Die ersten 10 000 Aufnahmen sind die schlechtesten. Helmut Newton

Leben allein genügt nicht, sagte der Schmetterling,
Sonnenschein, Freiheit und eine kleine Blume muss man auch haben.

Hans Christian Andersen (1805-1875)

Dieses Prachtexemplar des Tagpfauenauges (Aglais io), „Schmetterlings des Jahres 2009“, konnte ich im Botanischen Garten Ulm vor die Linse bekommen. Die großen Augenflecken, die ihm seinen Namen gaben, nutzt er als Schutz gegen Fressfeinde, wie z.B. Vögel. Bei Gefahr klappt er die Flügel ruckartig auseinander und zeigt seine Flügeloberseiten mit den Augen. Dem Fressfeind wird so vorgegaukelt, ein großes Tier schaue ihn an. In Ruhe klappt er die Flügel zusammen und wirkt mit den dunklen Flügelunterseiten wie ein trockenes Blatt. Schlauer Kerl! 😉

Pfauenaugen gehören zu den häufigsten Tagschmetterlingen in Deutschland und sind mit Ausnahme fast in ganz Europa und Asien beheimatet. Schon ab März sieht man sie, wie sie an warmen Tagen Nektar an Weidenkätzchen, Veilchen oder Taubnesseln maugen und so mit für die Bestäubung der Frühblüher sorgen; Nesseln sollten wir stehen lassen, sie dienen den Pfauenaugen als Futterpflanze.

Kommentare zu: "Flatterich in der Herbstsonne ☀️" (2)

  1. Sooooooo schön:-)

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