Die ersten 10 000 Aufnahmen sind die schlechtesten. Helmut Newton

Der Name der Höhle stammt nicht, wie man denken könnte, von einem ihrer Entdecker, sondern vom mittelhochdeutschen Wort „sturmatz“, das so viel wie Lärm oder Getöse bedeutet. Und tatsächlich rauscht ganz unten der Höhlenbach durch die Höhle. Gebückt auf schmalen Wegen und steilen Treppen gelangen wir hinunter und an ein paar Stellen können wir schon hinabsehen zur kleinen Brücke 

über den tosenden Höhlenbach

1815 versuchte der Allgäuer Heimatforscher Dr. Geiger, in die Höhle zu steigen, weit kam er jedoch nicht, genauso wie andere Mutige über einen langen Zeitraum. Erst 1904 begann der neu gegründete Höhlenbauverein – er bestand gerade mal aus 9 Obermaiselsteinern -, die Höhle für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen und bereits 1906 besuchten 2.800 Personen mit Kerzen ausgerüstet die Sturmannshöhle – heute sind es jährlich ca. 50.000.

Tropfsteine gibt es keine, dennoch sind die engen Gänge, die steilen Treppe und auch die mit Quarzadern durchzogenen Kalksteine sehenwert. Überall da, wo Licht leuchtet, finden sich sofort Moose und Farne.


 

Kommentare zu: "Getöse in der Sturmannshöhle" (2)

  1. also das was ich gesehen habe ist doch ganz ordentlich geworden !!! Wie hoch war die Ausbeute ?

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