Die ersten 10 000 Aufnahmen sind die schlechtesten. Helmut Newton

Von der 1228 vom Konstanzer Bischoff geweihten ehemals dreischiffigen spätromantischen Klosterkirche steht leider nur noch der östliche Teil mit Querhaus, Vierungsturm von 1409 und Presbyterium. Sie wurde um 1537 als Steinbruch benutzt: Herzog Ulrich I. von Württemberg ließ das Kirchenschiff abreißen, um mit den Steinen sein Schloss Hohentübingen auszubauen.

Erst im 19. Jahrhundert kamen die Orgel und die Emporen dazu. Kräftig bunt ist die aus den Jahren 1575 – 1580 stammende Renaissance-Kanzel des Bildhauers Konrad Wagner. Ein überlebensgroßer Atlas trägt die Stuckkanzel, an deren Brüstung die vier Evangelisten und in deren Mitte die Verklärung Jesu zu sehen ist.

Grabmale – Epitaphien – und Gemälde, allesamt Kunstwerke aus Spätrenaissance und Barockzeit, schmücken die Seitenschiffe und das Nordquerhaus.

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