Die ersten 10 000 Aufnahmen sind die schlechtesten. Helmut Newton

Im ausgehenden 13. Jahrhundert wurde bereits der Vorläufer des heutigen Kreuzgangs errichtet, der gut 200 Jahre später einen Neubau erfuhr und erst Anfang des 16. Jahrhunderts fertig gestellt wurde. Die Zisterziensermönche nutzten den Kreuzgang als Wandelgang, Prozessionsweg, Aufenthaltsraum und Ort der Meditation in einem; jeder Flügel hatte eine bestimmte Aufgaben, so wurde z.B. die allabendliche Lesung im Nordflügel vollzogen.

Pfalzgraf Rudolph von Tübingen gründete um 1183 das Zisterzienserkloster Bebenhausen, welches zwischen dem 13. und 15. Jahrhundert seine Blütezeit erlebte und zu den reichsten Klöstern Württembergs gehörte. Nach der Reformation wurde ab 1556 eine evangelische Klosterschule eingerichtet. Diese bestand bis 1807, danach diente das ehemalige Kloster als Jagdschloss der Könige von Württemberg. Von 1947 bis 1952 wurde es Sitz des Landtags von Württemberg-Hohenzollern. Seit 1975 steht die gesamte Klosteranlage unter Denkmalschutz. Das letzte württembergische Königspaar, Wilhelm II. und Herzogin Charlotte, lebte in einem Teil des Klosters bis zum Tode 1921 bzw. 1946 .

Kommentare zu: "Kloster Bebenhausen – der Kreuzgang und ein wenig Geschichte" (1)

  1. Sehr schöne Bilder liebe Antje!

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