Die ersten 10 000 Aufnahmen sind die schlechtesten. Helmut Newton

Nach einem wunderbaren FrĂŒhstĂŒck holt uns einer ortsansĂ€ssiger Guide ab und fĂ€hrt mit uns 10 Minuten auf der Schotterpiste weiter in den Wald hinein. Heute wandern wir durch den Nebelwald und versuchen wieder, Tiere zu finden.

Als erstes fallen die wirklich riesigen BĂ€ume auf. Einige sind quer ĂŒber den Weg umgefallen und da hier niemandem einfallen wĂŒrden, die aus dem Wald zu ziehen, schnitt man einfach ein StĂŒck heraus, damit man weiterlaufen kann. Der Rest verrottet. Anders als daheim haben die BĂ€ume hier keine Jahresringe. Das liegt daran, dass sie keinen Jahreszeiten ausgesetzt sind. Bei uns steuern Jahreszeiten die Wachstums- und Ruhephasen. In den Ă€quatorialen RegenwĂ€ldern herrscht ganzjĂ€hrig das gleiche Wetter und die Wachstumsbedingungen sind das ganze Jahr ĂŒber ideal, daher bilden die BĂ€ume keine Jahresringe aus.

Wir wĂŒrden hier im Wald herumlaufen und vermutlich nicht viel finden. Unser Guide weiß a) wo bestimmte Tiere leben, hat b) ein ganz anderes Auge und Ohr dafĂŒr und war c) gestern Nacht unterwegs und hat da einiges gefunden, das er uns zeigen kann. Wir finden am Wegrand ein großes Loch im Hang … okeee, nicht weiter verdĂ€chtig. Er stochert mit einem Stöckchen drin und wer lĂ€sst sich rauslocken? Die Orange Kneed Tarantula … hier ein kurzes Filmchen. Vipern hĂ€ngen im Baum, winzige Fröschlein springen ĂŒber den Weg, ein Aguti schleicht durchs Unterholz, bunte Schmetterlinge fliegen um uns herum, wir finden einige Faultiere und ein zuckersĂŒĂŸes winziges Kolibrinest. Das hĂ€tte niemand von uns gesehen. So klein und versteckt und zwei Kolibrikinder drin. Die Eltern schwirren auch herum.


Nach unserer Wanderung werden wir zurĂŒckgefahren und weil heute Ostersonntag ist, verstecke ich im Garten der Lodge die mitgebrachten Osternester fĂŒr die Kinder. Man waren die froh, dass Ostern auch in Costa Rica nicht ausgefallen ist!!! Wir hocken ein wenig beisammen und gönnen uns ein Siesta-Bierchen.

Am spĂ€ten Nachmittag machen wir uns auf in den Ort, da gibt es ein großes Froschhaus, das wir besuchen wollen. Ein Mitarbeiter fĂŒhrt uns herum, wir sehen allerlei von Franjos Kumpels, einer bunter als der andere. Franjo meint immer, das wĂ€ren schreckliche Angeber! Die nachtaktiven verstecken sich noch, aber wir kommen nachher wieder, wenns dunkel ist. Erstmal spazieren wir nach Santa Ana und essen bei Amy. Unser Guide empahl uns, unbedingt da mal zu essen. Service und auch das Essen sind ausgezeichnet, es gibt Fajitas, Quesadilla und Burger.

Auf dem Heimweg spazieren wir nochmal in Froschhaus und können nun auch die bunten Red Eyed Tree Frogs sehen. Wunderbare bunte Kerlchen!


In der Logde noch einen Cocktail und ab in die Betten. Morgen gehts tief rein in den Nebenwald, in seine Baumkronen und … drĂŒber hinweg. Das wird ein riesen Abenteuer!

 

 

 

Kommentare zu: "đŸ‡šđŸ‡· Costa Rica – Tag 8: Ab in den Nebelwald – Taranteln mit orangen Knien, das sĂŒĂŸeste Vogelnest der Welt, RiesenbĂ€ume und Angeberfrösche" (3)

  1. Eine bunte Zauberwelt…

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  2. die Frösche find ich lustig und die Spinne ekelhaft ! Mir graust es auch vor Spinnen !

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  3. Die Spinne sieht zum FĂŒrchten aus. Das hatte ich gestern schon geschrieben, ist aber leider weg. Hab wohl mal wieder vergessen, auf „absenden“ zu klicken.

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