Die ersten 10 000 Aufnahmen sind die schlechtesten. Helmut Newton

Ansbach – die Residenz

Bei meiner Arbeit komme ich ja viel im S├╝ddeutschen Raum „rum“, k├╝rzlich nach Ansbach.

Ansbach ist eine kreisfreie Stadt in Bayern, liegt 40 km westlich von N├╝rnberg und ist Regierungssitz der Regierung von Mittelfranken. Mir gefiel besonders die Residenz.

Hier kann man im Rahmen einer st├╝ndlich stattfindenden F├╝hrung durch 27 Prunkr├Ąume wandern. Das Fotografieren in den R├Ąumen war hier leider untersagt und da ich und „mein F├╝hrer“ an diesem Novembervormittag alleine den Rundgang machten, was wirklich sehr unterhaltsam war, gelangen mir auch keine „heimlichen“ Fotos. ­čśë In den Fluren konnte man einen tollen Kronleuchter, eine h├╝bsche Standuhr und einen originalen restaurierten Bodenbelag bestaunen … und auch ein schnelles Foto schie├čen:

<<<<
runkr├Ąume sind wirklich sehr sehenswert, f├╝hren durch mehrere Jahrhunderte Geschichte, begonnen im 14. Jh. mit Friedrich I. von Brandenburg, der einen Stiftshof au├čerhalb der Stadtmauern zu einem Wasserschloss umbauen lie├č, weiter durch die Renaissance unter Georg Friedrich I., der eine prunkvolle Residenz daraus entstehen lie├č, weiter ins Rokoko, verantwortlich f├╝r die feine Innenausstattung vieler R├Ąume bis hin zum klassizistischen Einfl├╝ssen.

Der gute Erhaltungszustand der Prunkr├Ąume r├╝hrt daher, dass der letzte Markgraf bei seiner Abdankung 1791 die Residenz dem K├Ânigreich Preu├čen ├╝bergab. Seit dem war das Schloss kein Herrschersitz mehr, mussten also auch nicht mehr nach dem Geschmack seiner Bewohner modernisiert werden.

In der Residenz wird die gr├Â├čte Sammlung von Fayencen und Porzellan aus der ehemaligen Ansbacher Manufaktur ausgestellt. Sehenswert sind Carlo Carlones Deckenfresko im prunkvollen Festsaal, die umfangreiche Gem├Ąldegalerie, der mit 2800 Keramikfliesen ausgekleidete Gekachelte Saal – keine der Fliesen soll doppelt vorhanden sein – und das mit Hunderten kleiner Mei├čner Porzellanfig├╝rchen dekorierte Spiegelkabinett.

Kommentare zu: "Ansbach – die Residenz" (7)

  1. wie ja schon mal erw├Ąhnt von mir ! Sch├Ân wenn man berufliches und Hobby so miteinanden verkn├╝pfen kann !!! Kommst ja viel rum !!!! Das man in solch einem Geb├Ąude alleine mit dem F├╝hrer unterwegs ist und dann noch ungesehen Fotos machen kann kommt auch nicht alle Tage vor !!! Manni

    Gef├Ąllt 2 Personen

    • Die Gruppe vor mir bestand aus vier Personen. War sicherlich eine Familie. Er meinte, im Sommer ist richtig viel los, wir waren halt beide zu zweit unterwegs und er hat viele nette Geschichten ausgeplaudert.

      Und die Stadt ist wirklich sehenswert. Auch an einem tr├╝ben Novembervormittag. Aber ich komme hoffentlich auch noch mal im Fr├╝hjahr oder Sommer dahin. Sieht momentan mal ganz danach aus! ­čśë

      Gef├Ąllt 1 Person

  2. Mit den Fotoverboten verstehe ich eigentlich nicht, da viele solcher Museen von ├Âffentlicher Hand finanziert werden. Vielleicht will man keine ehemaligen Eigent├╝mer auf dumme Gedanken bringen, aber du kannst ja beim n├Ąchsten Besuch heimlich Bilder machen ­čśë

    Gef├Ąllt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  ├ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  ├ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  ├ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  ├ändern )

Verbinde mit %s

Schlagw├Ârter-Wolke

%d Bloggern gef├Ąllt das: