĆ­čĆ╗­čÖĆ­čĆ╗­čÖĆ­čĆ╗) und mit einer kurzen Busfahrt zu unserer Unterkunft, der Jugendbildungsst├Ątte Kurt L├Âwenstein.

Die Tage stecken nun so langsam auch den trainiertesten unter uns – au├čer Annelie nat├╝rlich ­čśë – in den Gliedern. Nach dem Abendessen sa├čen wir noch in der Kellerbar beisammen – sp├Ąt wurde es allerdings nicht. Irgendwie sp├╝ren wir alle das nahende Ende unseres Pilgerns. Laut Plan sind nun die l├Ąngsten Etappen geschafft und morgen ist der letzte lange Pilgertag, bevor wir dann am Brandenburger Tor ankommen werden – ein bisschen Wehmut schwingt in der Luft – aus Fremden wurden Freunde!

Kommentare zu: "Tag 5 unserer Pilgerreise … besondere Momente ­čĺÜ" (8)

  1. Guten Morgen liebe Antje! Jetzt mal im ernst. Solche Gewaltm├Ąrsche werden doch sonst nur von Joey Kelly gemacht und im TV gezeigt oder? ­čśÇ

    Gef├Ąllt 2 Personen

  2. Ich habe Hochachtung vor euch! Diese Strecken sind echt kein Pappenstiel. Keine Ahnung, wann ich das letzte Mal 25 km am St├╝ck gelaufen bin. Als ich jung war?
    Es ist sehr sch├Ân, zu lesen, dass euch diese Pilgertour trotz aller Strapazen so viel gegeben hat und dass ihr alle neue Freunde gefunden habt. Das ist mit Geld nicht zu bezahlen. ÔŁĄ´ŞĆ

    Gef├Ąllt 1 Person

  3. so wie ich das mitverfolgt habe eine ganz tolle Leistung und was noch besser ist, – keine hat aufgegeben – !!! Nochmals alle Achtung f├╝r die grandiose Leistung ! Ich zieh vor allen den Hut !!!! Ehrlich ist wei├č auch nicht mehr wann ich 25 km gelaufen bin. Wahrscheinlich noch nie !!! Ist schlecht zu bemessen den bei meinen fr├╝heren Bergtouren war ich auch oft 8 Std. unterweges aber dies kann mal nicht mit Kilometer messen !!!! Mir hat Berlin im September gereicht und das waren es glaub um die 15 oder 17 Kilometer . Das hat mir aber voll gereicht und mehr ging dann auch nicht mehr !!! Ganz super Leistung die da von allen vollbracht wurde !!!! LG Manni

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